Produktnews: Der Komponentenriese Shimano legt im Gravity-Bereich mächtig nach und spendiert seinen Bremssystemen ein radikales Upgrade. Mit einer neuen Generation von Bremsscheiben reagieren die Japaner auf die extrem gestiegenen Anforderungen im modernen Downhill-, Freeride- und Enduro-Sport sowie im boomenden Segment der drehmomentstarken E-Mountainbikes. Die eindeutige Message: mehr Material kann mehr!
Die entscheidende Neuerung betrifft die Dicke der Rotoren. Während die Standard-Bremsscheiben von Shimano bislang auf eine Stärke von 1,75 mm setzten, wächst die neue Generation auf satte 2,2 mm an. Dieses deutliche Plus an Material dient jedoch nicht nur einer erhöhten Stabilität. In Kombination mit einer komplett überarbeiteten Belüftungsstruktur soll das dickere Profil für ein deutlich besseres Wärmemanagement sorgen. Das Resultat für den Fahrer: eine konstantere Bremsleistung, feine Dosierbarkeit und weniger ermüdende Hände im harten Gelände. Zusätzlich wird die Widerstandsfähigkeit gegen thermische und mechanische Verformungen erhöht.

Shimano 2,2 mm Bremsscheiben: neues Maß und volle Kompatibilität
Shimano verabschiedet sich bei den neuen Bremsscheiben zudem vom gewohnten 203 mm Maß und setzt stattdessen auf glatte 200 mm sowie 220 mm. Dadurch sollen die Montage und Ausrichtung des Bremssattels erleichtert werden, da zusätzliche Distanzscheiben oder spezielle Adapter an Rahmen und Gabeln in vielen Fällen überflüssig sein werden. Die neuen Rotoren sind vollständig kompatibel mit den aktuellen 4-Kolben-Bremssystemen aus den Gruppen XTR sowie Deore (XT) und bieten sich somit als perfektes, unkompliziertes Tuning-Teil an. Erhältlich sind die dicken Scheiben in zwei Varianten für alle gängigen Nabenstandards mit Center Lock (RT-CL750) und 6-Loch-Aufnahme (RT-6B750).
Web: www.shimano.com