Velomotion logo Velomotion small logo
Search icon
  • Produktnews
  • Radsport
  • Tests
    • Kompletträder
    • Komponenten
    • Zubehör
  • Ratgeber
    • Kaufberatung
    • Leasing
    • Recht
    • Werkstatt
    • Radreise

Giro d'ItaliaRadsportStraßenradsport

Giro d'Italia #16: Jan Hirt gewinnt die Königsetappe in Aprica

24. Mai 2022 by Michael Behringer

Hirt Jan Giro d'Italia

Radsport: Jan Hirt hat die 16. Etappe des Giro d’Italia für sich entschieden. Der Tscheche war Teil einer großen Ausreißergruppe und konnte sich im Schlussanstieg durchsetzen. Leader Richard Carapaz konnte seine Gesamtführung verteidigen.

Hirt JAn Giro d'Italia

Hirt teilt sich seine Kräfte perfekt ein

Schon vor dem Start der 202 Kilometer langen Etappe von Salò nach Aprica war klar: Die Ausreißer haben heute wieder gute Karten. Und genau deshalb wollten auch zahlreiche Fahrer Teil der Spitzengruppe sein. 22 Mann bildeten zunächst die erste Gruppe, ehe sich dahinter zusätzlich Verfolger organisierten. In den Anstiegen zerfielen die Gruppen nach und nach, so dass den Gipfel des vorletzten Berges nur noch sechs Fahrer gemeinsam erreichten. Doch anstatt bis zum Schlussanstieg zu warten, setzte Lennard Kämna (Bora – hangrohe) bereits in der Abfahrt seinen Großangriff. Der Deutsche fuhr schnell einen Vorsprung von rund einer Minute heraus. Seine Verfolger Hugh Carthy (EF Education – EasyPost), Alejandro Valverde (Movistar), Wout Poels (Bahrain – Victorious), Jan Hirt (Intermarché – Wanty – Gobert Matériaux) und Thymen Arensman (DSM) belauerten sich. Im Schlussanstieg zündeten dann jedoch die beiden zuletzt genannten Fahrer ihren Turbo.



Kämna wird durchgereicht

Kaum aufgeschlossen, setzte Thymen Arensman seinen nächsten Angriff. Doch der Niederländer schien nicht mit dem Tschechen gerechnet zu haben. Denn Jan Hirt blieb dran, konterte die Attacke und fuhr als Solist seinem Etappensieg entgegen. Während Hirt sich seine Kräfte also perfekt einteilte und wie aus dem nichts von hinten doch noch bis ganz nach vorn kam, schien sich Lennard Kämna heute etwas übernommen zu haben. Der Deutsche sah zu Beginn des Schlussanstieges schon fast wie der sichere Sieger aus, ehe ihn die Kräfte verließen. Dennoch kann der 25-Jährige abermals stolz auf sich sein. Nach seinem Erfolg am vierten Tag des Giro d’Italia und seiner mutigen Attacke in der Auftaktetappe, war dies zum wiederholten Male ein starker Auftritt des deutschen Bergfahrers.

Landa ist stark wie nie

Auch in der Gruppe der Favoriten ging heute wie erwartet die Post ab. Schließlich gilt das heutige Teilstück mit seinen 5250 Höhenmetern als Königsetappe dieses Giro d’Italia. Besonders beeindruckend präsentierte sich diesmal bergauf die Mannschaft Bahrain – Victorious. Nachdem Santiago Buitrago und Pello Bilbao ihre Arbeit erledigt hatten, setzte Kapitän Mikel Landa seine Attacke. Dem Spanier konnten nur Jai Hindley (Bora – hansgrohe) und Leader Richard Carapaz (Ineos Grenadiers) folgen. Das Trio attackierte sich mehrmals, konnte jedoch keine weitere Selektion herstellen. So erreichten die drei wohl stärksten Kletterer dieses Giro d’Italia zeitgleich das Ziel in Aprica. Damit gelten sie nun als Favoriten auf das Podium. Nicht vergessen sollten wir jedoch Joao Almeida (UAE). Der Portugiese verlor nur wenige Sekunden und ist im Zeitfahren der wohl stärkste aller hier anwesenden Klassementfahrer.

Jan Hirt a maintenant quelques mètres d’avance sur Thymen Arensman ! Les deux n’ont jamais gagné en World Tour même si le Tchèque compte tout de même 4 bouquets en pro. Le trio de favoris est à 1’30“. #Giro pic.twitter.com/XK1ZUv9iiV



— Le Gruppetto (@LeGruppetto) May 24, 2022



Stichworte:Giro d'ItaliaJan HirtLennard KämnaNews

Über Michael Behringer

Radsport mit all seinen Taktiken, Etappenanalysen, Platzierungen und Prognosen sind die große Leidenschaft von Michael Behringer. Im Jahr 1996 hat er seine erste Tour de France verfolgt. Seitdem beobachtet er nahezu jedes Rennen. Seine Passion Radsport begleitet ihn also seit über zwei Jahrzehnten. Ein Ende ist nicht in Sicht.

Mehr Klarheit und Kontrast für Rennrad-, Gravel- und MTB-Fahrer: Shimano erweitert RIDESCAPE-Brillenserie um spezialisierte Gläser

Corratec Life CX8 Belt: Radfahren auf Rezept

BikeYoke DIVINE 2.0

Preisgünstigere High-End Dropper Post mit bis zu 213 mm Hub: BikeYoke DIVINE 2.0

Pivot Shuttle LT 2026

Pivot Shuttle LT 2026: Mehr Akku, mehr Einstellbarkeit, mehr Enduro

Nur schön oder auch wirklich gut?: Chrome Barrage 34 im Test

Satteltasche mit Schutzblech: Bikepackingtaschen von SKS

Corratec Allroad A1: Vielseitiger Offroad-Sportler

Lapierre PXR Racing 2026 : Mit neuem Team in den CrossCountry-Rennsport

Orbea Rallon RS 2027: Ist das noch ein E-Bike?

fizik Terra Artica GTX im Test: Stilvoller Grenzgänger für nasskalte Tage

Das neue BULLS Vuca EVO FS 2 mit Pinion MGU: Innovatives E-SUV aus Köln

Reserve SL: Superleichte Laufradsätze mit Tune-Naben

Reifenfertigungsmaschine

Hausbesuch beim italienischen Traditionsunternehmen: So wird dein Pirelli-Reifen hergestellt

Mobil, kompakt und mit umfangreicher Ausstattung: Test: Kärcher OC 4 Bike-Kit

Ähnliche Beiträge

  • Giro d'Italia #21: Mark Cavendish gewinnt seine letzte Giro-Etappe
  • Giro d'Italia #20: Roglic fährt Thomas aus dem Rosa Trikot
  • Giro d'Italia #18: Zana schlägt Pinot, Thomas bleibt souverän
  • Giro d'Italia #16: Joao Almeida siegt, Geraint Thomas stürmt zurück ins Rosa Trikot
  • Giro d'Italia: 11 Deutsche, 3 Schweizer und 2 Österreicher
  • Velomotion Team
  • Mediafacts
  • Impressum
  • Datenschutz/ DSGVO

© 2026 · Velomotion GmbH