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Tour de France #10 Vorschau: Ein Massensprint ist unvermeidlich

8. Juli 2024 by Michael Behringer

Tour de France Philipsen

Radsport: Nach dem heutigen Ruhetag dürfen sich die Fahrer der Tour de France morgen wieder auf einen Massensprint einstellen. Das Teilstück ist nahezu tellerflach und die Ausreißer werden chancenlos sein. Eine weitere Bummel-Etappe mit chaotischem Ende darf befürchtet werden.

Tour de France 2024 Etappenprofile

Massensprint in Saint-Amand-Montrond

Er galt vor dem Start der Tour de France als fast unschlagbarer Sprinter. Nach vier Sprint-Ankünften steht Jasper Philipsen aber noch immer ohne Etappensieg da. Auf dem 187,3 Kilometer langen Teilstück von Orléans nach Saint-Amand-Montrond werden wieder alle Augen auf den Belgier gerichtet sein. Von Teamkollege Mathieu van der Poel angefahren, wird er versuchen, die Angriffe von Mark Cavendish und Biniam Girmay abzuwehren. Doch für den Tagessieg kommen weit mehr als diese drei genannten Profis in Frage. Anders als in den vergangenen Jahren gibt es keinen dominanten Sprinter und keinen dominanten Zug.



Velomotion-Prognose: Philipsen muss liefern

Rund zehn Fahrer können aktuell einen Massensprint der Tour gewinnen – das gab es so in dieser Form schon lange nicht mehr. Favorit aber bleibt Jasper Philipsen. Erwischt der Belgier endlich das richtige Timing und wird er endlich von seinem Zug richtig in Position gefahren, ist es schwer, ihn zu schlagen. Deutschlands Hoffnungen ruhen auf Pascal Ackermann und Phil Bauhaus.

* * * Jasper Philipsen (Alpecin – Deceuninck)
* * Arnaud de Lie (Lotto – Dstny), Mark Cavendish (Astana)
* Biniam Girmay (Intermarché – Wanty), Pascal Ackermann (Israel – Premier-Tech), Dylan Groenewegen (Jayco – AlUla)

Stichworte:NewsTour de FranceTour de France 2024

Über Michael Behringer

Radsport mit all seinen Taktiken, Etappenanalysen, Platzierungen und Prognosen sind die große Leidenschaft von Michael Behringer. Im Jahr 1996 hat er seine erste Tour de France verfolgt. Seitdem beobachtet er nahezu jedes Rennen. Seine Passion Radsport begleitet ihn also seit über zwei Jahrzehnten. Ein Ende ist nicht in Sicht.

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