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Radsport: Österreich schon wieder Zweiter: Daniel Auer verpasst Sieg beim GP Izola

25. Februar 2018 by Michael Behringer

Daniel Auer Österreich

Radsport: I werd‘ narrisch! Schon wieder darf sich der österreichische Radsport über Rang zwei freuen. Für einen Sieg sollte es in der Saison 2018 aber noch nicht reichen. Zufrieden sein kann Daniel Auer (WSA-Pushbikers) mit seinem starken Ergebnis in Slowenien dennoch.

Daniel Auer sprintet auf Platz zwei

Beim GP Izola an der adriatischen Küste Sloweniens düste erneut ein Österreicher auf Rang zwei. Diesmal war es Daniel Auer (WSA-Pushbikers), der nur knapp das Nachsehen hatte und fast den ersten Sieg für sein Land im Radsport-Jahr 2018 eingefahren hätte. Schneller war nur Dušan Rajovic (Adria Mobil). Der Serbe setzte sich im Massensprint gegen Daniel Auer und Matthew Gibson (JLT Condor) durch. Der Deutsche Jannik Steimle (Team Vorarlberg Santic) fuhr auf Rang fünf. Bester Schweizer war auf der Zwölf sein Teamkollege Gian Friesecke.

Es ist schon fast ein Running Gag im Radsport: Die Österreicher können 2018 einfach nicht gewinnen. Trotz teilweise sehr starker Leistungen reicht es nicht für den Sieg. Allerdings: Dritter werden sie auch nicht. Dafür sind sie schon fünfmal auf Rang zwei gerast. Den Anfang machte Gregor Mühlberger (Bora-hansgrohe) bei der Trofeo Lloseta-Andratx. Darauf folgte Rang zwei auf der fünften Etappe der Dubai Tour durch Marco Haller (Katusha-Alpecin). Lukas Schlemmer (Felbermayr-Simplon Wels) wurde beim GP Laguna Zweiter, ebenso wie Matthias Krizek (Felbermayr-Simplon Wels) auf der zweiten Etappe der Tour of Antalya. Daniel Auer ist nun schon der fünfte Kandidat, der einem Sieg nur ganz knapp entkommen ist. Wer wird wohl der Nächste sein?



Radsport: Resultat des GP Izola 2018



Stichworte:Daniel AuerDušan RajovicGP IzolaÖsterreichWSA-Pushbikers

Über Michael Behringer

Radsport mit all seinen Taktiken, Etappenanalysen, Platzierungen und Prognosen sind die große Leidenschaft von Michael Behringer. Im Jahr 1996 hat er seine erste Tour de France verfolgt. Seitdem beobachtet er nahezu jedes Rennen. Seine Passion Radsport begleitet ihn also seit über zwei Jahrzehnten. Ein Ende ist nicht in Sicht.

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