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Radsport

Radsport: Schweizer Lizenz: Aus Katusha wird Katusha-Alpecin

11. Oktober 2016 by die Redaktion

Radsport: Der Bielefelder Shampoo-Hersteller Alpecin wechselt nach seinem zweijährigen Engagement beim deutschen Team Giant-Alpecin ab 2017 als Sponsor zu Katusha, das dann als Katusha-Alpecin an den Start gehen wird. Der Rennstall, der bisher unter russischer Lizenz fuhr, verlegt seinen Hauptsitz zum kommenden Jahr in die Schweiz und möchte damit die Internationalisierung in den eigenen Reihen vorantreiben.

Gerüchte bezüglich eines Engagements von Alpecin beim bisher russischen Team von Katusha hatten sich in den letzten Wochen und Monaten hartnäckig gehalten. Die Verpflichtung von Tony Martin durch das Team rund um Teamchef Wjatscheslaw Jekimow untermauerte diesbezügliche Vermutungen. Heute gab Alpecin nun bei einer eigens in Bielefeld anberaumten Pressekonferenz schließlich den Wechsel zu Katusha und gleichzeitig die Abkehr von Giant-Alpecin bekannt. „Der Einstieg bei Katusha-Alpecin, welches zukünftig ein internationales Cycling-Project mit Sitz in der Schweiz sein wird, eröffnet uns große Chancen bei der Umsetzung unserer globalen Markenkommunikation,“ sagt Eduard R. Dörrenberg, Geschäftsführer bei Alpecin.

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Man sei sehr stolz auf die erreichten Fortschritte im deutschen Radsport seit Beginn des eigenen Engagements 2014 heißt es von Alpecin. Die großen Erfolge von Fahrern wie John Degenkolb, Marcel Kittel und Simon Geschke sind nicht zuletzt auch dem Bielefelder Sponsor zu verdanken. Der Schritt weg von Giant-Alpecin hat mehrere Gründe – einer davon wird sicherlich der Wechsel von John Degenkolb zu Trek-Segafredo sein. Doch auch das endende Sponsoring durch Giant spielte eine Rolle sagt Dörrenberg. Man habe festgestellt, dass es an der Zeit sei, einen neuen Weg einzuschlagen.

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Auch wenn Katusha-Alpecin fortan unter Schweizer Lizenz an den Start gehen wird, ist der Teamwechsel durchaus ein kleiner Schritt weg vom deutschen Radsport. Das bedeute jedoch nicht, dass man sich diesbezüglich in Zukunft weniger engagieren werde, erklärt Dörrenberg. „Wir werden mit mindestens drei deutschen Fahren und mit Tony Martin als deutschem Aushängeschild antreten. Darüber hinaus werden wir uns weiter intensiv um den Radsport in Deutschland kümmern,“ so der Geschäftsführer.



Was wird aus Team Giant-Alpecin?

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Mit dem Rückzug der beiden bisherigen Hauptsponsoren steht das deutsche WorldTour Team am Scheideweg. Bereits vor einigen Monaten war berichtet worden, dass der Reiseveranstalter Sunweb sein bisheriges Engagement im Team weiter ausbauen möchte. Es ist demnach durchaus denkbar, dass Sunweb ab 2017 als alleiniger, namensgebender Sponsor fungieren wird. Bereits vor einigen Wochen bestätigte Teamchef Iwan Spekenbrink gegenüber der dpa, dass man auch in der kommenden Saison (noch?) mit deutscher Lizenz fahren würde – trotz des Abgangs von John Degenkolb und dem Verlust von Alpecin.

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Über die Redaktion

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