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Vuelta a Espana #16: Evenepoel darf Rot nach dramatischem Finale behalten

6. September 2022 by Michael Behringer

Evenepoel Vuelta Roglic Pedersen

Radsport: Remco Evenepoel wird heute Abend erleichtert durchatmen. Der Belgier darf sein Rotes Trikot auch nach der 16. Etappe der Vuelta a Espana behalten. In einem dramatischen Finale erlitt der Gesamtführende einen technischen Defekt – und lange war unklar, ob er mit der gleichen Zeit gewertet wird. Außerdem kam wenig später Primoz Roglic zu Fall. Bei all der Aufregung geriet der Etappensieg von Mads Pedersen fast in den Hintergrund.

Evenepoel Vuelta Roglic Pedersen

Pedersen siegt erneut vor Ackermann

Mit einer so dramatischen 16. Etappe hätte bei der Vuelta a Espana wohl heute niemand gerechnet. Statt eines gewöhnlichen Massensprints kam es zu einem technischen Defekt, einem Sturz und einem Angriff auf das Rote Trikot. Während der Etappensieg an Mads Pedersen (Trek – Segafredo) vor Pascal Ackermann (UAE) ging, spitzte sich dahinter die Situation um das Rote Trikot zu. Remco Evenepoel (Quick-Step Alpha Vinyl) erlitt kurz nach einem Angriff von Primoz Roglic (Jumbo – Visma) einen technischen Defekt. Und der offensiv fahrende Slowene kam nur wenig später zu Fall.



Roglic attackiert und stürzt

Primoz Roglic (Jumbo – Visma) attackierte rund drei Kilometer vor dem Ziel – völlig überraschend für seine Konkurrenten. An sein Hinterrad konnten sich nur Pascal Ackermann (UAE), Mads Pedersen (Trek – Segafredo), Fred Wright (Bahrain – Victorious) und Danny van Poppel (Bora – hansgrohe) heften. Der zuletzt genannte wurde für den Vorjahressieger schließlich zum Problem. Im Sprint um den Tagessieg hing er sich an dessen Hinterrad auf und kam zu Fall. Da er sich zum Zeitpunkt seines Sturzes aber in der ersten Gruppe befand, wird der Slowene mit der Zeit des Etappensiegers gewertet.

Evenepoel bleibt cool – zu cool?

Lange war jedoch nicht klar, mit welcher Zeit Remco Evenepoel (Quick-Step Alpha Vinyl) gewertet werden soll. Der Belgier und sein Team schienen sich sicher zu sein, dass der technische Defekt anerkannt wird und er daher gemütlich ins Ziel fahren kann. So bemühte sich Evenepoel nach dem Radwechsel gar nicht erst, wieder ins Hauptfeld zurückzukehren. Er fuhr gemütlich der Ziellinie entgegen. Derweil wurde auf der Webseite der Vuelta bereits Primoz Roglic in Rot vermeldet. Rund eine halbe Stunde später nahm man dies jedoch zurück. Evenepoel bleibt im Roten Trikot. Denn obwohl die heutige Etappe durchaus hügelig war, gilt sie offiziell als Flachetappe – und da greift die Drei-Kilometer-Regel. Diese besagt, dass die betroffenen Fahrer mit der gleichen Zeit gewertet werden wie die Gruppe, der sie zum Zeitpunkt des Ereignisses angehört haben. Heißt: Evenepoel verliert heute nur acht Sekunden auf Roglic.

Mate & Okamika zeigen eine gute Show

Bis zum dramatischen Finish auf den letzten Kilometern plätscherte das Renngeschehen der 16. Etappe über 189,4 Kilometer von Sanlúcar de Barrameda nach Tomares so vor sich hin. Lediglich die beiden Ausreißer sorgten für Action. Doch Luis Ángel Maté (Euskatel – Euskadi) und Ander Okamika (Burgos – BH) hatten letztendlich keine Chance auf den Etappensieg. 14 Kilometer vor dem Ziel wurden sie vom Hauptfeld gestellt.



⚡️ Another victory for @Mads__Pedersen in a very dramatic finale.

️ Here’s the last KM courtesy of @CarrefourES.#CarrefourConLaVuelta #LaVuelta22 pic.twitter.com/uXbPRf7Mfj

— La Vuelta (@lavuelta) September 6, 2022



Stichworte:Mads PedersenNewsPrimoz RoglicRemco EvenepoelVuelta a Espana

Über Michael Behringer

Radsport mit all seinen Taktiken, Etappenanalysen, Platzierungen und Prognosen sind die große Leidenschaft von Michael Behringer. Im Jahr 1996 hat er seine erste Tour de France verfolgt. Seitdem beobachtet er nahezu jedes Rennen. Seine Passion Radsport begleitet ihn also seit über zwei Jahrzehnten. Ein Ende ist nicht in Sicht.

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