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Radsport

Radsport: E3 Prijs Harelbeke: Van Avermaet gewinnt nach langer Flucht vor Gilbert und Naesen

24. März 2017 by Florian Nowak

Radsport: Nach einer 70 Kilometer langen Flucht konnte sich Olympiasieger Greg Van Avermaet (BMC) beim E3 Prijs Harelbeke durchsetzten. Im Sprint verwies er Philippe Gilbert (Quickstep Floors) und Oliver Naesen (AG2R) auf die Plätze. Der junge Österreicher Lukas Pöstlberger (Bora – Hansgrohe) wurde starker Fünfter.

Bereits 70 km vor dem Ziel ging das Rennen in die heiße Phase, nachdem Phillippe Gilbert attackierte und einige Favoriten wie Sagan, Degenkolb und Co. nicht folgen konnten. Sehr Aufmerksam zeigte sich Lukas Pöstlberger, der ein ambitioniertes Rennen fuhr. Der junge Österreicher präsentierte sich lange Zeit stark und musste erst 35 km vor dem Ziel am legendären Oude Kwaremont die 3 Mann- Gruppe um Sieger Van Avermaet ziehen lassen. Bei knapp 20 km vor Ziel versuchte es Gilbert noch einmal, allerdings konnte er nur Naesen distanzieren, welcher nach kurzer Verfolgung zu den beiden Führenden wieder aufschließen konnte. Einen schwarzen Tag erlebte Weltmeister Peter Sagan, der zuerst die entscheidende Gruppe verpasste und kurz darauf stürzte. Zurück auf dem Rad musste er wenig später wieder stoppen, um ein Problem mit der Vorderradbremse zu beheben.



Ergebnis E3 Prijs Harelbeke:

1. Greg Van Avermaet (BMC)
2. Philippe Gilbert (Quick-Step Floors)
3. Olivier Naesen (Ag2R)
4. Luke Durbridge (Orica-Scott)
5. Lukas Pöstlberger (Bora-hansgrohe)
6. Michael Valgren (Astana)
7. Sonny Colbrelli (BahrainMerida)

 

Stichworte:E3 HarelbekeE3 Prijs HarelbekeFrühjahrsklassikerGreg van AvermaetKlassikerNewsPeter SaganPhilippe Gilbert

Über Florian Nowak

Florian Nowak ist Radprofi auf EuropeTour Ebene und war schon bei vielen internationalen Rennen am Start. Bei der deutschen Meisterschaft 2017 war er bester nicht WorldTour Profi auf Platz 7 und konnte sich somit für die Tour de L'Avenir und die Weltmeisterschaften empfehlen. Er fühlt sich aber nicht nur auf dem Rennrad wohl, immer wieder zieht es ihn auch ins Gelände. Neben dem Sport arbeitet er an seinem zweiten Standbein und hat sein BWL Studium an der LMU München abgeschlossen.

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