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Radsport: Tour de Suisse Etappe #7: Simon Spilak bärenstark

16. Juni 2017 by Michael Behringer

Radsport: Simon Spilak (Katusha-Alpecin) hat sich nach einer herausragenden Leistung den Sieg auf der siebten Etappe der Tour de Suisse und damit auch das Gelbe Trikot gesichert. Der Slowene profitierte von einer beeindruckenden Vorstellung von Teamkollege Rein Taaramae. Zweiter wurde Jon Izagirre (Bahrain-Merida) vor Joe Dombrowski (Cannondale-Drapac). In der Gesamtwertung liegt Simon Spilak nun 52 Sekunden vor Damiano Caruso (BMC). Damit sollte ihm der Gesamtsieg der Tour de Suisse 2017 nicht mehr zu nehmen sein.

18 Ausreißer ohne Chance

Heute sollte bei der Tour de Suisse ein entscheidender Tag sein. Die Route von Zernez nach Sölden führte die Fahrer über 166,3 Kilometer hinauf zum fast 2.800 Meter hohen Tiefenbachferner. Der Schlussanstieg sollte zwar das einzige Hinderniss der Etappe sein, doch dieses hatte es in sich. Denn der obere Teil der Gletscherstraße ist steil ansteigend und sollte für große Abstände sorgen. Früh aus dem Staub machen konnten sich 18 Fahrer, die jedoch auf Grund des hohen Tempos von CCC nie wirklich eine echte Chance auf den Tagessieg hatten. Tim Wellens (Lotto Soudal) war der letzte Ausreißer, der zu Beginn des Schlussanstiegs gestellt wurde.

Domenico Pozzovivo bricht ein

Im Schlussanstieg angekommen sorgte im Hauptfeld zunächst Enrico Gasparotto (Bahrain-Merida) für ein sehr hohes Tempo. Danach übernahm Rein Taarame. Seine Pace sollten am heutigen Tage nicht viele Fahrer mitgehen können. Nach und nach flogen die übrig gebliebenen Berg- und Klassementfahrer zurück. Auch den Schweizer Mathias Frank (Ag2r) und den Österreicher Patrick Konrad (Bora-hansgrohe) erwischte es. Auch Domenico Pozzovivo (Ag2r), der sich gestern noch den Etappensieg und die Gesamtführung sichern konnte, brach völlig ein. Am Ende verlor er über zwei Minuten auf den späteren Etappensieger. Auch Damiano Caruso (BMC) und Steven Kruijswijk (LottoNL-Jumbo) hatten sichtlich Probleme.



Rein Taaramae führt Simon Spilak zum Sieg

Im steilsten Stück des Schlusanstiegs waren nur noch drei Fahrer ganz vorn zusammen: Rein Taaramae, sein Teamkollege Simon Spilak und Joe Dombrowski (Cannondale-Drapac). Taaramae hat die komplette Favoritengruppe gesprengt und schien heute zu fliegen. Als er ausscherte, setzte sein Kapitän Spilak die entscheidende Attacke. Dombrowski wurde stehen gelassen und Spilak fuhr sich einen großen Vorsprung heraus. Jon Izagirre (Bahrain-Merida) wurde distanziert, kämpfte sich jedoch Meter um Meter wieder an den Führenden heran. Er überholte Dombrowski noch, doch Spilak war heute nicht zu halten. Am Ende triumphierte der Slowene mit einem Vorsprung von 22 Sekunden auf Izagirre und 36 Sekunden auf Dombrowski. Der Tour de Suisse-Sieg scheint nun nur noch über Simon Spilak zu gehen.

Ergebnis der 7. Etappe der Tour de Suisse

PlatzFahrerLandTeamZeit
1.Simon SpilakSlowenienKatusha-Alpecin3:58:36
2.Jon IzagirreSpanienBahrain-Merida+0:22
3.Joe DombrowskiUSACannondale-Drapac+0:36
4.Damiano CarusoItalienBMC+1:04
5.Steven KruijswijkNiederlandeLottoNL-Jumbost
6.Jan HirtTschechienCCC+1:07
7.Rein TaaramaeEstlandKatusha-Alpecin+1:33
8.Mikel NieveSpanienSky+1:47
9.Rui CostaPortugalUAE+1:53
10.Pello BilbaoSpanienAstana+2:40

Gesamtwertung nach 7 von 9 Etappen

PlatzFahrerLandTeamZeit
1.Simon SpilakSlowenienKatusha-Alpecin26:02:16
2.Damiano CarusoItalienBMC+0:52
3.Steven KruijswijkNiederlandeLottoNL-Jumbo+1:05
4.Domenico PozzovivoItalienAg2r+2:28
5.Rui CostaPortugalUAE+2:35
6.Mathias FrankSchweizAg2r+2:51
7.Mikel NieveSpanienSky+2:54
8.Jon IzagirreSpanienBahrain-Merida+3:51
9.Marc SolerSpanienMovistar+4:07
10.Pello BilbaoSpanienAstana+4:10


 

Stichworte:CarusodombrowskiIzagirreNewsPozzovivospilakTour de Suisse

Über Michael Behringer

Radsport mit all seinen Taktiken, Etappenanalysen, Platzierungen und Prognosen sind die große Leidenschaft von Michael Behringer. Im Jahr 1996 hat er seine erste Tour de France verfolgt. Seitdem beobachtet er nahezu jedes Rennen. Seine Passion Radsport begleitet ihn also seit über zwei Jahrzehnten. Ein Ende ist nicht in Sicht.

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