Velomotion logo Velomotion small logo
Search icon
  • Produktnews
  • Radsport
  • Tests
    • Kompletträder
    • Komponenten
    • Zubehör
  • Ratgeber
    • Kaufberatung
    • Leasing
    • Recht
    • Werkstatt
    • Radreise

Giro d'ItaliaRadsportStraßenradsport

Giro d'Italia #2: Pogacar siegt souverän, Lipowitz bärenstark

5. Mai 2024 by Michael Behringer

Radsport: Tadej Pogacar hat die zweite Etappe des Giro d’Italia 2024 gewonnen. Der Slowenische Meister ließ keine Zweifel darüber aufkommen, dass er der stärkste Kletterer im Peloton ist. Stark präsentierte sich auch der Deutsche Florian Lipowitz.

Giro d'Italia 2024 vorschau alle Etappenprofile

Pogacar machts wie Pantani

Souverän hat sich Tadej Pogacar (UAE) den Sieg auf der zweiten Etappe des Giro d’Italia gesichert. Der Slowenische Meister war bei der ersten Bergankunft nicht zu schlagen. Mit seiner Attacke 4,5 Kilometer vor dem Ziel ließ er all seine Kontrahenten sofort stehen. Dahinter ging es anschließend nur noch um Rang zwei, den sich mit einer starken Kämpfernatur Daniel Martinez (Bora – hansgrohe) sicherte. Zu verdanken hat er dies auch Florian Lipwitz (Bora – hansgrohe). Der Deutsche machte einen bärenstarken Eindruck und führte nicht nur seinen Teamkollegen auf den zweiten Platz, sondern fuhr selbst noch auf Rang fünf. Die 161 Kilometer lange Strecke von San Francesco al Campo zur Santuario di Oropa war in der ersten Rennhälfte flach, wurde dann welliger, bis sie schließlich zur Wallfahrtskirche von Oropa zur ersten Bergankunft des diesjährigen Giro d’Italia hinaufführte.



5 Italiener in der Ausreißergruppe

Bevor sich die stärksten Kletterer der Welt in Szene setzen konnten, bildeten fünf Italiener die Fluchtgruppe des Tages. Christian Scaroni (Astana), Andrea Piccolo (EF Education – EasyPost), Davide Bais (Polti Kometa), Filippo Fiorelli (VF Group – Bardiani CSF – Faizanè) und Martin Marcellusi (VF Group – Bardiani CSF – Faizanè) bekamen einen Vorsprung von knapp fünf Minuten zugesprochen. Die Mannschaft Ineos Grenadiers kontrollierte das Tempo im Hauptfeld, fuhr anschließend gemeinsam mit dem UAE Team Emirates konsequent nach. So war schon weit vor Beginn des Schlussanstiegs klar, dass die Ausreißer heute keine Chance auf den Tagessieg haben werden. Immerhin konnte sich Fiorelli auch heute ein paar Zähler für die Punktewertung sichern.

Pogacar stürzt kurz vor dem Schlussanstieg

Andrea Piccolo (EF Education – EasyPost) fuhr mit einem Vorsprung von etwas mehr als einer Minute als letzter verbliebener Ausreißer in den Schlussanstieg hinein. Zu wenig, um vom Etappensieg träumen zu dürfen. Dahinter erlitt Tadej Pogacar (UAE) eine Panne und kam sogar zu Fall. 1999 erlitt auch Marco Pantani hier einen Reifenschaden und musste das Feld von hinten aufrollen. Mit Erfolg! Der Italiener gewann damals die Etappe und den Giro d’Italia. Auch der Slowene kam ohne Probleme wieder zurück ins Hauptfeld, weil die Mannschaft Ineos Grenadiers das Tempo natürlich nicht weiter forcierte. Piccolo wurde 6,5 Kilometer vor dem Ziel gestellt und das Peloton nach und nach ausgedünnt. Unter anderem konnten Nairo Quintana (Movistar), Julian Alaphilippe (Soudal – Quick-Step) und Michael Woods (Israel – Premier Tech) nicht mehr folgen.

https://velomotion.de/2020/05/radsport-highlights-pantani-oropa/



Lipowitz führt Martinez auf Rang zwei

4,5 Kilometer vor dem Ziel war es dann soweit: Tadej Pogacar (UAE) setzte seine Attacke, nachdem mit Rafal Majka (UAE) sein letzter Helfer seine Arbeit erledigt hatte. Dem Slowenischen Meister konnte niemand folgen. Auch Ben O’Connor (Decathlon AG2R La Mondiale) musste nach wenigen Metern einsehen, dass er dieses Tempo nicht mitgehen kann. Kurz später wurde der Australier sogar durchgereicht, weil er sich sichtlich übernommen hat. Ganz anders Daniel Martinez (Bora – hansgrohe). Der Kolumbianer war bereits abgehängt, kam dann aber wieder zurück in die Verfolgergruppe. Dort gab nun Florian Lipowitz (Bora – hansgrohe) das Kommando an. Der Deutsche präsentierte sich – wie schon bei der Tour de Romandie – in einer bärenstarken Form. So ermöglichte er seinem Teamkollegen Daniel Martinez (Bora – hansgrohe) sogar noch Rang zwei. In Rosa bekommen wir morgen erstmals in dessen Karriere Tadej Pogacar zu Gesicht. Außerdem gewann der Slowene nun bei allen drei großen Landesrundfahrten mindestens eine Etappe. Morgen könnte es beim Giro d’Italia 2024 erstmals zu einem Massensprint kommen. Doch das knifflige Finale in Fossano könnte auch zu einer mutigen Attacke einladen.

¡ ́, @TamauPogi!

Pogacar pega el hachazo a 4 kilómetros de meta y se marcha en solitario hacia su primera victoria en el Giro.



Lo estás viendo en @Eurosport_ES 1 y APP.#GirodItalia | #LaCasadelCiclismo pic.twitter.com/TkSqwW5DLG

— Eurosport.es (@Eurosport_ES) May 5, 2024



HE HAS DONE IT

Tadej Pogacar wins Stage 2 of the Giro d’Italia in style after an incredible attack #Giro2024 pic.twitter.com/VV7igBC0V0

— Eurosport (@eurosport) May 5, 2024



Stichworte:#VMradsportAndrea PiccoloDaniel MartinezFlorian LipowitzGiro d'ItaliaNewsTadej Pogacar

Über Michael Behringer

Radsport mit all seinen Taktiken, Etappenanalysen, Platzierungen und Prognosen sind die große Leidenschaft von Michael Behringer. Im Jahr 1996 hat er seine erste Tour de France verfolgt. Seitdem beobachtet er nahezu jedes Rennen. Seine Passion Radsport begleitet ihn also seit über zwei Jahrzehnten. Ein Ende ist nicht in Sicht.

Cannondale Synapse Carbon 3: Langstreckenrad mit Licht und großer Reifenfreiheit

Giant Reign Advanced E+

Giant Reign Advanced E+: Vollgas-Enduro im neuen Gewand

Aero-Rennradhelm mit Belüftung: Specialized S-Works Evade 4

Trek Madone SL 7 Gen 8: Aero-Renner mit hohem Fahrkomfort

Eine Million Dollar Preisgeld : Die MyWhoosh Championships 2026

Formschöne Taschen vom Koblenzer Direktversender: Bikepackingtaschen von Canyon

besten Trailbikes

Die neuen Alleskönner am Markt: Die fünf besten Trailbikes neu in 2026

Immer stärkere E-Bike Motoren: Avinox Statement zum Watt-Wettrüsten

So schützt du deinen Rahmen: Zefal Skin Armor Schutzfolie im Test

Das neue Canyon Grizl AL: Alu-Gravelbike für Alltag, Abenteuer und Touren

Storck Fascenario.4 Comp: Komfortable Rennmaschine für Ambitionierte

Santa Cruz Tallboy

Schlanker Trail-Shredder mit neuem Konzept: Santa Cruz Tallboy 2026

Corratec CCT Team Pro: Zwischen Race und Endurance

Radon Spire 10.0: Superleicht und knapp kalkuliert

Ähnliche Beiträge

  • Giro d'Italia #17: Steinhauser siegt sensationell auf dem Passo Brocon
  • Giro d'Italia #16: Pogacar gewinnt Chaos-Etappe nach Movistar-Freakshow
  • Giro d'Italia #6: Pelayo Sanchez gewinnt die Gravel-Etappe in der Toskana
  • Giro d'Italia 2024: Sieben Herausforderer für Topfavorit Tadej Pogacar
  • Giro d'Italia #15: Tadej Pogacar ist auch in der Höhe nicht zu stoppen
  • Velomotion Team
  • Mediafacts
  • Impressum
  • Datenschutz/ DSGVO

© 2026 · Velomotion GmbH