Velomotion logo Velomotion small logo
Search icon
  • Produktnews
  • Radsport
  • Tests
    • Kompletträder
    • Komponenten
    • Zubehör
  • Ratgeber
    • Kaufberatung
    • Leasing
    • Recht
    • Werkstatt
    • Radreise

BekleidungTestsZubehör

Bekleidung: Test: Specialized Ambush Comp – Preiswerter MTB-Allrounder aus Kalifornien

19. Oktober 2017 by die Redaktion

MY 2017 EQT GER MTB Helmet Men Ambush Comp

Test: Von einem Helmhersteller wird viel erwartet – umfangreiche Forschung, aufwändige Entwicklung für kompromisslosen Schutz, guter Tragekomfort und Aerodynamik. Sicher soll der Helm am Ende natürlich auch sein und wehe, er sieht nicht gut aus. Ein schmaler Grat für jeden Hersteller; ob der Balanceakt im Falle des neuen Specialized Ambush Comp gelingt? Wir haben’s getestet.

Mit viel Akribie und Herzblut durchlaufen auch die Helme des Fahrradriesen die Entwicklungsabteilungen. Specialized hat neben Rädern für jeden Einsatzbereich, die traditionell nach dem „Drauf setzen und Wohlfühlen-Prinzip“ gebaut werden, ja auch ein komplettes Zubehörprogramm am Start. Dass die Specialized Helme nicht nur von Marketing Fachleuten entworfen sind, merkt man beispielsweise auch daran, dass Know-How aus Kooperationen mit ganz anderen Branchen geholt wird. Siehe die Zusammenarbeit mit McLaren bezüglich der Aerodynamik von Helmen. Der Ambush, Allrounder in der Helmsparte von Specialized, entwickelte sich über die Jahre zu einem sehr beliebten Helm. 159,90 Euro werden dafür aufgerufen. Wer querbeet durch die MTB Welt blickt, dem fällt bestimmt jedem auf Anhieb ein Kumpel ein, der dieses Exemplar öfter mit sich führt.



Specialized Ambush im Video

Nun ist aber nicht jeder bereit, mehr als 150€ in einen Helm zu investieren. Für genau diese Käufergruppe hat Specialized den neuen Ambush Comp konzipiert, der für unter 100€ erhältlich sein wird. Das Design ist ähnlich gestaltet, er reicht tief in den Nacken und ist mit dem Slogan All-Mountain-Alleskönner ausgestattet. Wir wollten herausfinden ob er seinem „großen Bruder“ das Wasser reichen kann und zierte über einige Monate den Kopf unseres Testers. Apropos Kopf: Bei Specialized ist man bemüht, für jeden Schädel das passende Modell zu bieten; vier Größen lässt nicht jeder Hersteller vom Band laufen. Bei S, M, L, XL in fünf verschiedenen Farbkombis sollte für jedermann etwas passendes dabei sein.

Specialized Ambush Comp
Der Specialized Ambush Comp Helm ist in 4 Größen und 4 Farben erhältlich


Der Specialized Ambush Comp Helm im Detail

Das Mindset 360 System hat sich beim Vorgängermodell bereits bewährt. Mit wenigen Kniffen kann man den Helm exakt auf seine Kopfform anpassen. Mit dem eingebetteten Verstellrad lässt sich der Helm umlaufend gut auf die Kopfgröße anschmiegen. Zusätzlich kann das System hinten durch fünf verschiedene Stufen im Nackenbereich auf und ab bewegt werden. Das Visier besticht durch einen großen Verstellbereich, lässt sich leicht verschieben und fällt auch bei ruppigeren Abfahrten nicht nach unten. Obendrauf gibt’s noch eine integrierte Brillenhalterung. Umso minimalistischer ist dafür das Tri Fix Riemensystem gehalten. Meiner Meinung nach gestaltet sich dieser Kniff aber sehr zum Vorteil. Simpel, mit einem Zug kann man den Riemen anpassen, ohne dass man im Nachgang das Komplette Riemensystem neu einrichten muss.

Und es passt … Das Gewicht von 350 Gramm inkl. Visier, bei Größe M ( 54-58 cm ) ist auch in Ordnung.

Die Trifix Riemen müssen nicht angepasst werden
Ambush Comp bild 2 Schaum
Der Schaum ist empfindlicher als die Kunststoffhülle
Ambuch Comp 3 Verstellsystem
Das“Mindset“ 360 Verstellsystem ist durchdacht
Ambush Comp Bild 4 Visier
Das Visier ist verstellbar und bietet Platz für Goggles


Der Specialized Ambush Comp Helm im Einsatz

Gut für mich, schlecht für einen Test: Ich habe mit dem Helm weder am Baum gebremst noch bin ich über den Lenker gegangen. Zum Schutz kann ich aus eigener Erfahrung deshalb nichts sagen, vertraue hier jedoch auf die Entwickler. Die Kalifornier betonen beinahe gebetsmühlenartig, dass die Sicherheit und der Schutz bei der Entwicklung absolut höchste Priorität genossen haben. So bedienen sie sich bei der Herstellung auch des In-Mold Verfahrens, wodurch eine hohe Stabilität bei niedrigem Gewicht erzeugt werden kann. Ein Verstärkungskäfig aus Verbundwerkstoffen erhöht die Stabilität zusätzlich – trotz der zahlreichen Belüftungsöffnungen. Am tief nach unten gezogenen Nackenbereich sieht man das nackte Schaumstoffmaterial – das tut der Funktion zwar keinerlei Abbruch, wirkt optisch jedoch nicht ganz so hochwertig wie die Komplettverschalung beim teureren Ambush.

Die vielen, klug platzierten Öffnungen sorgen für eine angenehme Luftzirkulation und ein meist recht angenehmes Klima im Helm. Dass es je nach Temperatur und Fahrgeschwindigkeit aber auch unter dem Ambush Comp natürlich schnell mal schweißtreibend zugeht, können sie aber nicht verhindern. Die Polster nehmen den Schweiß jedoch schnell auf, ohne dabei allzu schnell unangenehm zu riechen. Bei einer Pause lassen sie sich schnell und einfach entnehmen und trocknen dann auch innerhalb kürzester Zeit.

Fazit: Specialized Abush Comp

Pro

  • Preis
  • Tragekomfort
  • Sicherheitserwartung
  • Vielfalt an Features

Contra

  • Optik im Nackenbereich

Fakten

Produktjahr2017
Preis99,90€
Web www.specialized.com
Der Ambush Comp hält was die Website von Specialized verspricht. Der Eindruck hat sich bei meinem Test auch gefestigt. Bergauf, Bergab, Warm, Kalt, lange Touren oder ein paar Abfahrten im Bikepark. Schnell und Gut einstellbar. Gute Passform. Was er an Features, Optik und Sicherheit für diesen Preis mit in`s Rennen bringt ist schon erstaunlich. Das Gesamtpaket passt.
Stichworte:DownhillE-BikeE-MTBEnduroEnduro World SeriesFahrradhelmHelmKurztestMTBMTB HelmMTB NewsNewsSpecializedTest

Über die Redaktion

Velomotion ist euer Team aus Fahrrad- und E-Bike-Experten, Radprofis und begeisterten Radfahrer*innen. In unserem Magazin stellen wir Produktneuheiten, aktuelle und kritische Testberichte sowie News aus der Welt des Radsports vor. Wir stehen für Qualitätsbewusstsein, Know-How und gelebte Begeisterung für das Thema Fahrrad.

Konrad Cross Trekking: Fahrkultur mit Heckmotor und Tretlagerschaltung

Van Rysel RCR-F Pro: Mit Kampfpreis zum Etappensieg

Für Puristen mit schwerer Fracht: Diese 15 Lastenräder kommen ohne Motor aus

Bulls Machete RX 1 und EVO SX 1 im Test: Gemeinsam graveln mit E- und Bio-Bike

Drei davon gibt es für unter 30 Euro: Fünf Dinge, die dir das Mountainbiken erleichtern

Fahrradreifen gesucht? Die gängigsten Begriffe schnell erklärt: Von Addix Race bis Double Defense: Das steckt in den Reifen von Schwalbe

Mondraker Arid Gravel: Neue Modelle in Alu und Carbon

Gewinne eine Osram TYREinflate 1600 Essential: Akku-Kompressorpumpe für Radfahrer mit digitaler Druckkontrolle

Crankbrothers Trail-Vent-Schuhe

Luftige Performance an heißen Tagen: Crankbrothers Trail-Vent-Schuhe

RM 64-01 Tourbillon Colnago: Richard Mille und Colnago – „Sports Luxury“ statt Radsportseele

Giant Revolt Advanced SL: Neustart als Gravel Racer

Zipp 404 S: Neue Aero-Carbon-Laufräder für die Straße

Kind Shock präsentiert Rage-i 2.0 Teleskopsattelstütze

Neuheit zur Eurobike: Kind Shock präsentiert Rage-i 2.0 Teleskopsattelstütze

Die STEVENS Trail Days 2026 starten

E-MTB-Roadshow im Norden und der Mitte: Die STEVENS Trail Days 2026 starten

Ähnliche Beiträge

  • Tests: Test: USWE Airborne 9 – Leichter Rucksack für sportliche Biker
  • Nox Hybrid Enduro 7.1 Pro im Test: 180mm Fahrwerk für den Geschwindigkeitsrausch?
  • Tests: Test: uvex jakkyl hde – Genie und Wahnsinn?
  • Tests: Test: Sigma Pocket Tools – Robust, vielseitig, preiswert
  • Komponenten: Ergon GD1 Factory Griffe und SMD2 Comp Sattel im Test
  • Velomotion Team
  • Mediafacts
  • Impressum
  • Datenschutz/ DSGVO

© 2026 · Velomotion GmbH