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Cannondale CAAD14: Neuer Alu-Renner in klassischem Look

12. März 2026 by Caspar Gebel

Cannondale CAAD14: Mit dem neuen Alu-Renner besinnt sich Cannondale wieder auf die reine Freude am Rennradfahren – keine Aero-Ambitionen mehr, sondern klassische Formen, kombiniert mit modernen Montagestandards. Neben drei Kompletträdern wird ein Rahmenset angeboten, das mit vergleichsweise moderatem Preis zum Selbstaufbau lockt.

Leichte Aluminiumrahmen waren bereits das Aushängeschild von Cannondale, als der typische Rennrahmen noch aus in Muffen gelöteten Stahlrohren bestand. Vor genau 30 Jahren begann der Hersteller, seine bis in die 2000er Jahre hinein in den USA gefertigten Rahmen mit dem Kürzel CAAD für „Cannondale Advanced Aluminum Design“ zu versehen und durchzunummerieren (wobei die 11 übersprungen wurde). Jetzt ist das Cannondale CAAD14 da und dürfte für Alu-Puristen eine Freude sein. Denn von seinem Vorgänger hebt es sich durch die Rückkehr zu einer klassischen Silhouette ab, gepaart mit aktuellen Montagestandards.

Cannondale CAAD14
Das Topmodell kommt mit klar lackiertem Rahmen und ungewöhnlichem 1×13-Aufbau.


Was zeichnet den neuen Alu-Rahmen aus? Mit dem CAAD14 kehrt Cannondale zur Geometrie des Vor-Vorgängers zurück und legt die Sitzstreben wieder oben an der Sitzklemme an. Beim CAAD13 waren sie nach unten gerutscht, wohl um dem Alu-Rad den Look eines modernen Aero-Carbonrahmens zu geben; dazu gab es eine aerodynamische Stütze und eine integrierte Klemmung. Andererseits wurden Züge und Leitungen beim CAAD13 noch außen am Cockpit geführt.

Klassische Formen, moderne Montagestandards

Diese Widersprüche löst das Cannondale CAAD14 auf elegante Weise. Aerodynamische Einzelmaßnahmen sind vom Tisch, dafür gibt es nun eine zeitgemäße Innenverlegung durch den Vorbau bzw. das Carbon-Cockpit an den Topmodellen. Die Klemmschelle oben am Sitzrohr ist ebenfalls zurück, sodass das CAAD14 bis auf die Zugführung stark der 12er Version gleicht. Auch die Rahmengeometrie gleicht der des CAAD12 und ist sogar mit kürzerem Steuerrohr noch etwas aggressiver, wogegen man auf dem CAAD13 merklich entspannter saß als auf dem Vorgänger. Weiter reduziert hat Cannondale das Größenspektrum: Das CCAD12 gab es noch in neun Rahmenhöhen, das 12 in acht und das neue Modell nur noch in sechs. Probleme bei der Anpassung sollte es aber dennoch nicht geben.

Der oben dreieckige Gabelschaft erlaubt trotz Innenverlegung ein schlankes Steuerrohr.
Mit UDH-Aufnahme ist der Rahmen für moderne Schaltwerke bereit.


Veränderungen gibt es bei den Montagestandards: Das CAAD14 ist nun mit UDH-Aufnahme ausgestattet und der bisher angeschweißte Umwerfersockel kann abgeschraubt werden. So lässt sich das neue Topmodell mit SRAM Force XPLR 1×13 realisieren. Vom hauseigenen BB30-Innenlagerstandard hat sich die Marke dankenswerterweise verabschiedet: Statt eingepresster Lager gibt es nun wieder geschraubte BSA-Lagerschalen. Das neue Alu-Rad kann mit 32er Reifen gefahren werden und ist auch in dieser Hinsicht topaktuell. Außerdem wird am Cannondale nun eine konventionelle 27,2-mm-Sattelstütze verbaut – also weder eine proprietäre Aero-Stütze noch die schmale 25,4er Stütze des CAAD12, für die es kaum Ersatz gab.

Das BSA-Gehäuse ist deutlich montage- und wartungsfreundlicher.
Mit Klemmschelle und 27,2er Stütze ist das CAAD14 klassisch ausgestattet.

Neue Version mit etwas höherem Gewicht

Ein herausragendes Feature der CAAD-Rahmen war immer ihr geringes Gewicht. Beim CAAD12 sprach Cannondale von rund 1.100 Gramm, was in Relation zu den damaligen Carbonrahmen ziemlich gut war. Inzwischen sind die leichtesten Carbonrahmen bei 600 Gramm angekommen, das CAAD ist dagegen etwas schwerer geworden: Der 56er Rahmen soll in Raw-Optik 1.280 Gramm wiegen und lackiert 1.410 Gramm, dazu kommen knapp 400 Gramm für die Gabel. Daraus ergeben sich Kompletträder zwischen knapp acht und gut neun Kilo. Klar, Gewicht ist längst nicht alles – etwas schade ist es aber schon, dass Cannondale hier nicht mehr rausholen konnte. Immerhin ist davon auszugehen, dass der neue Rahmen damit steifer und widerstandsfähiger gegen Beschädigungen geworden ist.



Cannondale CAAD14
Cannondale CAAD14: Rennrad-Fahrspaß ohne Fixierung auf Gewicht und Aerodynamik.

Cannondale bietet den neuen Alu-Renner in drei Varianten an, dazu als Rahmenset inklusive Stütze. Das Topmodell CAAD14 1 kommt im für ein Rennrad ungewöhnlichen Aufbau mit SRAM Force XPLR – also mit breit abgestufter Gravel-Kassette. Dazu gibt es ein 50er Aero-Kettenblatt inklusive Powermeter, Reserve-Carbonlaufräder sowie ein Carbon-Cockpit. Mit 7.499 Euro ist dieses Modell nicht eben knapp kalkuliert – interessant dürfte es vor allem für jene sein, die das Bike unbedingt in Raw-Optik haben wollen.

Cannondale CAAD14 2: SRAM Rival und DT-Swiss-Radsatz.
Cannondale CAAD14 3: Basismodell mit Shimano 105.


Das CAAD14 2 wird mit SRAM Rival AXS 2×12 und DT-Swiss-Radsatz geliefert und ist mit 3.999 Euro ebenfalls kein Preishammer; das CAAD14 3 kommt mit mechanischer Shimano 105, einfachem Radsatz und Alu-Stütze für 2.499 Euro. Das Rahmenset gibt es in Schwarz oder Rot, letzteres mit knalligem Dekor. Mit 1.799 Euro ist es vergleichsweise preiswert; wer gerne selbst schraubt, sollte sich also vielleicht diese Variante ins Auge fassen. Während die Kompletträder jedoch ab sofort verfügbar sind, muss man auf den Rahmen noch etwas länger warten. Fans des Werkstoffs Alu kommen mit dem Cannondale CAAD14 jedenfalls voll auf ihre Kosten.

www.cannondale.com

In knalligem Rot ist das Rahmenset besonders attraktiv.
Auch die dezent schwarze Variante sollte bei Gelegenheit verfügbar sein.


Stichworte:#VMroadCannondale CAAD14featuredRennrad

Über Caspar Gebel

Caspar Gebel sitzt seit 40 Jahren auf dem Rennrad. Der Fachjournalist und Sachbuchautor arbeitet für Velomotion und auch für die Zeitschriften Procycling und Fahrrad News.

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