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2020 droht ein Zecken-Rekordjahr: So können sich Mountainbiker schützen

20. April 2020 by die Redaktion

News: Im Frühjahr beginnt nicht nur die Bike-Saison. Auch die Zecken eröffnen bereits bei den ersten warmen Sonnenstrahlen ihre persönliche Saison. Geht es nach Zeckenexperten wie Prof. Dr. rer. nat. Franz Rubel, könnte in diesem Jahr ein Rekordjahr für die kleinen Plagegeister werden. 

Besonders betroffen sind Mountainbiker. Immerhin bist du mit dem MTB dauerhaft in ihrem Revier unterwegs. Was steckt hinter dem Rekordjahr? Wo ist das Risiko besonders hoch? Und wie können sich Mountainbiker vor Erkrankungen wie Borreliose und FSME schützen?

Mögliche Gefahr durch Borreliose und FSME

Zecken gelten als Überträger zahlreicher Krankheiten. Wer mit dem Mountainbike im Buschwerk unterwegs ist und durch hohes Gras fährt, fängt sich so leicht das eine oder andere Spinnentier ein. Gut jede fünfte Zecke ist mit Borrelien infiziert. Ein Bakterium, das beim Menschen eine Borreliose auslösen kann. 



Auch wenn diese mit Antibiotika gut behandelbar ist, kann die Erkrankung trotzdem einen schweren Verlauf nehmen. Noch gefährlicher ist die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME), die glücklicherweise von deutlich weniger Zecken übertragen werden kann. FSME ist eine Erkrankung der Hirnhaut und des zentralen Nervensystems. 

Sie ist nicht medikamentös behandelbar und kann zu bleibenden Schäden führen. Besonders hoch ist das Infektionsrisiko in den vom Robert-Koch-Institut (RKI) definierten FSME-Risikogebieten. Aktuell sind dies 164 Stadt- und Landkreise, die vornehmlich in Bayern, Baden-Württemberg, Südhessen sowie in Teilen Sachsens und Thüringens liegen.

Experten prognostizieren 2020 mehr FSME-Fälle

Aufgrund der Buchenmast von vor zwei Jahren erwarten Experten für dieses Jahr wieder deutlich mehr FSME Fälle. Nachdem die Fallzahlen nach dem Rekordjahr 2018 (583) im vergangenen Jahr auf 444 gefallen sind, könnte 2020 die 600-Fälle-Marke fallen. Gerade wer viel mit dem Mountainbike unterwegs ist, sollte daher den Zeckenschutz bedenken. Das gilt nicht nur wegen FSME und in den ausgewiesenen FSME-Risikogebieten des RKI, sondern überall in Deutschland.



Wie können sich Mountainbiker vor Zecken schützen?

Wer schon im Vorfeld an die Zeckengefahr denkt, hat im Nachhinein ein deutlich geringeres Risiko, sich etwas einzufangen. 

  • Da Zecken vornehmlich in Gestrüpp, Büschen und dichtem Unterholz von 80-150 cm Höhe lauern, solltet ihr mit eurem Bike keine unnötigen Ausflüge abseits der Trails machen.
  • Tragt beim Mountainbiken im Wald und in Gebieten mit hohem Bewuchs stets eine lange (dünne) Radhose und stopft sie in die Radsocken.
  • Helle Bike-Kits helfen euch dabei, die kleinen Spinnentiere auf der Kleidung besser zu erkennen, noch bevor sie sich einen Platz zum Stechen suchen können.
  • Als zusätzlicher Schutz bieten sich Zeckenabwehrsprays an. Für den Kopf taugen diese allerdings nicht, da die Mittel gemeinsam mit dem Schweiß in die Augen geraten könnten.
  • Der beste Schutz gegen FSME ist eine Impfung. Empfehlenswert ist eine solche Impfung für Mountainbiker, die in einem Risikogebiet wohnen oder sich länger dort aufhalten.
  • Nutzt kurze Pausen während eurer Ausfahrten, um einen kurzen Bodycheck auf Zecken vorzunehmen.
  • Hat euch doch eine Zecke erwischt, solltet ihr sie so schnell wie möglich entfernen. Je länger eine Zecke saugen kann, desto höher ist z.B. das Infektionsrisiko für Borreliose. 
  • Eine Zeckenzange oder Zeckenkarte gehört bei jeder Ausfahrt im Wald in die Satteltasche.
Stichworte:MountainbikeZecken

Über die Redaktion

Velomotion ist euer Team aus Fahrrad- und E-Bike-Experten, Radprofis und begeisterten Radfahrer*innen. In unserem Magazin stellen wir Produktneuheiten, aktuelle und kritische Testberichte sowie News aus der Welt des Radsports vor. Wir stehen für Qualitätsbewusstsein, Know-How und gelebte Begeisterung für das Thema Fahrrad.

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