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Radsport: Nibali: „Froome sollte tun, was für den Radsport gut ist“

25. Januar 2018 by Michael Behringer

Nibali Froome

Radsport: Zahlreiche Fahrer haben sich in den vergangenen Wochen zum Fall Chris Froome geäußert. Unter anderem fordern Jasha Sütterlin und Robert Wagner eine Sperre. Romain Bardet fände es schrecklich, wenn Froome Rennen fährt und nachträglich disqualifiziert wird. Jetzt hat sich ein weiterer Kollege aus dem Peloton in der Cycling Weekly zu Wort gemeldet: Vincenzo Nibali ist der Meinung, Chris Froome sollte das tun, was für den Radsport gut ist.

Nibali: „Wenn du nachträglich gesperrt wirst, verlierst du alles“

Im Radsport-Zirkus gibt es wohl kaum jemanden, der mit der aktuellen Situation rund um Chris Froome zufrieden ist. Das Team Sky und Froome selbst hätten die Vorwürfe am liebsten sofort beseitigt. Die Konkurrenz ist mit der langen Wartezeit genauso unzufrieden, wie die Rennveranstalter und vor allem die Fans. Selbst die UCI hat sich in Person von Präsident David Lappartient mehrmals kritisch dazu geäußert. Obwohl alle Beteiligten unzufrieden sind, scheint es niemanden zu geben, der dagegen etwas tun könnte. Vincenzo Nibali wollte über den Fall Chris Froome eigentlich nicht sprechen. In der Cycling Weekly gab er seinem britischen Kollegen dennoch einen gut gemeinten Rat.

„In der Vergangenheit haben wir gesehen, dass es in so einem Fall für den Athleten besser gewesen wäre, nicht weiterzufahren. Denn wenn du fährst und dann doch nachträglich gesperrt wirst, verlierst du alles. Aber die Entscheidung liegt beim Team und beim Fahrer.“



Froome soll die beste Entscheidung für den Radsport treffen

Mit der Aussage, dass die Entscheidung voll und ganz bei Froome und Sky liegt, hat Vincenzo Nibali nicht unrecht. Es scheint tatsächlich – gemäß der Gesetze und Regeln – so zu sein, dass nur das Team Sky und Froome selbst die Entscheidung beschleunigen können. Gleichzeitig können sie diese aber auch hinauszögern und eine Verhandlung und die mögliche Verurteilung in die Länge ziehen. Keine Frage, dass dieses Szenario dem Radsport nachhaltig schaden würde. Genau deshalb nimmt Vincenzo Nibali den Sky-Profi und dessen Team in die Pflicht.

„Froome steht vor der Entscheidung. Ich würde ihm als Freund empfehlen – auch wenn wir nicht wirklich Freunde sind – diejenige Entscheidung zu treffen, die für diesen Sport am besten ist, für die Fans, für die aktuelle Bewegung im Radsport. Er kennt die Fakten.“

Vincenzo Nibali kehrt zur Oman-Rundfahrt zurück. https://t.co/7ZswiJJBGE



— Velomotion (@Velomotion_App) 23. Januar 2018

„Vielleicht war Chris einfach nachlässig und unvorsichtig“

Obwohl Vincenzo Nibali eigentlich gar nichts zum Thema Chris Froome sagen wollte, hat er sich gegenüber der Cycling Weekly recht offen geäußert. Am Ende des Gesprächs nahm der Italiener aber wieder etwas Schärfe aus seinen getätigten Aussagen.



„Alle wollen Klarheit. Manchmal werden Fehler gemacht. Ich stecke nicht in seinen Schuhen. Chris hat seine Aussage doch schon gemacht. Er sagte, dass er den Anweisungen des Arztes gefolgt ist … also ist es die Schuld des Arztes? Vielleicht war Chris einfach nachlässig und unvorsichtig. Ich möchte eigentlich nichts sagen, sonst heißt es wieder ‚Nibali sagt dies, Nibali sagt das‘. Aber wir alle wünschen uns, dass die Entscheidung nicht so lange andauert.“

Vincenzo Nibali: ‘Froome should do what’s right for cycling’ | https://t.co/cosz5RCUc9 pic.twitter.com/grYz5321r5

— Cycling Weekly (@cyclingweekly) 24. Januar 2018



Stichworte:DopingFroomeNewsNibaliSky

Über Michael Behringer

Radsport mit all seinen Taktiken, Etappenanalysen, Platzierungen und Prognosen sind die große Leidenschaft von Michael Behringer. Im Jahr 1996 hat er seine erste Tour de France verfolgt. Seitdem beobachtet er nahezu jedes Rennen. Seine Passion Radsport begleitet ihn also seit über zwei Jahrzehnten. Ein Ende ist nicht in Sicht.

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