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Radsport: 69. Kuurne-Brüssel-Kuurne: Sagan beschert Bora-hansgrohe den ersten Sieg

26. Februar 2017 by Michael Behringer

Radsport: Nach sechs zweiten Plätzen hat es heute endlich geklappt: Das deutsche Team Bora-hansgrohe hat seinen ersten Saisonsieg gefeiert. Dafür verantwortlich ist kein geringerer als Weltmeister Peter Sagan. Der Slowake gewann heute den belgischen Klassiker Kuurne-Brüssel-Kuurne.

Über 200 Kilometer durch Flandern

Gestern begann die Klassiker-Saison. Beim 72. Omloop Het Nieuwsblad war Olympiasieger Greg Van Avermaet (BMC) wie schon 2016 vor Peter Sagan (Bora-hansgrohe) erfolgreich. Heute sollte der Weltmeister jubeln dürfen und seinem neuen Team Bora-hansgrohe den ersten Saisonsieg bescheren. Auf dem Weg durch Flandern von Kuurne nach Brüssel und wieder zurück waren über 200,7 Kilometer insgesamt zwölf Hellingen zu überwinden. Bereits am Onkerzele Berg setzte sich die Ausreißergruppe des Tages ab: Aus dem Feld lösten sich die Profis Alexis Gougeard (Ag2r), Jürgen Roelandts (Lotto Soudal), Antoine Duchesne (Direct Energie), Guillaume Boivin (Israel Cycling Academy), David Boucher (Pauwels Sauzen-Vastgoedservice), Sander Cordeel (Vérandas Willems-Crelan), Maxime Farazijn (Sport Vlaanderen-Baloise), Alex Kirsch (WB Veranclassic Aqua Protect) und Sjoerd van Ginneken (Roompot). Doch das Peloton ließ sie zu keiner Zeit so weit wegfahren, dass sie ernsthaft an einen Sieg glauben konnten. Die Entscheidung im Hauptfeld fiel dann etwas überraschend dennoch weit vor dem Ziel.

Sagan wird für seine Aktivität belohnt

Nach dem Oude Kwaremont löste sich nämlich eine rund 20 Fahrer starke Verfolgergruppe. Mit in ihr vertreten waren neben Peter Sagan unter anderem auch Vorjahressieger Jasper Stuyven (Trek-Segafredo), der gestrige Sieger Greg Van Avermaet und Sprinter Arnaud Demare (FDJ). Das Team Quick-Step Floors war in der Verfolgergruppe sogar mit vier Mann vertreten. Tom Boonen stand im Übrigen nicht am Start, da er auf Grund von Magenproblemen passen musste. Zwar wehrte sich die Spitzengruppe tapfer, doch letztendlich kam es noch weit vor dem Ziel zum Zusammenschluss der beiden ersten Gruppen. Im Hauptfeld bemühten sich vor allem die Teams Direct Energie und Cannondale-Drapac um die Wiedereinholung. Doch diese gelang nicht, da an der Spitze Jasper Stuyven mit einer Attacke versuchte, seinen Vorjahressieg zu wiederholen. Mit ihm zusammen setzten sich Peter Sagan, Matteo Trentin (Quick-Step Floors), Luke Rowe (Sky) und Tiesj Benoot (Lotto Soudal) ab. Während hinten vor allem das Team BMC um die organisierte Verfolgung bemüht war, leistete Sagan an der Spitze die Hauptarbeit. Es sollte reichen. Der Weltmeister eröffnete höchstpersönlich den Schlusssprint. Seine Mitstreiter hatten ihm nichts entgegenzusetzen. Sagan verwies Stuyven und Rowe auf die übrigen Podiumsplätze. Tony Martin (Katusha-Alpecin) war im Übrigen zunächst auch Teil der Verfolgergruppe. Der Deutsche kam jedoch dann zu Fall und verletzte sich über dem Auge. Die Schnittwunde musste daraufhin mit acht Stichen genäht werden.



Peter Sagan: „Heute war es so eine Art verzögerter Sprint, weil Trentin schon früh attackierte, woraufhin Rowe ihn wieder eingefangen hat. Wir haben dann 500 Meter vor dem Ziel wieder gestoppt. Ich habe mich dann dazu entschieden, schon auf den letzten 250 Metern zu gehen.“

Kuurne Peter Sagan Bora-hansgrohe

PlatzFahrerLandTeamZeit
1.Peter SaganSlowakeiBora-hansgrohe4:37:49
2.Jasper StuyvenBelgienTrek-Segafredost
3.Luke RoweGroßbritannienSkyst
4.Tiesj BenootBelgienLotto Soudalst
5.Matteo TrentinItalienQuick-Step Floorsst
6.Arnaud DémareFrankreichFDJ+0:06
7.Greg Van AvermaetBelgienBMCst
8.Oliver NaesenBelgienAg2rst
9.Zdenek StybarTschechienQuick-Step Floorsst
10.Baptiste PlanckaertBelgienKatusha-Alpecinst


Stichworte:BOra-hansgroheKuurneNewsSagan

Über Michael Behringer

Radsport mit all seinen Taktiken, Etappenanalysen, Platzierungen und Prognosen sind die große Leidenschaft von Michael Behringer. Im Jahr 1996 hat er seine erste Tour de France verfolgt. Seitdem beobachtet er nahezu jedes Rennen. Seine Passion Radsport begleitet ihn also seit über zwei Jahrzehnten. Ein Ende ist nicht in Sicht.

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