Velomotion logo Velomotion small logo
Search icon
  • Produktnews
  • Radsport
  • Tests
    • Kompletträder
    • Komponenten
    • Zubehör
  • Ratgeber
    • Kaufberatung
    • Leasing
    • Recht
    • Werkstatt
    • Radreise

TestsZubehör

Tests: Test: biknd Helium V4

31. Januar 2018 by Florian Nowak

Test: Der biknd Helium V4 war für uns eines der spannendsten Modelle im Test. Nicht nur optisch unterscheidet es sich vom Rest der Taschen und Koffer, sondern auch das gesamte Konzept ist innovativ und komplett neu für uns gewesen. Natürlich haben wir uns auch gefragt, was es mit dem „Helium“ auf sich hat, aber dazu später mehr.



Nimmt man den biknd Helium V4 aus der Verpackung und klappt alles auf, fühlt man sich erst einmal ziemlich erschlagen von den vielen Teilen, Gurten, Schichten, Reißverschlüssen etc. Leider ist die Anleitung nicht auf Deutsch und etwas schwer verständlich, was die Startschwierigkeiten zusätzlich fördert. Wenn man sich aber erst einmal einen Durchblick verschafft hat gelingt der Einstieg doch recht schnell.

Zu Beginn muss man erstmal wieder die Laufräder entfernen, den Lenker und die Pedale abschrauben und den Sattel etwas absenken. Mit den Schnellspannern oder Steckachsen, beide Varianten sind kompatibel, der Laufräder kann man nun die Aufnahme der inneren Haltevorrichtung betriebsbereit machen. Des weiteren muss man einen dicken Schaumstoffblock auf dem Boden des Koffers in Tretlagerhöhe anbringen. Bevor man das Rad in den Koffer stellt, muss man noch einen Schutz für Kette und Kurbel anbringen, damit in diesem Bereich keine Schäden entstehen. Ist das getan, kann man den Rahmen auch schon in den Koffer stellen und mittels Schnellspanner befestigen.



Bis hierher ging alles noch recht einfach. Das erste größere Problem hatten wir beim Verpacken der Laufräder: Zu erst muss man zwei Schichten Schutzmaterial beiseite klappen, um an die Taschen zu kommen. Lässt man die Luft nicht aus den Reifen passen selbst normale Rennradlaufräder nicht in die dafür vorgesehene Vorrichtung. Logischerweise dürfte man dann bei MTB Laufrädern oder ähnlichem gar keine Chance mehr haben. Mittels einem Klettverschluss/Gurtsystem, welches sich unter dem Laufrad befindet wird dieses jeweils festgezogen, was sich aber als ganz schönes „Gefummel“ entpuppt. Abschließend muss man noch die beiden Teile der Laufradtasche über die Felge ziehen, diese fällt aber sehr klein aus und kann selbst bei Rennradlaufrädern, bei denen wir schon die Luft herausgelassen haben, kaum geschlossen werden.

Die Klettstreifen zur Befestigung der Laufräder sind nur schwer zu erreichen
Die Taschen sind selbst für Rennradlaufräder etwas klein

Im nächsten Schritt müssen die Seiten des biknd Helium V4 nach oben geklappt und die gelben Luftkissen aufgepumpt werden. Jetzt erklärt sich auch die Namensgebung: Vielleicht fliegt der Koffer ja von alleine, wenn man die Luftkissen mit Helium befüllt. Die Konstruktion jedenfalls erinnert irgendwie ein wenig an ein Schlauchboot und auch die mitgelieferte Pumpe sieht gleich aus. Aber Spaß beiseite: Mit einigen Pumpbewegungen kann man die Luftkissen gut füllen, allerdings muss man beim Schließen des Ventils recht schnell sein, damit nicht zu viel Luft entweicht. Durch die beiden Luftkissen ist das gesamte Material im Inneren natürlich bestens geschützt, allerdings muss man sich im Klaren sein, dass dadurch einiges an Stauraum verloren geht.



Fertig verpackt wirkt der biknd Helium V4 sehr stabil und es scheint sich im Inneren kaum etwas zu bewegen. Auch die Rollen konnten uns voll und ganz überzeugen, da sie guten Halt bieten aber gleichzeitig einen leichten und einfachen Transport ermöglichen. Beim „Entladen“ des Koffers mussten wir leider feststellen, dass sich der Klettstreifen auf dem der Schaumstoffblock am Boden angebracht wir schon nach einer Benutzung gelöst hat. Dies ist natürlich nicht besonders erfreulich, wenn man schon nach einer Benutzung eines 500 Euro Transportkoffers Schäden bekunden muss.

Gute Rollen ermöglichen einen einfachen Transport
Der Klettstreifen auf dem der Schaumstoffblock angebracht ist löst sich schon nach der ersten Benutzung


WEB: biknd.com/en

Zurück zur Bestenliste

Fazit: biknd Helium V4

Pro

  • Sehr gute Rollen
  • Extrem guter Schutz
  • Innovatives System

Contra

  • Wenig Platz für Laufräder
  • Klettstreifen löst sich
  • Montage kompliziert
  • Keine deutsche Anleitung

Fakten

Produktjahr2018
Preis699€
Web www.biknd.com

Gesamtwertung

73%

Preis-/Leistung

65%
Der biknd Helium V4 ist definitiv eines der innovativsten Konzepte in unserem Test. Durch die innenliegenden Luftkissen wird das gesamte Material extrem gut geschützt. Bis man dieses Konzept durchblickt hat dauert es natürlich seine Zeit, weshalb die Montage nicht gerade einfach ist. Leider mussten wir beim Verpacken der Laufräder feststellen, dass für diese etwas wenig Platz ist. Außerdem löst sich ein Klettstreifen am Boden schon nach der ersten Benutzung, was uns ein wenig enttäuschte. Die Rollen konnten uns dagegen wieder voll überzeugen. Diese sind sehr hochwertig und ermöglichen einen einfachen und stressfreien Transport des Koffers.
Stichworte:bikebagsblFahrradkofferFahrradtasche

Über Florian Nowak

Florian Nowak ist Radprofi auf EuropeTour Ebene und war schon bei vielen internationalen Rennen am Start. Bei der deutschen Meisterschaft 2017 war er bester nicht WorldTour Profi auf Platz 7 und konnte sich somit für die Tour de L'Avenir und die Weltmeisterschaften empfehlen. Er fühlt sich aber nicht nur auf dem Rennrad wohl, immer wieder zieht es ihn auch ins Gelände. Neben dem Sport arbeitet er an seinem zweiten Standbein und hat sein BWL Studium an der LMU München abgeschlossen.

11 Kids-E-Bikes empfohlen

Perfekt für Tour und Schulweg: Die elf besten Kids-E-Bikes auf dem Markt

Specialized S-Works Demo 11

Entwickelt für Geschwindigkeit: Specialized S-Works Demo 11

Neue TRP EVO EXPERT und EVO COMP Bremsen

Racing-DNA für den Trail: Neue TRP EVO EXPERT und EVO COMP Bremsen

Lenklock Gewinnspiel

Verstecktes Alltagshelferlein schafft Sicherheit: Lenklock Kabelschloss im Test

Das brandneue Marin TAM

Eine Liebeserklärung ans Cross-Country-Mountainbiken: Das brandneue Marin TAM

Gewinne ein Lenklock Kabelschloss: Praktischer Alltagsbegleiter, der im Lenker lebt

Specialized Turbo Vado 3: Hightech E-Bike für den Alltag

Kalifornier ziehen bei Radial-Karkasse nach: Specialized Butcher und Eliminator Grid Gravity Radial

Motorleistungswettrennen bedroht Fahrradbranche

Ein Kommentar zum aktuellen Leistungswettrennen: Treibt uns DJI mit Avinox in die Versicherungspflicht für E-Bikes?

Forbidden Dreadnought E

Kanadisches Federwegs-Schlachtschiff jetzt mit Avinox M2S Motor: Forbidden Dreadnought E

Propain Ekano 3 AL

Propain Ekano 3 AL Enduro im Test: Vollgas-E-MTB mit Avinox-Antrieb

Smooth Operator aus North Carolina: Cane Creek Invert Enduro UpsideDown Gabel

Zehn Gravelbikes mit pendeltauglicher Vollausstattung

Ideal zum Pendeln und für die Stadt: Die zehn besten Gravelbikes mit Vollausstattung

Shimano stellt Erweiterung der Cues Serie vor

Mechanische All-Road 2x11 Lösung auf zugänglichem Niveau: Shimano stellt Erweiterung der Cues Serie vor

Ähnliche Beiträge

  • Tests: Test: Thule RoundTrip Transition
  • Tests: Test: B&W bike guard curv
  • Tests: Test: Evoc Travel Bag
  • Tests: Test: PRO bike travel case Mega
  • Tests: Test: ROSE Bike Bag
  • Velomotion Team
  • Mediafacts
  • Impressum
  • Datenschutz/ DSGVO

© 2026 · Velomotion GmbH