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Nur schön oder auch wirklich gut?: Chrome Barrage 34 im Test

1. Februar 2026 by Christian Ettl

Stylisch sind die Produkte von Chrome immer. Wir haben einige getestet von Regenjacke bis Hip Bag. Es hat alles einen guten Eindruck hinterlassen. Zu meckern gab es nur bei Kleinigkeiten. Wir haben getestet und rausgefunden, ob das für den Garage in der 34 l Version auch zutrifft.

Der Barrage gehörte zu einer Familie von drei Rucksäcken. Diese sind nahezu baugleich. Es gibt es in 18, 22 oder 34 Litern. Den letzten hatten wir um ihn auszuprobieren. Die 34 Liter Variante gibt es in der schwarz oder „XRF“ das ist schwarz mit reflektierenden Elementen die beiden kleineren Versionen gibt es zusätzlich auch noch in grün, der Barrage in 34 l kostet 265€ in schwarz und 270€ in XRF.

Chrome Barrage 34 im Test Beauty Shot



Der Barrage 34 genau betrachtet:

Mit dem großen Volumen richtet sich der Rucksack vor allem an Fahrer im Urbanen Raum und an Pendler. Wenn wir uns den Rucksack im genau angucken, fällt sofort eine gewisse Detail Verliebtheit auf. Das beginnt bei den Custom Lösungen, zum Beispiel der Riemenverstellung, welche aus Metall gefertigt ist und den Chrome Schriftzug trägt. Auch das vorgeformte Rückenteil, welches neben Polsterung auch eine gewisse Stabilität des Rucksacks und Belüftung des Rückens garantieren soll, so wie der Verschluss des Brustgurtes sind eine eigene Lösung. Was die Materialien angeht, setzt Chrom wieder auf bewährtes. Der größte Teil des Backpacks besteht aus recyceltem Nylon und für Wasserdichtheit sorgt ein TPE Gewebe als zweite Schicht im Inneren. Dieses graue Innenfutter sorgt übrigens auch dafür, dass man Sachen im Rucksack leichter wiederfindet. Vielleicht kennt ihr das: in einer großen schwarzen Reisetasche oder einem schwarzen großen Rucksack etwas zu finden erinnert ein bisschen an das Stochern in einem schwarzen Loch. Der Backpack verfügt über ein großes Hauptfach, dort findet sich auch ein Laptop Fach und eine Reißverschlusstasche.



Das Laptop Fach sollte für ziemlich jeden Laptop ausreichen, bietet aber auch Platz um zusätzlich, zum Beispiel Zeitschriften, oder andere Dinge aufzubewahren. Das Reißverschlussfach ist eher kompakt, optimal geeignet, zum Beispiel für ein Ladegerät, eine power Bank, oder ähnliches. Hinter dem Hauptfach findet sich ein weiterer Reißverschluss. In diesen, großen und langen Fach ist eine leichte Kunststoff Sandwich Platte verstaut, welche dem ganzen Rucksack eine gewisse Steifigkeit und Stabilität verleiht. Diese lässt sich, wenn man es möchte auch entnehmen, damit wird der Rucksack zwar geringfügig leichter und elastischer, verliert aber auch ein bisschen an Form und Stabilität. Theoretisch könnte man auch dieses Fach noch nutzen um irgendetwas darin zu verstauen. Was erwähnt sein sollte, ist, dass die Angabe des Volumens mit 34 l den Rucksack mit komprimierter Oberseite abbildet. Nutzt man das Volumen des Hauptfaches maximal aus, liegt man eher bei 38 l.

Jeweils auf dem linken und rechten Seite ist ein nach oben offenes Fach, das sich optimal eignet, um zum Beispiel eine Trinkflasche darin zu platzieren. Dadurch dass die Riemen zu dem vorne angebracht Netz (dazu kommen wir später) direkt darüber sitzen, lassen sich darin auch gut lange Gegenstände verwahren zum Beispiel Walking Stöcke, eine Posterrolle oder irgendetwas anderes in dieser Art. Das besagte Netz ist aus Nylonriemen gefertigt und optimal geeignet um zum Beispiel einen Fahrradhelm, eine Jacke oder eine Tüte mit Einkäufen zu verstauen. Uns gefällt, dass das Netz recht groß ausfällt und über vier Riemen komprimiert werden kann, so dass alles sicher darin sitzt. Auf der Vorderseite sind zwei weitere Reißverschlussfächer in verschiedenen Größen positioniert, welche vorne von links und rechts seitlich gut zugänglich sind.



Wie schlägt sich der Chrome Barrage 34 in der Praxis?

Wie schon bei anderen Chrome Rucksäcken haben wir auch beim Barrage keinen Bauchgurt vermisst. Die gute Form und die stabile Rückenpartie, das erreicht Chrom durch den Einsatz eines vorgeformten Rückenpolsters und der zusätzliche Kunststoffplatte im Inneren, Sorgen mit wirklich gut gemachten und geformten Schulterriemen und dem Brustgurt für einen relativ stabilen Sitz. Wer damit zum harten Ritt ins Gelände startet, wird vielleicht doch einen Bauchgurt vermissen dann wird man aber wahrscheinlich einen anderen Rucksack wählen, egal, ob von Chrome oder einem anderen Hersteller, der anders gemacht, ist und ein anderes Volumen besitzt.

Chrome Barrage 34 im Test links
Chrome Barrage 34 im Test rechts


Die gesamte Verarbeitung und Handhabung hinterlässt wie gewohnt einen hochwertigen Eindruck. Obermaterial, Gurte, Schnallen Reisverschlüsse. Alles ist ohne Makel. Auch gibt es einige Details, die einfach Spaß machen. Dieser Style und Spaßfaktor ist sicher der Grund warum Chromprodukte, den ein oder anderen Euro extra kosten und jeder muss selbst entscheiden, ob es ihm das wert ist. Von der Funktion, der Machart und Haltbarkeit der Haltbarkeit wir aber auch beim Barrage 34 überzeugt.

Barrage 34L Pack

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Über Christian Ettl

Christian Ettl ist Zweiradmechanikermeister und Mediengestalter. Er war Chefredakteur der Fahrrad News. Sein Herz schlägt für komplexe technische Sachverhalte rund um das Thema Fahrrad. Am liebsten fährt er Tagestouren auf dem Gravel-Grinder oder genießt gute Abfahrten, gerne auch im Bikepark.

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