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Radsport

Radsport: BMC Teammachine: Dank Supercomputer Design zum besten Rad ?!

15. Juni 2017 by Florian Nowak

Die neue BMC Teammachine hat einiges zu bieten, das Design stammt aus dem Supercomputer, um so das bestmögliche Rad zu erhalten. Neue Form vereint mit bewährter Schweizer Präzision sorgen für das Plus an Steifigkeit und Komfort. 

Die BMC Teammachine Modelljahr 2018 wurde mit Hilfe der sogenannten ACE-Technologie entwickelt, die schon beim Vorgänger eingesetzt wurde. Dabei berechnet eine Art Supercomputer unzählige Varianten eines Rahmens anhand vorgegebener Parameter, um schließlich das bestmögliche Ergebnis bzw. Modell zu erhalten. Bereits minimale Änderungen wie etwas im Carbon-Lay-up oder bei der Form können das Ergebnis maßgeblich beeinflussen.



Die besten Entwürfe wurden anschließend als Prototypen gebaut und unter härtesten Bedingungen getestet – unter anderem auch von ehemaligen Teamfahrer und Tour-de-France-Sieger Cadel Evans, der sich schon häufiger als Testfahrer einen Namen gemacht hat. Letztlich kann durch das ACE-Verfahren der Entwicklungsprozess maßgeblich beschleunigt werden. Ein paar Zahlen zur Vorstellung, welcher Aufwand betrieben wurde: Beim BMC Teammachine Vorgänger wurden bereits 38 000 Varianten durchgerechnet, dieses Mal setzte man beim Konstruieren weitere 18 000 obendrauf. BMC Road Product Manager Mart Otten´s klares Ziel: „Find ways to make the best better“.

Abgesehen von den inneren Veränderungen ist die Weiterentwicklung auch optisch deutlich zu erkennen. Die neue BMC Teammachine wirkt moderner mit klarer Linienführung. Vor allem beim Top-Modell SLR01 mit elektronischer Schaltung und Scheibenbremsen: Kabel und Leitungen sind praktisch komplett innen verlegt, durch die vollintegrierte Lenker-/Vorbaueinheit wirkt das Cockpit sehr sportlich.



Die Anpassung an unterschiedliche Sitzpositionen ist mit Hilfe von verschiedenen Spacern leicht gemacht. Die sich zudem ohne Öffnen der Hydraulikleitungen tauschen lassen und so eine weitreichende Anpassung an unterschiedliche Sitzpositionen erlauben, ohne das die Linienführung durchbrochen wird.



Rahmen und Gabel sind teils asymmetrisch konzipiert, um bei gleicher Steifigkeit Gewicht zu sparen und dem veränderten Kraftfluss bei der Verwendung von Scheibenbremsen gerecht zu werden. Dennoch wurde der Rahmen der aktuellen BMC Teammachine im Vergleich zum Vorgänger laut BMC 25 Gramm schwerer (815 zu 790 Gramm in RH 54, SLR01). Dennoch kann sich das Gewicht für ein vollintegriertes Disc Rad Absolut sehen lassen. Die Rahmenvariante mit Felgenbremsen ist bis auf wenige Gramm in gleich schwer. Grund ist auch hier größtmögliche Systemintegration und die Verwendung von Directmount-Sockeln für die Felgenbremsen.

Eine weitere Neuheit scheint die optimierte D-Shape-Sattelstütze zu sein, die in Verbindung mit der integrierten Sattelklemmung und den tiefer angesetzten Sitzstreben für hohen Komfort sorgen soll. Für die Lenkkopfsteifigkeit verspricht man das Niveau der alten BMC Teammachine zu erreichen, für die Tretlagersteifigkeit nennt der Hersteller ein Plus von 10 Prozent.



WEB: bmc-switzerland.com

Stichworte:BMCBMC teammachineNews

Über Florian Nowak

Florian Nowak ist Radprofi auf EuropeTour Ebene und war schon bei vielen internationalen Rennen am Start. Bei der deutschen Meisterschaft 2017 war er bester nicht WorldTour Profi auf Platz 7 und konnte sich somit für die Tour de L'Avenir und die Weltmeisterschaften empfehlen. Er fühlt sich aber nicht nur auf dem Rennrad wohl, immer wieder zieht es ihn auch ins Gelände. Neben dem Sport arbeitet er an seinem zweiten Standbein und hat sein BWL Studium an der LMU München abgeschlossen.

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