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KomponentenTests

BBB Python im Test: Fliegengewicht für Puristen

27. Dezember 2025 by Michael Faiß

BBB Python

Test / BBB Python: Wer beim Aufbau seines Bikes um jedes Gramm feilscht und auf dem Trail ungefiltertes Feedback sucht, kommt am BBB Python kaum vorbei. Für unter 24 Euro und einem minimalen Gewicht positioniert sich der Griff klar in der Race-Ecke. Ob das „Schuppenkleid“ der Python auch ordentlich zubeißt oder ob der Komfort auf der Strecke bleibt, haben wir für euch herausgefunden.

Abmessungen und Form: BBB Python

Gewicht: 82 g
Durchmesser: 30 mm
Länge: 142 mm
Preis: 23,95 €

Mit gerade einmal 82 Gramm markiert der Python BHG 95 das absolute Leichtgewicht in unserem Testfeld – ein Wert, der besonders Marathon-Racer und Cross-Country-Piloten hellhörig werden lässt. Die Bauweise ist dabei konsequent auf „Race“ getrimmt: Mit einem Durchmesser von 30 mm fällt der Griff sehr schlank aus. Im Gegensatz dazu steht die üppige Länge von 142 mm, die auch breiten Händen viel Platz bietet oder Variation in der Griffposition zulässt.



Optisch macht der Python seinem Namen alle Ehre. Die Oberfläche ist von einer Hexagon-Struktur geprägt, die stark an Schuppen erinnert und sich über die gesamte Grifffläche zieht. Konstruktiv setzt BBB auf einen klassischen Lock-On-Mechanismus mit Schraubklemmung. Ein interessantes Detail ist die Außenseite: Sie ist mit Kunststoff ummantelt, was den Griff bei Stürzen oder Kontakt mit rauen Hauswänden schützen soll – praktisch, auch wenn die Verarbeitung hier eher solide als edel wirkt.

BBB Python
BBB Python
BBB Python
BBB Python

Auf dem Trail: Unsere Testeindrücke

Nimmt man den Python in die Hand, wird sofort klar: Das hier ist nichts für Komfort-Suchende, die ihre Hände gerne in weichem Gummi vergraben. Der Griff ist straff, direkt und bietet so gut wie keine Dämpfung. Das dünne Gummi und der harte Kern sorgen dafür, dass jeder Kieselstein und jede Wurzel fast ungefiltert an den Fahrer weitergegeben wird. Das muss man mögen – wer auf maximales, direktes Feedback vom Vorderrad steht, wird hier aber voll bedient.



Der Grip selbst ist durch die sechseckige „Schuppen“-Struktur richtig gut. Die Hexagon-Formen arbeiten sich förmlich in die Handfläche ein und verhindern ein Verdrehen der Hand effektiv. Das funktioniert sowohl mit als auch ohne Handschuhe zuverlässig, wobei die Gummimischung eher auf der härteren Seite liegt. Auch bei Nässe bleibt der Python griffig, was ihn zu einem verlässlichen Begleiter bei widrigen Bedingungen macht.

Die Ergonomie ist Geschmackssache und stark von der Handgröße abhängig. Für Fahrer mit sehr großen Händen könnte sich der 30-mm-Durchmesser eine Spur zu dünn anfühlen – hier fehlt schlichtweg Volumen zum Zupacken. Wer hingegen kleine Hände hat oder generell dünne Griffe bevorzugt, profitiert von der direkten Verbindung zum Lenker. Positiv fällt die Breite auf: Mit 142 mm hat man ordentlich Platz, und selbst wer weit außen greift, findet dank der Kunststoffkappen einen definierten Abschluss, auch wenn dieser haptisch nicht der absolute Handschmeichler ist.

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Fazit: BBB Python BHG-95

Pro

  • Extrem leicht (82 g)
  • Sehr direktes Fahrgefühl und Feedback
  • Guter Grip durch Hexagon-Struktur
  • Großzügige Grifflänge (142 mm)

Contra

  • Kaum Dämpfung / Komfort
  • Haptik der Kunststoff-Endkappen eher einfach

Fakten

Produktjahr2025
Preis23,95 Euro
Web www.bbbcycling.com

Gesamtwertung

85%

Preis-/Leistung

86%
Der BBB Python BHG 95 ist ein Spezialist für Spezialisten. Er richtet sich ganz klar an Racer, Grammfuchser und Piloten, die ein ultradirektes Cockpit bevorzugen und auf dicke Polsterung verzichten können. Wer einen „Sofa-Griff“ sucht, ist hier falsch. Wer aber einen leichten, langen und griffigen Partner für den Renneinsatz sucht, bekommt hier für knapp 24 Euro ein sehr faires Paket, das zwar verarbeitungstechnisch keine Bäume ausreißt, aber funktionell voll abliefert.
Stichworte:BBBGriffgriffe25MTB

Über Michael Faiß

Michael Faiß hat in München Englisch und Geschichte studiert. Nach einem einjährigen Aufenthalt in England arbeitete er als Übersetzer unter anderem für das Magazin Procycling und das Degen Mediahouse. Außerdem ist er seit der Kindheit passionierter Radfahrer und –schrauber und fühlt sich vor allem abseits der asphaltierten Wege zuhause.

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