Velomotion logo Velomotion small logo
Search icon
  • Produktnews
  • Radsport
  • Tests
    • Kompletträder
    • Komponenten
    • Zubehör
  • Ratgeber
    • Kaufberatung
    • Leasing
    • Recht
    • Werkstatt
    • Radreise

KomponentenTests

Supacaz Diamond Kush im Test: Minimalismus für Puristen

4. Januar 2026 by Michael Faiß

Supacaz Diamond Kush

Test / MTB Griff: Der Supacaz Diamond Kush verspricht maximale Kontrolle durch ein minimalistisches Design und ein besonders direktes Griffgefühl. In unserem Test klären wir, ob der schlanke Leichtgewicht-Spezialist nur für Racer mit Hang zum „Deathgrip“ taugt oder ob er auch auf langen Touren eine gute Figur macht.

Abmessungen und Form: Supacaz Diamond Kush

Durchmesser: 29 mm (sehr schlank!)
Länge: 137 mm
Gewicht: 92 g
Erhältliche Farben: Schwarz

Mit einem Durchmesser von lediglich 29 mm gehört der Supacaz Diamond Kush zweifellos zu den dünnsten Vertretern in unserem aktuellen Testfeld. Diese Dimensionierung zielt spezifisch auf Fahrer ab, die entweder über kleinere Hände verfügen oder ein extrem direktes Gefühl für den Lenker bevorzugen. Das Herzstück des Griffs bildet eine Dual-Density-Mischung: Ein vergleichsweise harter Innenkern sorgt für eine verdrehsichere Verbindung zum Lenker, während das äußere Gummi weich genug gewählt wurde, um auch ohne Handschuhe ausreichend Haftung zu bieten.



Die Verarbeitung wirkt solide; der einseitige Lockring auf der Innenseite besteht aus Metall und ist sauber eloxiert. Auffällig ist jedoch das Fehlen einer verstärkten Außenseite. Da das weiche Griffgummi bis über das Ende durchgezogen ist, könnte die Dauerhaltbarkeit bei Bodenkontakt oder beim Anlehnen des Bikes gegenüber Modellen mit harten Endkappen eingeschränkt sein. Mit einem Gewicht von nur 92 Gramm positioniert sich der Diamond Kush als echtes Leichtgewicht für Racer.

Supacaz Diamond Kush
Supacaz Diamond Kush

Auf dem Trail: Unsere Testeindrücke

In der Praxis zeigt sich der Diamond Kush als ein absolut ehrlicher Begleiter ohne großen Schnickschnack. Das namensgebende Diamant-Rillenprofil zieht sich über die gesamte Grifffläche und liefert in alle Zug- und Druckrichtungen zuverlässigen Grip. Wer technisches Feedback liebt und genau spüren möchte, was das Vorderrad gerade macht, wird hier fündig. Die Rückmeldung vom Untergrund ist unmittelbar und ungefiltert.



Allerdings hat dieser Minimalismus seinen Preis: In puncto Dämpfung bietet der Griff bauartbedingt nur wenig Reserven. Die Gummimischung ist zwar angenehm und keineswegs hart, doch aufgrund des geringen Durchmessers fehlt es schlicht an Materialvolumen, um Vibrationen oder harte Schläge effektiv zu eliminieren. Auf kurzen, intensiven Race-Einsätzen fällt dies kaum ins Gewicht, auf ausgedehnten Tagestouren in ruppigem Gelände könnten sensible Hände jedoch schneller ermüden. Im Testverlauf verhielt sich der Griff unauffällig und lieferte eine solide Performance ab, ohne dabei jedoch mit herausragenden technologischen Innovationen zu glänzen. Er ist ein klassischer „No-Nonsense“-Griff, der genau das tut, was er soll, aber keine speziellen Ergonomie-Wunder vollbringt.

Zurück zur Bestenliste

Fazit: Supacaz Diamond Kush

Pro

  • Niedriges Gewicht
  • Direktes Griffgefühl
  • Guter Grip

Contra

  • Geringe Dämpfung
  • Durchschnittliche Verarbeitung
  • Keine verstärkten Außenkanten

Fakten

Produktjahr2025
Preis22,90 Euro
Web www.supacaz.com

Gesamtwertung

78%

Preis-/Leistung

74%
Der Supacaz Diamond Kush ist ein solider, minimalistischer Griff für Puristen und Racer. Mit einem Preis von 22,90 € liegt er im unteren Mittelfeld des Testfelds und bietet eine faire Preis-Leistung. Er punktet vor allem durch sein geringes Gewicht und das schlanke Profil für kleine Hände. Wer jedoch auf der Suche nach maximaler Dämpfung oder ergonomischen Finessen ist, findet im gleichen Preissegment oft ausgeklügeltere Alternativen. Ein ehrliches Produkt für alle, die direkten Kontakt zum Bike suchen.
Stichworte:Griffgriffe25MTBsupacaz

Über Michael Faiß

Michael Faiß hat in München Englisch und Geschichte studiert. Nach einem einjährigen Aufenthalt in England arbeitete er als Übersetzer unter anderem für das Magazin Procycling und das Degen Mediahouse. Außerdem ist er seit der Kindheit passionierter Radfahrer und –schrauber und fühlt sich vor allem abseits der asphaltierten Wege zuhause.

Specialized und Evenepoel: Ein Deal für die Ewigkeit

Hausbesuch bei TQ E-Bike: Ein Blick hinter die Kulissen am Ammersee

SRAM S500 Schaltgruppe

Das Ende für GX, X01 und XX1: SRAM Eagle S-Serie Schaltgruppen

Lock-On-Griff mit Slip-On-Komfort: SDG präsentiert den neuen Open Core Thrice Grip

11 Kids-E-Bikes empfohlen

Perfekt für Tour und Schulweg: Die elf besten Kids-E-Bikes auf dem Markt

Specialized S-Works Demo 11

Entwickelt für Geschwindigkeit: Specialized S-Works Demo 11

Neue TRP EVO EXPERT und EVO COMP Bremsen

Racing-DNA für den Trail: Neue TRP EVO EXPERT und EVO COMP Bremsen

Lenklock Gewinnspiel

Verstecktes Alltagshelferlein schafft Sicherheit: Lenklock Kabelschloss im Test

Gewinne ein Lenklock Kabelschloss: Praktischer Alltagsbegleiter, der im Lenker lebt

Specialized Turbo Vado 3: Hightech E-Bike für den Alltag

Kalifornier ziehen bei Radial-Karkasse nach: Specialized Butcher und Eliminator Grid Gravity Radial

Brembo GR-Pro

Die ersten MTB-Bremsen des Automotiv-Giganten in diesem Jahrzehnt: Brembo GR-Pro Bremsen

Motorleistungswettrennen bedroht Fahrradbranche

Ein Kommentar zum aktuellen Leistungswettrennen: Treibt uns DJI mit Avinox in die Versicherungspflicht für E-Bikes?

Forbidden Dreadnought E

Kanadisches Federwegs-Schlachtschiff jetzt mit Avinox M2S Motor: Forbidden Dreadnought E

Ähnliche Beiträge

  • Supacaz Grizips im Test: Solider Standard mit Style-Faktor
  • Supacaz eGrip im Test: Kalifornischer Komfort für ausgiebege Touren
  • WTB Wavelength im Test: Der unaufgeregte Alleskönner für den Trail
  • Acid Hybrid Perform im Test: Die Komfort-Zentrale fürs Cockpit
  • Ergon GD1 Evo im Test: Grip-Wunder aus Deutschland?
  • Velomotion Team
  • Mediafacts
  • Impressum
  • Datenschutz/ DSGVO

© 2026 · Velomotion GmbH