Velomotion logo Velomotion small logo
Search icon
  • Produktnews
  • Radsport
  • Tests
    • Kompletträder
    • Komponenten
    • Zubehör
  • Ratgeber
    • Kaufberatung
    • Leasing
    • Recht
    • Werkstatt
    • Radreise

Allgemein

Allgemein: Aaron Gwin und Specialized gehen getrennte Wege

28. Dezember 2015 by die Redaktion

MTB-News: Überraschenderweise gaben der amtierende Downhill World Cup Champion Aaron Gwin und sein Team Specialized heute bekannt, den laufenden Kontrakt nicht zu verlängern und in der kommenden Saison getrennte Wege zu gehen. Knackpunkt war wohl das Geld – Specialized war nicht bereit, die Gehaltsvorstellungen des US-Amerikaners zu erfüllen.

Es war nicht unbedingt Liebe auf den ersten Blick. Als Aaron Gwin 2013 als amtierender World Cup Sieger von Trek zu Specialized wechselte, waren die Erwartungen riesig. Doch sowohl 2013 als auch 2014 waren nicht die Jahre des zweifellos außergewöhnlich begabten Downhill-Racers. Nach zwei Saisons stand lediglich ein mickriger World Cup Erfolg zu Buche – das war nicht nur gemessen an den Erwartungen zu wenig. Doch 2015 platzte endlich der viel-zitierte Knoten: Aaron Gwin bretterte über die Downhill-Pisten wie einst zu seinen besten Zeiten. Das entscheidende Rennen in Leogang gewann er unter unglaublichen Bedingungen: Wenige Sekunden nach dem Start riss die Kette an seinem Specialized Demo. Gwin fuhr alles oder nichts, gewann das Rennen und den World Cup.



Wieso also jetzt die Entscheidung, den Vertrag nicht zu verlängern? In der entsprechenden Pressemitteilung heißt es, beide Seiten wären übereingekommen, kein neues Arbeitspapier für Gwin aufzusetzen. „In einer perfekten Welt wollten wir unbedingt zusammen weitermachen und dieses Gefühl war zu einem großen Teil beidseitig. Jeder, der allerdings bereits einmal im Bereich Sportmarketing gearbeitet hat oder Entscheidungen zum Wohle eines Unternehmens treffen musste, weiß, dass so etwas selten so einfach ist, wie es von außen aussieht,“ beschreibt Gavin Noble Specializeds Entscheidung.

Bereits aus dieser etwas verklausulierten Aussage lässt sich der Grund herauslesen, weshalb es mit Gwin und Specialized über 2015 hinaus nicht klappen wollte. Letzte Zweifel räumt der Fahrer selbst im Interview mit dem US-Portal pinkbike aus: „Es ging nicht darum, ob wir die Zusammenarbeit fortsetzen wollen. Es ging eher um meine Vorstellungen, was ich dem Unternehmen wert sein sollte. Es ist ganz normal für Profisportler in jedem Bereich, dass sie hin und wieder Teams oder Ausrüster wechseln – nicht, weil sie nicht zusammen weitermachen wollen, sondern weil diese Vorstellungen über den Wert des Athleten voneinander abweichen. Bei mir war es so: Ich habe geäußert, wo ich meinen aktuellen Marktwert sehe – beim Team hatte man diesbezüglich andere Ansichten. Man muss hier nicht emotional oder wütend werden – es war eine einfache Meinungsverschiedenheit.“

gwin



Unter dem Strich bleibt jedoch stehen: Aaron Gwin, amtierender Downhill World Cup Champion, ist auf der Suche nach einem neuen Team für die kommende Saison. Noch hüllt er den Mantel des Schweigens über seine Zukunftspläne. Wir werden aber sicherlich bald erfahren, wo es den US-Boy hinziehen wird.

Stichworte:Aaron GwinDownhillMTBNewsSpecialized

Über die Redaktion

Velomotion ist euer Team aus Fahrrad- und E-Bike-Experten, Radprofis und begeisterten Radfahrer*innen. In unserem Magazin stellen wir Produktneuheiten, aktuelle und kritische Testberichte sowie News aus der Welt des Radsports vor. Wir stehen für Qualitätsbewusstsein, Know-How und gelebte Begeisterung für das Thema Fahrrad.

Die beste Preis-Leistung bei Pegasus 2026: Günstige E-Bikes und attraktive Fahrräder

Kabellose Dropper-Sattelstütze mit 225 mm Länge: Die neue Fox Transfer Neo 225

Rose Slab Plus

Rose Slab Plus im Test: Viel E-MTB für unter 5.000 Euro

Bulls Tokee Disc: Neues Kids-Hardtail mit echter MTB-Technik

WTB CZ Control

WTB CZ Control im Test: Der goldene Mittelweg für All-Mountain-Piloten?

Rose Backroad Unsupported: Bikepacking mit Bordelektrik

Truvativ Descendant

Truvativ Descendant im Test: Ehrlicher Arbeiter fürs Grobe

Fix Manufacturing Eflator im Test

Akku-Kompressorpumpe mit Digitalanzeige und Auto-Stopp-Funktion: Fix Manufacturing Eflator im Test

Gazelle Ultimate T11: Sportliches E-SUV des Traditionsherstellers

Supacaz Diamond Kush

Supacaz Diamond Kush im Test: Minimalismus für Puristen

Peaty's Monarch

Peaty's Monarch im Test: Klebriges Grip-Wunder?

ODI Vanquish

ODI Vanquish V2.1 im Test: Premium-Griff mit Protektoren-Technologie

Giant Tactal Pro

Giant Tactal Pro im Test: Viel Grip, wenig Show!

Robuste Taschen - Made in Italy: Bikepackingtaschen von Miss Grape

Ähnliche Beiträge

  • Bekleidung: Test: Specialized Ambush Comp – Preiswerter MTB-Allrounder aus Kalifornien
  • Allgemein: Test: Orange Stage 5 RS – ein UK Kultbike?
  • Produktnews: Specialized präsentiert Demo 8 in Aluminium
  • Allgemein: Trail Days 2016: Trails, Bikes, Musik und eine gute Zeit – Ende Mai in Latsch
  • Allgemein: Troy Brosnan – In The Know
  • Velomotion Team
  • Mediafacts
  • Impressum
  • Datenschutz/ DSGVO

© 2026 · Velomotion GmbH