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RennräderTests

Rennräder: Test: Giant Propel Advanced Pro Disc – Sportlicher Aerorenner mit preislicher Kampfansage

26. März 2019 by Florian Nowak

Test: Das Giant Propel Advanced Pro Disc zeichnet sich durch beste Aerodynamik, gute Steifigkeit, präzises Handling, sowie durch eine hochwertigen Ausstattung inklusive Powermeter aus. Mit gerade einmal 5.300 Euro kann das Bike nicht nur durch die Performance sondern auch durch sein starkes Preis-Leistungsverhältnis überzeugen.

Giant Propel Advanced Pro Disc – Der Rahmen

Der Rahmen des Giant Propel Advanced Pro Disc wird in Handarbeit aus dem Advanced-Composite-Material gefertigt. Er ist das Herzstück diese schnellen und steifen Aerorenners. Von der From her unterscheidet sich der Giant Rahmen doch ein wenig von den anderen Modellen in unserem Testfeld, denn gerade das leicht abfallende Oberrohr ist ein kompletter Kontrast zu den „üblicheren“ Slooping-Geometrien, bei denen das Oberrohr eher leicht ansteigt. Dies sorgt aber für eine super sportliche und windschnittige Postition auf dem Rad. Wer es ein wenig gemütlicher angehen möchte, für den bietet Giant ein Cockpit aus Lenker und Vorbau, bei denen genügend Spacer Platz finden, um die Position ein wenig zu entschärfen. Ein weiteres Highlight am Rahmen des Giant Propel Advanced Pro Disc ist der in der Kettenstrebe integrierte RideSense Sensor, welcher via Bluetooth und ANT+ Geschwindigkeit und Trittfrequenz misst.



Giant Propel Advanced Pro Disc – Die Ausstattung

Rahmen Giant Propel Advanced Disc Carbon
Federgabel Giant Propel Advanced Disc Carbon
Laufräder Giant SLR1 Aero Disc
Reifen Giant Gavia AC1 25mm
Schaltwerk Shimano Ultegra Di2
Schalthebel Shimano Ultegra Di2
Kurbel Shimano Ultegra Di2 inkl. Powermeter
Umwerfer Shimano Ultegra Di2
Bremse Shimano Ultegra Disc
Sattelstütze Giant Vector Advanced Carbon
Sattel Giant Contact SL Foward
Vorbau Giant Contact SL Aero OverDrive2
Lenker Giant Contact SLR Aero Carbon

Neben dem hochwertigen Carbonrahmen kann sich auch die Ausstattung des Giant Propel sehen lassen. Mit einer kompletten Shimano Ultegra Di2 hat man alles, was man sich nur wünschen kann zu einem ordentlichen Preis. Die Kassette ist mit 11-30 Zähnen ausgestattet und an der Kurbel gibt es 52/36 Zähne. Die Shimano Discs kommen mit 140mm Durchmesser für beste Sicherheit. Das Cockpit bestehend aus Vorbau und Lenker kommt von Giant selbst und macht einen guten ersten Eindruck. Kleine Abzüge gibt es bei den Laufrädern, die auch von Giant kommen und doch relativ schwer sind.



Eines der Highlights dürfte vor allem in dieser Preisklasse der einseitige Powermeter sein, welcher am linken Kurbelarm für eine Wattmessung sorgt. Klar das bei so einem Preis auch irgendwo ein wenig gespart werden muss, daher sind die Reifen nicht mit den Topmodellen von Conti, Schwalbe oder Specialized gleichzusetzen. Diese kann man aber schon für ein paar zusätzliche Euro austauschen.

Giant Propel Advanced Pro Disc



Genug  mit der Theorie, kommen wir zur Praxis! Als wir vor unserem Test den Preis des Propels gesehen, haben mussten wir zwei mal hinschauen. Denn ein hochwertiges Aerobike für 5300 Euro ist in der heutigen Zeit, wo die zehn  Tausender Marke auch keine magische Grenze mehr ist fast nicht mehr machbar. Falsch gedacht! Ein kurzer Blick auf die Specs zeigt schon, dass das Giant alles mitbringt, was man braucht, um flott und mit viel Spaß unterwegs sein zu können. Mit 7,9 Kilo ist es zwar das schwerste Rad in unserem Testfeld, was aber gerade einmal gut ein Kilo über dem UCI Limit von 6,8kg ist.

Die Klettereigenschaften sind somit nicht herrausragend, aber dennoch solide. Auf der Ebene geht es damit umso mehr nach vorne. Dank des Giant AeroSystem-Shaping wurde das Propel für jeden Anströmwinkel optimal gestaltet und sorgt so für richtig Tempo. Auch die Steifigkeit trägt ihren Teil dazu bei und sorgt für eine gute Kraftübertragung, die man besonders beim Beschleunigen und im Antritt merkt. Die 65-mm-Felge am Hinterrad und die vordere 42-mm-Felge kombinieren bestes Handling mit guter Aerodynamik, laufen aber doch etwas schlechter als noch hochwertigere Modelle mit mehr Felgenhöhe.



Die komplette Shimano Ultegra Di2 Gruppe macht einen guten Job und steht der Dura-Ace Version in kaum etwas nach. Die voll integrierten Scheibenbremsen sorgen für beste Bremsleistung und hervorragende Dosierbarkeit bei jeder Witterung, was gerade bei Nässe und schnellen Abfahrten für die nötige Sicherheit sorgt. Mit dem einseitigen Powermeter macht Giant alles richtig, da dieser gut funktioniert und die Trainingssteuerung ideal unterstützt.



Kleiner Schwachpunkt ist die Cockpitabdeckung am Vorbau, welche durch mehrere Schrauben angebracht wurde. So muss man beim Einstellen, auch wenn das wohl nicht sehr häufig sein wird, die Schrauben von der Kappe zu erst komplett entfernen bevor etwas verstellt werden kann.

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Fazit: Giant Propel Advanced Pro Disc

Pro

  • Gutes Handling
  • Hochwertige Ausstattung inkl. Powermeter
  • Sportliches Fahrgefühl

Contra

  • Abdeckung am Vorbau
  • Gewicht

Fakten

RahmenmaterialCarbon
BremseScheibenbremse Hydraulisch
Gewicht7,99kg
Preis5299 Euro
Web www.giant-bicycles.com

Gesamtwertung

86%

Preis-/Leistung

90%
Das Giant Propel Advanced Pro Disc im Velomotion Fahrradmarkt
Das Giant Propel Advanced Pro Disc ist mit knapp 8 Kilo das „schwerste“ Bike in unserem Testfeld, dennoch hat der Renner einiges zu bieten. Denn gerade mit voller Ultegra Di2 und sogar eigenem Powermeter für gerade einmal 5.300 Euro kommt beim Preis-Leistungsverhältnis keiner so schnell an das Giant heran. Durch die sportliche Performance bietet das Propel alles, was man sich von einem schnellen Rad wünscht.
Stichworte:blaero19Giant Propel Advanced Pro Disc

Über Florian Nowak

Florian Nowak ist Radprofi auf EuropeTour Ebene und war schon bei vielen internationalen Rennen am Start. Bei der deutschen Meisterschaft 2017 war er bester nicht WorldTour Profi auf Platz 7 und konnte sich somit für die Tour de L'Avenir und die Weltmeisterschaften empfehlen. Er fühlt sich aber nicht nur auf dem Rennrad wohl, immer wieder zieht es ihn auch ins Gelände. Neben dem Sport arbeitet er an seinem zweiten Standbein und hat sein BWL Studium an der LMU München abgeschlossen.

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