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RadsportStraßenradsport

Radsport: Gent-Wevelgem 2017: Greg van Avermaet gewinnt packendes Rennen

26. März 2017 by Michael Faiß

Radsport: Greg van Avermaet (BMC) hat die 2017er Ausgabe von Gent-Wevelgem gewonnen. Der belgische Olympiasieger triumhpierte nach einem im letzten drittel packenden Rennen und besiegte im Sprint seinen Landsmann Jens Keukeleire (Orica-Scott). Peter Sagan (BORA-hansgrohe) konnte sich nach starker Leistung den letzten verbleibenden Podestplatz sichern.

Was für ein packender Radsport-Sonntag! Nach eher verhaltenem Beginn explodierte die diesjährige Ausgabe von Gent – Wevelgem im finalen Drittel förmlich. Die Favoriten ließen Angriff auf Angriff folgen und zerrissen das Feld nach und nach. Doch der Reihe nach: Eine Spitzengruppe mit neun Fahrern lag über weite Strecken der langen 247km an der Spitze des Feldes – knapp 30km vor dem Ziel bei der letzten Überquerung des teilweise fast 30% steilen Kemmelberg war es jedoch um die Fluchtgruppe geschehen und das Rennen nahm Fahrt auf. Sofort waren die Favoriten und deren Teams zur Stelle und attackierten. So bildete sich eine extrem starke Gruppe mit Peter Sagan (BORA-hansgrohe), Greg van Avermaet (BMC), Niki Tersptra (Quick-Step Floors), John Degenkolb (Trek-Segafredo) und einigen weiteren starken Fahrern.

Was folgte war ein kräftezehrendes Ausscheidungsrennen bei immer wieder böigem Gegenwind. Die entscheidende Attacke des Tages kam vom Orica-Scott Profi Jens Keukeleire, der sich Peter Sagan, Niki Terpstra, Sören Kragh Andersen (Team Sunweb) und Greg van Avermaet anschlossen. Die übrigen Fahrer verpassten den Abgang – unter den Leidtragenden war auch John Degenkolb. Auch für die zweite deutsche Hoffnung lief es nicht rund: Tony Martin (Katuhsa-Alpecin) stürzte noch vor dem Kemmelberg und auch sein Teamkollege Alexander Kristoff verlor nach technischem Defekt den Anschluss – ein frustrierender Tag für Katusha-Alpecin.



In der Folge drückte das neue Spitzenquintett enorm auf das Tempo und fuhr innerhalb weniger Kilometer eine beachtliche Lücke zum Peloton auf. Mit jeder Sekunde, die das Zeitpolster jedoch zunahm, sank die Einigkeit in der Gruppe – kleine Attacken und Tempoverschärfungen erforderten hohe Wachsamkeit. Schließlich war es Greg van Avermaet, der sich absetzen konnte mit dem Initiator Jens Keukeleire am Hinterrad. Sagan und Tersptra schienen die Gefahr unterschätzt zu haben, Andersen hingegen hatte einfach nicht mehr viel entgegenzusetzen – das war 10km vor dem Ziel. Die Zusammenarbeit zwischen Sagan und Tersptra funktionierte überhaupt nicht, da keiner den anderen ziehen lassen wollte und das Tempo immer wieder verschleppt wurde. Insbesondere Sagan frustrierte die Situation sichtlich und so kam seine Soloattacke nicht sonderlich überraschend, mit der er auf eigene Faust versuchte, zu den beiden Belgiern an der Spitze aufzuschließen. Als dieser Angriff jedoch fehlschlug, schien beim zweimaligen Weltmeister die Luft raus zu sein und auch Terpstra konnte keine entscheidenden Impulse mehr setzen.

Van Avermaet und Keukeleire hingegen harmonierten prächtig bis zum Ziel – der Olympiasieger aus den Reihen von BMC eröffnete den Sprint und rettete den Vorsprung recht souverän vor seinem Landsmann ins Ziel. Sagan entschied den Verfolgersprint für sich und kann sich immerhin mit einem Podestplatz trösten.

Endergebnis Gent-Wevelgem 2017



PlatzFahrerLandTeamZeit
1.Greg van AvermaetBelgienBMC
2.Jens KeukeleireBelgienOrica-Scott
3.Peter SaganSlowakeiBORA-hansgrohe
4.Niki TerpstraNiederlandeQuick-Step Floors
5.John DegenkolbDeutschlandTrek Segafredo
6.Tom BoonenBelgienQuick-Step Floors
7.Jens Debusschere BelgienLotto Soudal
8.Michael MatthewsAustralienTeam Sunweb
9.Fernando GaviriaKolumbienQuick-Step Floors
10.Sacha ModoloItalienUAE
Stichworte:Greg van AvermaetNewsPeter Sagan

Über Michael Faiß

Michael Faiß hat in München Englisch und Geschichte studiert. Nach einem einjährigen Aufenthalt in England arbeitete er als Übersetzer unter anderem für das Magazin Procycling und das Degen Mediahouse. Außerdem ist er seit der Kindheit passionierter Radfahrer und –schrauber und fühlt sich vor allem abseits der asphaltierten Wege zuhause.

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