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Tour de France #17: Pogacar siegt, aber wird Vingegaard nicht los

20. Juli 2022 by Michael Behringer

Pogacar Tour de France

Radsport: Tadej Pogacar hat die 17. Etappe und damit seine dritte bei der diesjährigen Tour de France gewonnen. Der Slowene wird sich über den Tagessieg sicher freuen, doch das ganz große Ziel – Jonas Vingegaard abzuhängen – hat er nicht erreicht. Der Däne wich dem Slowenen nicht von der Seite und verteidigte sein Gelbes Trikot souverän. Und auch Simon Geschke darf sein Bergtrikot vorerst behalten.

Pogacar Vingegaard Tour de France

Vingegaard ist der Schatten von Pogacar

Mit 129,7 Kilometern war die heutige 17. Etappe der Tour de France die kürzeste in diesem Jahr. Dennoch war sie gewiss keine leichte. Im Gegenteil: Da das Teilstück deutlich unter 200 Kilometer hatte, wurde es vom Start weg mit hohem Einsatz absolviert. Am Ende jubelt wieder einmal Tadej Pogacar (UAE). Der Slowene konnte sich im Bergaufsprint des Schlussanstiegs vor Jonas Vingegaard (Jumbo – Visma) durchsetzen. Zu verdanken hat er seinen Tagessieg vor allem seinem Helfer Brandon McNulty, der uns zuvor nie dagewesene Kletterqualitäten präsentierte. Die beiden letzten Anstiege fuhr der Australier von vorn und hielt das Tempo so hoch, dass die weitere Konkurrenz teilweise mehrere Minuten aufgebrummt bekam. Mit seinem dritten Etappensieg rückt Tadej Pogacar in der Bergwertung immer näher an Simon Geschke (Cofidis) heran. Morgen jedoch darf der Berliner das Bergtrikot erneut tragen.



Soler & Majka sind raus

Nach dem gestrigen Ausscheiden von Marc Soler (UAE), der aus dem Zeitlimit fiel, musste heute Rafal Majka (UAE) passen. Der Pole erlitt auf der 16. Etappe einen Muskelfaserriss, als ihm im Anstieg die Kette riss und er mit seinem Knie voll gegen den Rahmen prallte. Damit ist die Mannschaft des zweifachen Toursiegers Tadej Pogacar (UAE) nur noch zu viert – und wurde damit halbiert. Dennoch präsentierte sich das UAE Team Emirates heute in Bestform.

UAE fährt halbiert trotzdem stark

Der Däne Mikkel Bjerg (UAE) und der US-Amerikaner Brandon McNulty (UAE) fuhren in den Bergen vermutlich das Rennen ihres Lebens. Gemeinsam gelang es ihnen, Leader Jonas Vingegaard (Jumbo – Visma) schon am Col de Val Louron-Azet zu isolieren. Besonders die Tempoverschärfung von McNulty hatte es in sich. Als er kurz vor der Kuppe einen Gang hochschaltete, konnten bis auf die Top zwei keine Klassementfahrer mehr das Hinterrad halten. Sowohl Geraint Thomas (Ineos Grenadiers), als auch Nairo Quintana (Arkéa – Samsic) und David Gaudu (Groupama – FDJ) mussten reißen lassen. Auch im Schlussanstieg nach Peyragudes war McNulty noch an der Seite seines Kapitäns und vergrößerte den Vorsprung des Trios auf die Konkurrenz dahinter deutlich. Es schien fast so, als wäre er heute der stärkste Kletterer von allen.

Geschke vs. Ciccone ums Bergtrikot

Da die heutige 17. Etappe der Tour de France von Saint-Gaudens nach Peyragudes nur 129,7 Kilometer lang war und damit die kürzeste dieser Frankreich-Rundfahrt sein sollte, suchten zahlreiche Ausreißer ihr Heil in der Flucht. Da das Tempo im Hauptfeld – teils durch Jumbo Visma, teils durch das UAE Team Emirates – allerdings stets hoch war, sollte schließlich keiner von ihnen wirklich eine realistische Chance auf den Etappensieg erhalten. Dafür ging es im Kampf ums Bergtrikot ordentlich zur Sache. Simon Geschke (Cofidis) musste sich gegen die Angriffe von Giulio Ciccone (Trek . Segafredo) wehren. Der Deutsche und der Italiener sicherten sich heute jeweils 6 Punkte. Geschke bleibt damit weiterhin im Bergtrikot und hat mittlerweile sehr gute Chancen, das Gepunktete bis Paris zu fahren.



Pogacar remporte son bras de fer contre Vingegaard à Peyragudes et reprend 4 secondes au très solide maillot jaune… #TDF2022 #LesRP pic.twitter.com/vQiBqPglpE

— Eurosport France (@Eurosport_FR) July 20, 2022



Stichworte:Brandon McNultyJonas VingegaardNewsTadej PogacarTour de France

Über Michael Behringer

Radsport mit all seinen Taktiken, Etappenanalysen, Platzierungen und Prognosen sind die große Leidenschaft von Michael Behringer. Im Jahr 1996 hat er seine erste Tour de France verfolgt. Seitdem beobachtet er nahezu jedes Rennen. Seine Passion Radsport begleitet ihn also seit über zwei Jahrzehnten. Ein Ende ist nicht in Sicht.

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