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Radsport: UAE Tour #3: Valverde rollt das Feld von hinten auf, Buchmann stark

26. Februar 2019 by Michael Behringer

Tour de France 2019 Podium Alejandro Valverde

Radsport: Alejandro Valverde (Movistar) hat auf der dritten Etappe der UAE Tour eine starke Aufholjagd hingelegt und erstmals im Regenbogentrikot gejubelt. Der Weltmeister ließ sich den Jebel Hafeet hinauf nicht beirren und fuhr sein eigenes Tempo. Zunächst abgehängt, holte der Spanier immer weiter auf – und gewann am Ende den Sprint eines Quartetts. Mit dabei war auch der Deutsche Emanuel Buchmann (Bora – hansgrohe), der nun in der Gesamtwertung auf Rang vier liegt. Weiterhin Führender ist der Slowene Primoz Roglic (Jumbo – Visma).

Valverde Buchmann UAE Tour

Kaffeefahrt durch die Wüste

Vom Startpunkt in Al Ain waren die Profis heute bei der UAE Tour 179,0 Kilometer bis zum Jebel Hafeet – auch unter dem Namen Dschabal Hafit bekannt – unterwegs. Der Berg nahe der Grenze der Vereinigten Arabischen Emirate zum Oman liegt eigentlich nur 30 Kilometer vom Startort entfernt, doch die Fahrer musste eine Schleife Richtung Norden gegen den Uhrzeigersinn zurücklegen. Bis zum Fuße des Anstiegs war die Etappe tellerflach. Trotz der nicht gerade rosigen Aussichten bildeten zunächst vier Fahrer eine Spitzengruppe. Wie bereits gestern ausgerissen: Stepan Kurianov (Gazprom – RusVelo) und Charles Planet (Novo Nordisk). Diesmal hatte jeder aber noch einen Teamkollegen dabei: Igor Boev (Gazprom – RusVelo) und Fabio Calabria (Novo Nordisk) komplettierten das Quartett. Weit vor dem Ziel wurden die vier Flüchtigen wieder gestellt. Geschlossen rollte das Peloton nun Richtung Schlussanstieg. Ohne Attacken und topografische Schwierigkeiten ähnelte die Spannung einer Kaffeefahrt – doch das Highlight sollte noch kommen.



Porte & Nibali verabschieden sich früh

Mit einer Länge von 10,8 Kilometern und einer durchschnittlichen Steigung von 5,4 Prozent sollte der Schlussanstieg Jebel Hafeet nicht nur im Kampf um den Etappensieg eine Rolle spielen, sondern auch in der Gesamtwertung. In den vergangenen Jahren gewannen hier starke Kletterer, wie Esteban Chaves (Mitchelton – Scott), Tanel Kangert (Astana), Rui Costa (UAE Team Emirates) und Alejandro Valverde (Movistar). Direkt am Fuße des Anstiegs – einem eher leichteren Abschnitt – lösten sich Patrick Bevin (CCC) und Diego Ulissi (UAE Team Emirates). Kurze Zeit später komplettierte Robert Power (Sunweb) das Trio. Im Hauptfeld kontrollierte das Team Jumbo – Visma für Leader Primoz Roglic das Tempo. Überraschend mussten dabei schon einige namhafte Profis reißen lassen, unter anderem Richie Porte (Trek – Segafredo), Vincenzo Nibali (Bahrain – Merida) und Omar Fraile (Astana).

Ya subiendo Jebel Hafeet marchan Diego Ulissi, Robert Power y Patrick Bevin con unos segundos. De Plus tira del grupo. Richie Porte ya se ha quedado. #UAETour pic.twitter.com/zudTcDEosS

— Alpe d’Huez B&T (@Alpe__dHuez) 26. Februar 2019



Valverde rollt das Feld von hinten auf

Im Weißen Trikot forcierte Laurens de Plus (Jumbo – Visma) weiter das Tempo. Das Trio wurde 6,0 Kilometer vor dem Ziel gestellt. Zwei Kilometer später setzte Primoz Roglic (Jumbo – Visma) bereits seine Attacke. Mit dem Slowenen gemeinsam konnten sich der Ire Daniel Martin (UAE Team Emirates), der Franzose David Gaudu (Groupama – FDJ) und der Deutsche Emanuel Buchmann (Bora – hansgrohe) absetzen. 2,5 Kilometer vor dem Ziel musste Daniel Martin reißen lassen und bekam Gesellschaft von Alejandro Valverde. Doch der Weltmeister verweilte nicht lange und attackierte erneut. Er nutzte den flacheren Teil am Ende des Jebel Hafeet, um die Lücke zum Spitzentrio doch noch zu schließen. Im Sprint um den Tagessieg ließ Alejandro Valverde dann Primoz Roglic und David Gaudu gekonnt hinter sich. Emanuel Buchmann verlor noch ein paar Meter, rettete sich jedoch mit einer insgesamt sehr starken Leistung als Vierter vor Daniel Martin ins Ziel.

Buchmann auch Vierter in der Gesamtwertung

Die Gesamtwertung hat durch die heutige Etappe deutliche Konturen angenommen. Die ersten vier der Etappe sind nun auch in dieser Reihenfolge die Top vier im Gesamtklassement. Primoz Roglic führt nunmehr mit 14 Sekunden vor Alejandro Valverde und mit 31 Sekunden vor David Gaudu. Emanuel Buchmann liegt mit 39 Sekunden Rückstand auf Rang vier. Die deutschen Mannschaften haben weitere Fahrer in einer guten Position. So befindet sich nun Teamkollege Davide Formolo (Bora – hansgrohe) auf Rang zehn und die beiden Niederländer Wilco Kelderman (Sunweb) und Tom Dumoulin (Sunweb) lauern auf den Rängen fünf und sieben.



🇪🇸🚴‍♂🏁 ¡¡¡¡PRIMERA VICTORIA DE 2019 Y PRIMERA CON EL ARCOÍRIS PARA ALEJANDRO VALVERDE!!!!

Como midió todas las distancias para atacar en el momento justo en el #UAETour 💪

¡¡QUÉ GRANDE ERES @alejanvalverde!! 👏👏



El @uae_tour en @Eurosport_ES y https://t.co/fLW7LTy0zL pic.twitter.com/xLGKCgnjo1

— Eurosport.es (@Eurosport_ES) 26. Februar 2019



Zabel gibt bei der UAE Tour auf

Nach dem Teamzeitfahren, der Sprintetappe und der heutigen Bergetappe kommen morgen eventuell die Allrounder zum Zug. Dank der Abstände in der Gesamtwertung ist durchaus denkbar, dass Ausreißer ihre erste realistische Chance auf einen Erfolg erhalten werden. Auf der 205,0 Kilometer langen Etappe von Dubai nach Hatta Dam wird die wellige Schlusspassage nämlich einen reinen Massensprint ausschließen. Die letzten 100 Meter sind mit Steigungsprozenten von um die 17 Prozent etwas für die Puncheur. Doch auch die Klassementfahrer müssen hier auf der Hut sein, um keine Zeit zu verlieren. Ohnehin keine Rolle gespielt hätte Rick Zabel (Katusha – Alpecin). Als Anfahrer für Marcel Kittel (Katusha – Alpecin) wäre er aber für die Etappen #5 und #7 noch wichtig gewesen. Doch heute gab der Deutsche die UAE Tour auf.

Rick Zabel:
„Schon gestern habe ich mich nicht sehr gut gefühlt und heute ging dann einfach gar nix mehr.“



Stichworte:Alejandro ValverdeEmanuel BuchmannNewsUAE Tour

Über Michael Behringer

Radsport mit all seinen Taktiken, Etappenanalysen, Platzierungen und Prognosen sind die große Leidenschaft von Michael Behringer. Im Jahr 1996 hat er seine erste Tour de France verfolgt. Seitdem beobachtet er nahezu jedes Rennen. Seine Passion Radsport begleitet ihn also seit über zwei Jahrzehnten. Ein Ende ist nicht in Sicht.

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