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Radsport: Planänderung: Marcel Kittel fährt doch lieber in Italien als in Frankreich

1. März 2018 by Michael Behringer

Marcel Kittel

Radsport: Eigentlich wollte Marcel Kittel (Katusha-Alpecin) in Frankreich bei Paris-Nizza an den Start gehen. Doch nun hat der Deutsche seine Pläne kurzfristig geändert. Marcel Kittel wird erst am 7. März wieder in das Renngeschehen einsteigen und an Tirreno-Adriatico teilnehmen.

Marcel Kittel fährt Tirreno-Adriatico

Ob gewollt oder ungewollt: Durch die Planänderung geht Marcel Kittel einigen starken Sprintern aus dem Weg. Für Paris-Nizza vom 4. bis 11. März gemeldet haben nämlich einige Top-Sprinter. Mit dabei sein werden unter anderem die Franzosen Nacer Bouhanni (Cofidis) und Arnaud Démare (FDJ), die Italiener Matteo Trentin (Mitchelton-Scott) und Elia Viviani (Quick-Step Floors), der Niederländer Dylan Groenewegen (LottoNL-Jumbo) und der Norweger Alexander Kristoff (UAE Team Emirates), sowie die drei Deutschen André Greipel (Lotto Soudal), Phil Bauhaus (Sunweb) und John Degenkolb (Trek-Segafredo). Bis auf Trentin, Démare und Bouhanni haben all diese Sprinter in diesem noch jungen Jahr schon mindestens einen Sieg feiern dürfen. Viviani jubelte gar fünfmal und Groenewegen viermal. Auf den ersten Erfolg der Saison wartet der erfolgsverwöhnte Marcel Kittel immer noch. Wie unsere große Sprint Analyse zur dritten Etappe der Abu Dhabi Tour belegt, kommt er aber immer besser in Form.

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Endlich: Marcel Kittel trifft auf Fernando Gaviria

So ganz stimmt die Behauptung dann aber doch nicht, dass Marcel Kittel mit dieser Planänderung den Top-Sprintern aus dem Weg geht. Schließlich trifft er bei Tirreno-Adriatico ebenfalls auf schnelle Leute – auch wenn es nicht so viele sind und diese 2018 bislang deutlich weniger Siege eingefahren haben. Unter anderem trifft er auf einen alten Bekannten. In Italien am Start steht auch Fernando Gaviria (Quick-Step Floors). Sein ehemaliger Teamkollege gewann in dieser Saison bereits vier Etappen. Beim letztjährigen Giro d’Italia jubelte er ebenso häufig. Nur wenige Monate später war Marcel Kittel bei der Tour de France mit fünf Etappensiegen noch erfolgreicher. Lange mussten die Fans im Radsport auf dieses Duell warten. In ihrer Karriere sind die beiden nämlich noch nie in einem Rennen aufeinandergetroffen. Bei Tirreno-Adriatico wird sich dies nun nicht vermeiden lassen. Viele Experten glauben, dass das Duell Marcel Kittel vs. Fernando Gaviria die kommenden Jahre bestimmen wird. Bei Tirreno-Adriatico könnte es aber auch einen lachenden Dritten geben: Caleb Ewan, Peter Sagan und Mark Cavendish wollen sich nämlich sicher nicht geschlagen geben.

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Stichworte:Marcel KittelTirreno-Adriatico

Über Michael Behringer

Radsport mit all seinen Taktiken, Etappenanalysen, Platzierungen und Prognosen sind die große Leidenschaft von Michael Behringer. Im Jahr 1996 hat er seine erste Tour de France verfolgt. Seitdem beobachtet er nahezu jedes Rennen. Seine Passion Radsport begleitet ihn also seit über zwei Jahrzehnten. Ein Ende ist nicht in Sicht.

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