Velomotion logo Velomotion small logo
Search icon
  • Produktnews
  • Radsport
  • Tests
    • Kompletträder
    • Komponenten
    • Zubehör
  • Ratgeber
    • Kaufberatung
    • Leasing
    • Recht
    • Werkstatt
    • Radreise

RadsportStraßenradsportTour de France

Radsport: Sagan erleichtert: Cavendish-Sturz gilt als „unglücklicher Rennunfall“

5. Dezember 2017 by Michael Behringer

Sagan

Radsport: Die Fans gingen auf die Barrikaden, das Team Bora-hansgrohe legte Protest ein. Der 4. Juli der diesjährigen Tour de France sorgte für Diskussionen. Mark Cavendish (Dimension Data) kam auf der vierten Etappe zu Fall und schied aus. Im Massensprint soll ihn Peter Sagan (Bora-hansgrohe) zu Fall gebracht haben – mit einem Ellenbogenschlag. Der Weltmeister wurde disqualifiziert, beteuerte jedoch seine Unschuld. Jetzt haben sich die Betroffenen geeinigt, die gerichtliche Auseinandersetzung zu beenden.

Detaillierte Videoanalysen beweisen unglücklichen Rennunfall

Die Radsport-Welt spaltete sich in zwei Lager, als Peter Sagan am 4. Juli 2017 von der Tour de France ausgeschlossen wurde. Einige stellten sich auf die Seite der Jury und fanden die Disqualifikation korrekt, andere wiederum hielten die Strafe für ungerechtfertigt. Als am nächsten Tag das Rennen fortgesetzt wurde und der Weltmeister tatsächlich die Heimreise antrat, war klar, dass die Würfel gefallen sind. Zwar versuchte das Team Bora-hansgrohe Protest einzulegen, doch es war aussichtslos. Trotz der damals schon zur Verfügung stehenden TV-Bilder entschied sich die Jury der Tour de France falsch. Wie Velomotion bereits am Tag des Unglücks ausführlich darlegte, hat Peter Sagan nicht mit dem Ellenbogen nach Mark Cavendish geschlagen. Die Offiziellen räumen ihren Fehler nun ein – allerdings genau fünf Monate zu spät. Im Vorfeld des CAS Hearing haben sich Peter Sagan, Bora-hansgrohe und die UCI geeinigt, den Fall nicht weiter gerichtlich zu verfolgen. Nach Sichtung der Beweise seien sich nun alle Betroffenen einig, dass es sich lediglich um einen unglücklichen Rennunfall gehandelt habe.



UCI-Präsident David Lappartient: „Dieser Fall hat gezeigt, wie wichtig und schwierig die Arbeit der UCI-Kommissäre ist. Daher möchte die UCI ab der kommenden Saison einen „Support Commissaire“, mit spezieller Expertise bei der Videoanalyse, als Unterstützung der Jury bei den wichtigsten UCI WorldTour Rennen einsetzen.“

Weltmeister Peter Sagan: „Die Vergangenheit ist bereits vergessen. Es geht darum, unseren Sport in Zukunft besser zu machen. Ich begrüße, dass mein Fall gezeigt hat, wie schwierig die Arbeit der Kommissäre ist, und die UCI Handlungsbedarf erkannt hat. Es ist schön zu sehen, dass es nun positive Entwicklungen gibt, denn für unseren Sport sind faire und nachvollziehbare Entscheidungen sehr wichtig, auch wenn die Emotionen einmal hochgehen.“



Bora-hansgrohe Team-Manager Ralph Denk: „Es war immer unser Ziel zu zeigen, dass Peter den Sturz von Mark Cavendish nicht verursacht hat. Das war Peters Position vom ersten Augenblick an. Niemand möchte, dass Fahrer stürzen oder sich verletzen, aber das in Vittel, das war ein Rennunfall, wie er in einem Sprint immer passieren kann. Mein Job als Team Manager ist es meine Fahrer und Sponsoren zu beschützen, und ich denke, genau das haben wir als Team getan. Ich wurde in meiner Sichtweise bestätigt, dass weder Peter noch Bora-hansgrohe einen Fehler begangen haben.“

Sagan Cavendish
Dieses Foto bewies eigentlich schon am Tag des Vorfalls Sagans Unschuld: Cavendish will mit dem Kopf durch die Wand und lehnt sich an Sagan an.
Stichworte:BOra-hansgroheCASCavendishNewsSaganSturzTour de FranceUCI

Über Michael Behringer

Radsport mit all seinen Taktiken, Etappenanalysen, Platzierungen und Prognosen sind die große Leidenschaft von Michael Behringer. Im Jahr 1996 hat er seine erste Tour de France verfolgt. Seitdem beobachtet er nahezu jedes Rennen. Seine Passion Radsport begleitet ihn also seit über zwei Jahrzehnten. Ein Ende ist nicht in Sicht.

Thok Grow Gravelbike: Rennmäßiges Bio-Gravelbike vom E-MTB-Spezialisten

Kids Ride Shotgun Quick Fit MTB-Abschleppseil: Das Abschleppseil für kleine und große Shredder

Hautoo One und Pro: Wenn das Fahrrad zum Transporter wird

eUrban Esel

eUrban Esel: Vergiss Alu und Carbon: Dieses City-E-Bike besteht aus Holz

Crankbrothers Stamp 1 Composite: Leicht, griffig und erstaunlich robust

Storck e:DRENALIN.3 M2S: 170mm Federweg mit Avinox M2S, 800 Wh unter 20 kg

Neues E-MTB-Duo mit Avinox-Antrieb: Corratec E-Power RS C

Silca Kettenwachs-System

Das Silca Kettenwachs-System: Mit wenig Aufwand zur sauberen, langlebigen Kette

Neues Scott Addict Gravel

Mehr Reifenfreiheit und Komfort: Neues Scott Addict Gravel

Das Radon Regard 10.0 im Test: Preiswerter Gravel Racer mit vielen Anbau-Optionen

Pirelli P-Zero SL-R im Test: Schneller Reifen mit Aero-Profil

Überarbeitete Schuhplattform für mehr Komfort und Effizienz: Shimano Dynalast 2.0

Ortlieb Tidura

Beliebter Taschenhersteller integriert eigens entwickeltes Material: Ortlieb stellt erste Tidura-Produkte vor

Leatt MTB-Bekleidung: Von Gravity-Racing bis Endurance und Schlechtwetter

Ähnliche Beiträge

  • Radsport: Fall Peter Sagan: Bora-hansgrohe gibt noch immer nicht auf
  • Radsport: Peter Sagan nach Cavendish-Sturz von Tour de France ausgeschlossen
  • Radsport: Tour de France Ruhetag #1: Drama & Spannung
  • Radsport: Rolf Aldag bereut seine emotionale Äußerung zu Peter Sagan
  • Radsport: Lance Armstrong – Niveauloser Pöbler oder angenehmer Gegenpol?
  • Velomotion Team
  • Mediafacts
  • Impressum
  • Datenschutz/ DSGVO

© 2026 · Velomotion GmbH