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KomponentenTests

Komponenten: Test: Race Face Turbine Dropper Post Variostütze

8. Mai 2017 by Michael Faiß

Test: Lange hat man sich beim kanadischen Komponenten- und Bekleidungsspezialisten von Race Face mit der ersten Variostütze Zeit gelassen. Seit vergangener Saison ist die Turbine Dropper Post nun jedoch erhältlich – hinter dem Race Face typisch hochwertigen Äußeren verbirgt sich innovative Technik, die von einem kleinen, ebenfalls kanadischen, Mitbewerber kommt.



Race Face Turbine Dropper: Technische Daten

Durchmesser: 30,9 / 31,6mm
Hub: 100 / 125 / 150 / 175mm
Ansteuerung: Intern
Remote: Zug
Innenleben: Hydraulik

Preis: 479,00€



Race Face Turbine Dropper: Abmessungen Teststütze

Effektiver Hub: 149mm
Minimale Einstecktiefe: 99mm
Maximal nutzbare Länge: 360mm
Sitzhöhe eingefahren: 63mm
Gewicht: 625g (150cm)

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Race Face Turbine Dropper: Montage

Die (Erst-)Montage zählt nicht unbedingt zu den großen Stärken der Race Face Turbine Dropper: Das liegt an der etwas eigentümlichen Ansteuerung der internen Kartusche, für die der Zug in einem ersten Schritt in einem kleinen Kunststoffteil arretiert wird, welches seinerseits dann an der Unterseite der Stütze angeschraubt wird. Das ist zwar nicht sonderlich kompliziert, dauert aber sicherlich ein paar Minuten länger als beim Großteil der Konkurrenz. Der große Vorteil ist jedoch, dass sich die Stütze danach sehr schnell und einfach (de-)montieren lässt, da nur noch die „Ansteuerungseinheit“ von der Stütze gelöst werden muss.

Race Face Turbine Dropper: Verarbeitung

Ein hoher Preis wie bei der Race Face Stütze schürt auch immer hohe Erwartungen an die Verarbeitung. Diese können die Kanadier jedoch problemlos erfüllen: Kunststoff muss man mit der Lupe suchen, alle Teile sind hochwertig verarbeitet und fühlen sich edel an. Kleine Details wie die Lasergravuren auf dem Standrohr runden das extrem hochwertige Gesamtbild ab.



Race Face Turbine Dropper: Funktion

Im Inneren der Race Face Turbine Variostütze steckt die gleiche Technik, die wir schon von der 9point8 Fall Line Stütze kennen: Race Face hat die innovative Kartusche der kleinen kanadischen Firma lizenziert und setzt sie in einem anderen Gewand an den eigenen Stützen ein. Diese Entscheidung von Race Face ist durchaus nachvollziehbar, denn die Kartusche bietet mit ihrer mechanischen Verriegelung, den geringen nötigen Handkräften und dem großen Hub nicht von der Hand zu weisende Vorteile. Andererseits erkauft man sich somit auch einige der (kleinen) Nachteile, darunter die etwas komplizierte Montage und die sehr schnelle Ausfahrgeschwindigkeit.

Die mit unserer Teststütze gelieferte Remote zählt zu den besseren, ist sehr gut verarbeitet und die leichte Riffelung ist angenehm, vor allem bei Nässe. All jene, die mit nur einem Kettenblatt unterwegs sind, dürften sich über die Option eines one-by Hebels freuen, der zudem auch in unterschiedlichen Eloxalfarben erhältlich ist.

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Fazit: Race Face Turbine Dropper Post

Pro

  • Tolle Verarbeitung
  • Gute Remote
  • Einfaches Entlüften
  • Bis zu 170mm Hub

Contra

  • Montage mitunter kompliziert
  • Sehr schnelle Ausfahrgeschwindigkeit

Fakten

Produktjahr2017
Preis479,00€
Web www.raceface.com

Gesamtwertung

78%

Preis-/Leistung

71%
Die Race Face Turbine Dropper Variostütze zählt mit fast 500€ zu den teuersten Stützen im Test. Dafür bekommt man jedoch auch eine tolle Verarbeitung, Hub bis zu 170mm und eine innovative Kartusche, die sich leicht per Hebel reseten lässt. Die Ausfahrgeschwindigkeit beim empfohlenen Druck ist extrem schnell und könnte zu schmerzhaften "Sattelbegegnungen" im Schritt führen.
Stichworte:dropperBLRace FaceRace Face Turbine DropperTeleskopstützeVariostütze

Über Michael Faiß

Michael Faiß hat in München Englisch und Geschichte studiert. Nach einem einjährigen Aufenthalt in England arbeitete er als Übersetzer unter anderem für das Magazin Procycling und das Degen Mediahouse. Außerdem ist er seit der Kindheit passionierter Radfahrer und –schrauber und fühlt sich vor allem abseits der asphaltierten Wege zuhause.

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