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Vuelta a Espana #11: Mikel Iturria siegt als Solist vor heimischem Publikum

4. September 2019 by Michael Behringer

Iturria Vuelta

Radsport: Mikel Iturria (Euskadi – Murias) hat bei der Vuelta a Espana einen wunderschönen Sieg eingefahren. Der 27-Jährige gewann die elfte Etappe nahe seiner Heimat als Solist. Kurz vor dem Ziel konnte er sich aus einer großen Ausreißergruppe absetzen und einen knappe Vorsprung ins Ziel retten.

Iturria Vuelta

Jumbo – Visma lässt die Ausreißer ziehen

Wie erwartet war die elfte Etappe der Vuelta a Espana eine Angelegenheit für die Ausreißer. Auf dem 180,0 Kilometer langen Teilstück von Saint-Palais nach Urdax-Dantxarinea konnten sich 15 Profis relativ zeitig nach dem Startschuss aus dem Peloton lösen. Das Team Jumbo – Visma von Leader Primoz Roglic kontrollierte das Tempo nur sachte. So wuchs der Abstand im Laufe des Tages auf über 17 Minuten an. Die niederländische Equipe sah keine Veranlassung für eine Verfolgung. Denn die gefährlichsten Fahrer in der Spitzengruppe hatten über 35 Minuten Rückstand auf ihrem Konto.



Iturria feiert Heimsieg

Da der Vorsprung der Ausreißergruppe so enorm groß war, wusste jeder der 14 Fahrer, dass der Tagessieg unter ihnen ausgemacht werden wird. Daher begannen die Flüchtigen bereits rund 20,0 Kilometer vor dem Ziel, sich gegenseitig ständig zu attackieren. Mikel Iturria (Euskadi – Murias) war der Erste, der sich wirklich von seinen Begleitern absetzen konnte. Dahinter blickte man sich lange an und arbeitete nicht zusammen. So konnte der in der nicht weit entfernt vom heutigen Etappenziel aufgewachsene Spanier seinen Vorsprung ausbauen – und schließlich die Etappe gewinnen. Zweiter wurde dessen Landsmann Jonathan Lastra (Caja Rural – Seguros RGA) vor dem US-Amerikaner Lawson Craddock (EF Education First)

Stichworte:Mikel IturriaNewsVuelta a Espana

Über Michael Behringer

Radsport mit all seinen Taktiken, Etappenanalysen, Platzierungen und Prognosen sind die große Leidenschaft von Michael Behringer. Im Jahr 1996 hat er seine erste Tour de France verfolgt. Seitdem beobachtet er nahezu jedes Rennen. Seine Passion Radsport begleitet ihn also seit über zwei Jahrzehnten. Ein Ende ist nicht in Sicht.

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