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Tour de France: 6 Favoriten kämpfen um das Gelbe Trikot

22. Juni 2021 by Michael Behringer

Tour de France Favoriten 2021

Radsport: Bei der Tour de France 2021 erwarten alle Experten ein weiteres Duell zwischen Tadej Pogacar und Primoz Roglic. Chancen auf den Gesamtsieg haben aber nicht nur die beiden Slowenen. Wir haben 6 Tour de France Favoriten für das Gelbe Trikot ausgemacht.

Tadej Pogacar (UAE)

Als amtierender Toursieger ist Tadej Pogacar natürlich auch in diesem Jahr der Topfavorit auf den Gesamtsieg. Der Slowene überzeugte direkt bei seiner ersten Frankreich-Rundfahrt und wurde zum wohl größten Überraschungssieger seit Oscar Pereiro. Nun gilt es jedoch diese Leistung zu bestätigen und zu wiederholen. Anders als im Vorjahr werden die Augen nun von der ersten Etappe an auf ihn gerichtet sein. Bislang macht der 22-Jährige nicht den Eindruck, als würde er sich davon aus der Ruhe bringen lassen. Auch nach der Tour de France fuhr er Erfolge ein. Unter anderem gewann er in dieser Saison bereits Lüttich – Bastogne – Lüttich, Tirreno – Adriatico und die UAE Tour. Eigentlich führt an ihm kein Weg vorbei, auch weil er sich als starker Zeitfahrer bewiesen hat. Ist Tadej Pogacar erneut in Topform, ist er auch in diesem Jahr der Favorit auf den Gesamtsieg bei der Tour de France.

Tour de France 2020 Bilder



Primoz Roglic (Jumbo – Visma)

Der größte Herausforderer von Titelverteidiger Tadej Pogacar dürfte auch in diesem Jahr Primoz Roglic sein. Die beiden Slowenen erwiesen sich im vergangenen Jahr als die stärksten Klassementfahrer – eben vor allem in Frankreich. Schon als sicherer Sieger angesehen, verlor Primoz Roglic am vorletzten Tag im Zeitfahren dann doch noch das Gelbe Trikot an seinen Landsmann. Nachhaltig geschädigt scheint ihn dies jedoch nicht zu haben. Primoz Roglic gewann nur wenige Wochen später die Vuelta a Espana und Lüttich – Bastogne – Lüttich. Jetzt will er die Grand Boucle für sich entscheiden – und nicht wenig glauben, dass ihm das auch gelingen wird. Zweifelsohne hat er mit das beste Team an seiner Seite. Und mit einer gehörigen Portion Wut im Bauch kitzelt er vielleicht die nötigen restlichen Prozent aus sich heraus. So oder so dürfte das Duell Roglic vs. Pogacar spannend werden.

Roglic Paris Nizza Mäder

Geraint Thomas (Ineos Grenadiers)

Während alle über das Duell Roglic vs. Pogacar sprechen, können sich die Herausforderer der Slowenen in Ruhe auf die Rundfahrt vorbereiten und sich selbst in die Außenseiterrolle begeben. Eigentlich unglaublich, dass dies auch für die britische Mannschaft Ineos Grenadiers gilt. Denn das Aufgebot ist gigantisch stark. Richie Porte und Tao Geoghegan Hart sind nur Edelhelfer – immerhin der amtierende Sieger des Criterium du Dauphine und der letztjährige Giro-Sieger. Einer der zwei Leader ist Geraint Thomas, der die Tour de France vor wenigen Jahren bereits gewinnen konnte. Jetzt will er seine vielleicht letzte Chance nutzen und seinen Triumph von damals wiederholen. Sein großer Vorteil gegenüber den meisten anderen Mitbewerbern ist seine Stärke im Zeitfahren. Ganz ignorieren können wir jedoch nicht, dass die absoluten Spitzenresultate in den vergangenen Monaten etwas zurückgegangen sind.



Thomas Geraint Criterium du Dauphine

Richard Carapaz (Ineos Grenadiers)

Zweiter Kapitän im Team Ineos Grenadiers ist Richard Carapaz. Der Ecuadorianer gewann den Giro d’Italia 2019 und die Tour de Suisse 2021. Außerdem wurde er im vergangenen Jahr Zweiter bei der Vuelta a Espana – geschlagen nur von Primoz Roglic. Für viele ist Richard Carapaz der Leader in der Mannschaft Ineos Grenadiers, weil er in den Bergen wohl stärker einzuschätzen ist als sein Teamkollege Geraint Thomas. Und auch im Zeitfahren hat er in den vergangenen Jahren zugelegt. Vermutlich wird Ineos Grenadiers versuchen, so lange wie möglich so viele Fahrer wie möglich in der Gesamtwertung vorn zu halten. In der dritten Woche jedoch wird sich zeigen, wer letztendlich die volle Unterstützung seiner Teamkameraden bekommen wird. Denn gegen das Slowenien-Duo wird es die gesamte Mannschaftsstärke benötigen.

Carapaz Tour de Suisse



Miguel Angel Lopez (Movistar)

Mittlerweile ist Miguel Angel Lopez schon 27 Jahre alt. Seinen Status als Talent hat er längst verloren. Seine Fans und vor allem sein Arbeitgeber will nun Ergebnisse sehen. Und den Arbeitgeber hat er nun gewechselt. Den Kolumbianer zog es von Astana zu Movistar. Hier gilt er nun als unangefochtener Kapitän, auch wenn man bei der spanischen Equipe nie sicher sein kann, ob sie nicht dann doch wieder mit einer Dreierspitze durch Frankreich fahren. Konzentriert man sich voll und ganz auf Miguel Angel Lopez, kann ein Podiumsplatz definitiv herausspringen. Bei der Vuelta a Espana und dem Giro d’Italia ist ihm dies schließlich schon gelungen. Bei der Tour de France noch nicht. Doch das soll sich jetzt ändern. Gegen ihn sprechen die beiden flachen Zeitfahren. Da er dort schon einige Minuten verlieren wird, muss er diese in den Bergen wieder reinfahren. Dafür benötigt er eine absolute Spitzenform, so wie vor wenigen Tagen gezeigt. Miguel Angel Lopez gewann die Mont Ventoux Dénivelé Challenge mit über zwei Minuten Vorsprung.

Tour de France Favoriten 2021

Rigoberto Uran (EF – Nippo)

Quasi in letzter Sekunde in die Auflistung der Topfavoriten hat es Rigoberto Uran geschafft. Der Kolumbianer wurde bei der Tour de France 2017 Gesamtzweiter. Danach fiel er in ein kleines Loch und konnte seine damals gezeigte Leistung nicht mehr konstant wiederholen. Gleiches geschah ihm bereits vor diesem Erfolg, da er zuvor – 2013 und 2014 – schon jeweils Zweiter beim Giro d’Italia wurde. Nun scheint er erneut in einer guten Verfassung zu sein und mit 34 Jahren seinen dritten Frühling zu feiern. Bei der Tour de Suisse wurde er Gesamtzweiter und gewann das Zeitfahren souverän. Kann er diese Form mit in die dreiwöchige Tour de France retten, ist er ein heißer Kandidat aufs Podium – und vielleicht sogar mehr.



Uran Rigoberto Tour de Suisse

Stichworte:Geraint ThomasMiguel Angel LopezNewsPrimoz RoglicRichard CarapazRigoberto UranTadej PogacarTour de France

Über Michael Behringer

Radsport mit all seinen Taktiken, Etappenanalysen, Platzierungen und Prognosen sind die große Leidenschaft von Michael Behringer. Im Jahr 1996 hat er seine erste Tour de France verfolgt. Seitdem beobachtet er nahezu jedes Rennen. Seine Passion Radsport begleitet ihn also seit über zwei Jahrzehnten. Ein Ende ist nicht in Sicht.

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