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Giro d'ItaliaRadsportStraßenradsport

Giro d'Italia #20: Caruso fährt mutig und gewinnt, Bernal steht vor Gesamtsieg

29. Mai 2021 by Michael Behringer

Caruso Giro d'ITalia

Radsport: Damiano Caruso hat die letzte Bergetappe des Giro d’Italia gewonnen. Der Italiener ging früh in die Offensive, setzte seine Kontrahenten damit unter Druck und gewann das Teilstück um 24 Sekunden vor Egan Bernal. Der Kolumbianer steht vor dem Gesamtsieg.

Caruso Giro d'ITalia

Caruso siegt und festigt seinen Podiumsplatz

Entscheidung beim Giro d’Italia! Auf der 164 Kilometer langen Etappe von Verbania zur Valle Spluga Alpe Motta wurde die Italien-Rundfahrt entschieden. Die Kontrahenten haben alles versucht, aber Egan Bernal (Ineos Grenadiers) war einfach zu stark, um ihm trotz seiner schwachen Momente noch die Maglia Rosa auszuziehen. Der Kolumbianer verteidigte mit seinem zweiten Platz die Gesamtführung um 1:59 vor Damiano Caruso (Bahrain – Victorious), der sensationell die Etappe gewann. Der Italiener ging in der Abfahrt des Passo San Bernardino in die Offensive, holte die Ausreißer ein und schüttelte bis zur Ziellinie alle Begleiter ab. Damit darf er sich über einen Podiumsplatz freuen. Gesamtdritter ist nach der heutigen Etappe Simon Yates (BikeExchange), der heute passiv agierte und im Schlussanstieg das Hinterrad von Egan Bernal nicht mehr halten konnte. Dahinter wird es morgen im Zeitfahren noch eng zugehen, da die betroffenen Fahrer nur wenige Sekunden auseinander liegen.



Bardet & Caruso attackieren früh

9 Fahrer, darunter der Schweizer Simon Pellaud (Androni Giocattoli – Sidermec), der Österreicher Felix Großschartner (Bora – hansgrohe) und der Deutsche Nico Denz (DSM), konnten sich zu Beginn der Etappe aus dem Hauptfeld absetzen. Die Ausreißergruppe des Tages zerfiel dann wie erwartet den Passo San Bernardino hinauf. Nur 5 Profis konnten sich vor dem Hauptfeld über die Bergwertung retten. Dahinter sorgten die Mannschaften BikeExchange und DSM für das Tempo. Doch zu Attacken kam es erst in der Abfahrt, als sich Romain Bardet (DSM) und Damiano Caruso (Bahrain – Victorious) mit zwei bzw. einem Teamkollegen lösen und zu den verbliebenen Ausreißern aufschließen konnten. Diese flogen dann nach und nach zurück. Auch Felix Großschartner konnte das Hinterrad irgendwann nicht mehr halten.

Martinez zieht Bernal den Berg hinauf

Hinauf zum Splügenpass pendelte sich der Vorsprung von Damiano Caruso, Romain Bardet und deren beiden Helfern Pello Bilbao (Bahrain – Victorious) und Michael Storer (DSM) auf rund 40 Sekunden ein. In der Gruppe der Favoriten sah sich die Mannschaft Ineos Grenadiers nun dazu gezwungen, die Nachführarbeit zu leisten. Nach Jonathan Castroviejo übernahm Edelhelfer Daniel Martinez das Tempodiktat. Diesem konnten neben seinem Kapitän nur noch Simon Yates (BikeExchange), Alexandr Vlasov (Astana – Premier Tech), Hugh Carthy (EF – Nippo) und Joao Almeida (Deceuninck – Quick-Step) folgen.

Bernal steht vor dem Gesamtsieg

Zwei Kilometer vor dem Ziel dann der entscheidende Moment: Romain Bardet verlor das Hinterrad von Damiano Caruso. Der Italiener fuhr dem Etappensieg entgegen, während der Franzose von Egan Bernal noch geschluckt wurde. Der Kolumbianer und seine Mannschaft Ineos Grenadiers bewiesen eindrucksvoll, dass der Gesamtsieg beim Giro d’Italia 2021 absolut verdient an sie gehen wird.



#lesRP 🇮🇹 – VICTOIRE DE DAMIANO CARUSO 🇮🇹 ! On retiendra que son premier succès en World Tour fut au sommet de l’Alpe Motta. Le maillot rose Egan Bernal 🇨🇴 termine 2ème à 24″, son magnifique coéquipier Daniel Martinez 🇨🇴 vient compléter le podium. #Giro pic.twitter.com/lP28amjhK8

— Paul Moutarde (@PaulMoutarde) May 29, 2021



Stichworte:Damiano CarusiDaniel MartinezEgan BernalGiro d'ItaliaNewsRomain Bardet

Über Michael Behringer

Radsport mit all seinen Taktiken, Etappenanalysen, Platzierungen und Prognosen sind die große Leidenschaft von Michael Behringer. Im Jahr 1996 hat er seine erste Tour de France verfolgt. Seitdem beobachtet er nahezu jedes Rennen. Seine Passion Radsport begleitet ihn also seit über zwei Jahrzehnten. Ein Ende ist nicht in Sicht.

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