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Neue Dropbar-Bikes aus Österreich: KTM Neuheiten Eurobike 2025

30. Juni 2025 by Caspar Gebel

KTM Neuheiten Eurobike 2025: Der sportliche Radhersteller stellt mit dem KTM Gravelator eine komplett neue Rahmenplattform vor, erhältlich in Carbon- und Alu-Versionen. Dazu gibt es Neues bei der Rennmaschine Revelator, außerdem ab sofort Carbonlaufräder.

Mit einer komplett neuen Rahmenplattform frischt der österreichische Hersteller sein Gravel-Portfolio auf. Die Baureihe X-Strada läuft aus und wird vom KTM Gravelator abgelöst, dessen Name natürlich von der Rennmaschine Revelator inspiriert wurde.

KTM Gravelator: Sportliches Gravelbike mit Staufach

Was ist neu am Gravelator, den KTM jüngst auf der Eurobike 2025 vorstellte? Der komplett neu entwickelte Rahmen wurde aerodynamisch optimiert, was man etwa am verkürzten Steuerrohr und der eng eingepassten Gabel erkennt. Der Überstand des Sitzrohrs oberhalb des Oberrohrs ist weggefallen, die Sattelklemme nun integriert. Der 2025er Rahmen ist dem UDH-Standard entsprechend konstruiert und mit Direct-mount-Schaltwerken kompatibel.



Der neue Carbonrahmen gefällt mit aerodynamisch eingepasster Gabel und Staufach im Unterrohr.

KTM hat dem ausgewogen-sportlich geschnittenen Rahmen außerdem deutlich verbesserte Montage- und Transportmöglichkeiten mitgegeben. An der Gabel können nun Gepäckhalterungen montiert werden, auf dem Oberrohr befinden sich Gewinde für eine kleine Tasche. Dazu kommt die „FlexiBridge“ am Hinterbau, welche die Schutzblechmontage erleichtert. Besonders auffällig ist aber das recht weit oben am Unterrohr angebrachte Staufach, das mit einer speziellen Tasche ausgestattet ist und dessen Deckel zusätzlich Zubehör wie eine CO2-Kartusche halten kann.

Ein glatt abschließender Deckel bedeckt das Staufach.
Der Deckel trägt eine Gaskartusche.
Ein gut erreichbarer Beutel fasst zusätzliches Zubehör.


Carbon- und Alu-Modelle

Das neue KTM Gravelator Carbon wird in sieben Varianten angeboten: Das Topmodell Gravelator Exonic kommt mit SRAM Red XPLR AXS und Zipp-303-XPLR-Radsatz; das Modell Prime ist mit der neuen SRAM Rival XPLR AXS 1×13 und DT-Swiss-Carbonlaufrädern ausgestattet. Beim KTM Gravelator Master kommt die neue Shimano GRX Di2 1×213 zum Einsatz. Unterhalb dieses Modells gibt es vier Varianten mit Shimano 2×12 und 1×12, von denen zwei mit den neuen KTM-Carbonlaufrädern ausgestattet sind.

Das neue Gravelator kommt mit UDH-Hinterbau für die neuen SRAM-Schaltwerke.
Mit dem Gravelator Aluminium steht eine preiswerte Alternative bereit.

Auch eine Aluminium-Variante des Gravelator gehört zum neuen Modelljahrgang, da sich mit stärker abfallendem Oberrohr und höher bauender Gabel deutlich vom Alu-X-Strada unterscheidet.



KTM bietet fünf Modelle an: Gravelator 10 mit Shimano GRX 2×12, 15 mit GRX 1×12 und 25 mit Shimano Cues 1×11. Dazu gibt es ein Gravelator 20 LFC mit Cues 2×10 als Alltags-Gravelbike mit StVZO-Ausstattung. Auf einem etwas einfacheren Rahmen mit Schnellspann-Ausfallenden basiert das Gravelator 25 mit Shimano Cues 1×11.

Das Revelator Carbon kommt in neuen Farben.
2025 kommt von KTM ein gelungener Alu-Renner.

KTM Revelator mit neuen Farben und neuer Alu-Variante

Im Rennrad-Bereich setzt KTM weiterhin auf das bewährte Revelator, das in neuen Ausstattungs- und Farbvarianten verfügbar ist – etwa in der bildschönen Retro-Lackierung, in der es auch das neue Gravelbike gibt. Ganz neu sind KTM Revelator 10 (Shimano 105 2×12) und 15 (Shimano Tiagra 2×10), die auf einem sehr gelungenen Aluminiumrahmen basieren: Mit sauber geglätteten Schweißnähte und integrierter Sitzklemme kommt dieses Rad dem Carbonrenner optisch sehr nahe.



Am neuen Revelator 10 gefallen integrierte Sitzklemme …
… und perfekt geglättete Schweißnähte.

Eine Neuerung beim österreichischen Sporthersteller ist, dass die Carbonrahmen von Gra- wie Revelator auch als Rahmensets zum Selbstaufbau erhältlich sein werden. Ebenfalls ganz neu sind zwei Carbon-Radsätze mit dem KTM-Logo: Sie werden fürs Gravelbike (Felgentiefe 35 mm, Maulweite 25 mm, Gewicht ca. 1.600 g) sowie fürs Rennrad angeboten (Felgentiefe 30 mm, Maulweite 22 mm, Gewicht ca. 1.500 g) und basieren auf den bewährten Mavic-Naben mit Straightpull-Speichen und Zahnscheibenfreilauf. Die Radsätze werden jeweils attraktive 998 Euro kosten.

Der KTM-Rennlaufradsatz soll unter 1.500 Gramm wiegen.
Auch die Gravel-Laufräder mit 35er Carbonfelge bauen auf Mavic-Naben auf.


Preise und Verfügbarkeiten der neuen Modelle stehen noch nicht fest – ein wenig zu warten dürfte sich aber auf jeden Fall lohnen.

www.ktm-bikes.at

Stichworte:featuredGravelKTM

Über Caspar Gebel

Caspar Gebel sitzt seit 40 Jahren auf dem Rennrad. Der Fachjournalist und Sachbuchautor arbeitet für Velomotion und auch für die Zeitschriften Procycling und Fahrrad News.

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