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Radsport: Criterium du Dauphiné: Halbzeit! Jetzt warten die hohen Berge

11. Juni 2015 by Michael Faiß

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Radsport: Vier der insgesamt acht Etappen des Criterium du Dauphiné sind absolviert. Nach einer enorm starken Vorstellung seines Teams BMC thront der Australier Rohan Dennis momentan an der Spitze der Gesamtwertung. Die entscheidenden Etappen in den Bergen warten aber noch.

Es war durchaus überraschend, als der britische Straßenmeister Peter Kennaugh (Sky) die erste Etappe des Criterium du Dauphiné am vergangenen Sonntag gewann. Mit einem beherzten Ausriss kurz vor dem Ziel düpierte er die Sprinter, die sich vielleicht ihres Sieges etwas zu sicher waren. „Das war keineswegs geplant – so lief die Etappe einfach. Der Verlauf spielte mir in die Karten und ich wusste, dass ich eine Chance haben würde, wenn wir [die Ausreißergruppe] das Feld distanzieren könnten […] Danach nahm ich mir einfach vor, innerhalb der letzten 3km zu attackieren. Das habe ich gemacht und war erfolgreich,“ sagte ein selbst etwas überraschter Kennaugh nach seinem Sieg.



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Auch wenn am zweiten Tag mit Nacer Bouhanni (Cofidis) einer der hochgehandelten Sprinter gewann, gelang es dem 25-jährigen Sky-Profi dennoch, das Gelbe Trikot zu verteidigen. Die Etappe von Le Bourget-du-Lac nach Parc des Oiseaux Villars-les-Dombes lief im Gegensatz zum Rennauftakt so wie von vielen Prophezeit: Die Ausreißergruppe wurde einige Kilometer vor dem Ziel eingeholt und im Finale kam es zum Massensprint, wo sich dann mit Bouhanni wohl einer der momentan formstärksten von ihnen durchsetzte.

Das 24,5km lange Teamzeitfahren beendete dann am dritten Tag schließlich Kennaughs Fahrt in Gelb: Zum einen lag der Grund dafür in der enttäuschenden Leistung des Team Sky, zum anderen aber auch am bärenstarken Auftritt des US-Teams BMC aus dessen Reihen mit Rohan Dennis am Tagesende auch der neue Spitzenreiter stammte. 34 Sekunden fehlten dem britischen Sky-Team am Ende bis zur Spitze – die Enttäuschung darüber konnten die Beteiligten nicht verbergen. Chris Froome schüttelte beim Überqueren der Ziellinie nur enttäuscht den Kopf. Besser war die Stimmung natürlich bei BMC – vor allem beim neuen Spitzenreiter Dennis, der aber dennoch um seine Position im Team weiß: „Ich bin zwar in den Bergen inzwischen stärker als noch 2013, aber Tejay [van Garderen, BMC-Kapitän] ist ein wesentlich besserer Kletterer als ich und dort auch momentan besser in Form. Ich werde das Gelbe Trikot nicht einfach wegschmeißen, aber wenn ich mal einen schlechten Tag habe und Tejay meine Hilfe braucht, unterstütze ich ihn so gut ich kann. Hoffentlich kann ich danach dann mein Trikot an ihn weiterreichen.“



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Der vierte Tag war wiederum eine Angelegenheit für die Sprinter. Zwar gab es auf den 228km nach Sisteron auch den einen oder anderen Anstieg zu bewältigen, doch das Finale war wie gemacht für die kräftigen Sprintasse im Feld. Letztendlich kam es dann auch wie erwartet: Nachdem der letzte Anstieg, 12km vor dem Ziel noch vielen Fahrern die Gelegenheit gab, eine Attacke zu wagen, von denen allerdings keine glückte, formierten sich im Finale wieder dir Sprintzüge – auch wenn dieser bei Cofidis nicht funktionierte wie gewünscht, war es wieder Bouhanni, der sich mit einer enormen Energieleistung durchsetzte. „Das Finale war richtig kompliziert nach den ganzen Attacken während des letzten Anstiegs. Umso glücklicher bin ich, dass es doch geklappt hat,“ sagte der 24-jährige Franzose im Ziel.

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Heute, am fünften Tag, wartet mit dem Col d’Allos der erste richtig harte Anstieg auf das Peloton – hier wird sich zeigen, ob der Noch-Spitzenreiter Dennis sich an sein Versprechen von vor zwei Tagen erinnert. Ebenso schlägt nun die Stunde der großen Favoriten Nibali (Astana), Froome (Sky) und Valverde (Movistar) – auch Joaquim Rodriguez (Katusha) wird sich schon auf die Berge freuen.

Stichworte:Critérium du DauphinéNews

Über Michael Faiß

Michael Faiß hat in München Englisch und Geschichte studiert. Nach einem einjährigen Aufenthalt in England arbeitete er als Übersetzer unter anderem für das Magazin Procycling und das Degen Mediahouse. Außerdem ist er seit der Kindheit passionierter Radfahrer und –schrauber und fühlt sich vor allem abseits der asphaltierten Wege zuhause.

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