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Radsport: Tour of Guangxi Etappe #1: Gaviria siegt zum Auftakt – Ackermann 3.

19. Oktober 2017 by Michael Behringer

Tour de France Vorschau Etappe 4 Gaviria

Radsport: Fernando Gaviria (Quick-Step Floors) hat den Auftakt der ersten Tour of Guangxi gewonnen. Der Kolumbianer sprintete vor dem Niederländer Dylan Groenewegen (LottoNL-Jumbo) und dem Deutschen Pascal Ackermann (Bora-hansgrohe) zum Etappensieg. Damit hat er auch die Führung in der Gesamtwertung übernommen.

A strong 3rd place for @Ackes171 in the opening stage of the #TourofGuangxi , well done mate! #BORAhansgrohe pic.twitter.com/EyD9hW2SwA

— BORA – hansgrohe (@BORAhansgrohe) 19. Oktober 2017



Dillier führt in der Punktewertung

Wie erwartet kam es zum Auftakt der ersten Tour of Guangxi zu einem Massensprint. Auf dem Rundkurs um Beihai waren auf der insgesamt 107,4 Kilometer langen Strecke zweimal 54 Kilometer zurückzulegen. Vier Ausreißer machten sich direkt neun Kilometer nach dem Start aus dem Staub: Der Südafrikaner Nick Dougall (Dimension Data), der Ukrainer Andrei Grivko (Astana), der französische Neo-Profi Rémi Cavagna (Quick-Step Floors) und der Schweizer Silvan Dillier (BMC). Das Peloton ließ den Flüchtigen auf der kurzen und sehr schnellen Etappe aber nur einen Vorsprung von rund einer Minute. Dillier sicherte sich unterwegs die Führung in der Punktewertung und einige Bonussekunden, weshalb er in der Gesamtwertung nur eine Sekunde hinter Gaviria liegt. Doch bis auf Cavagna – der einen hervorragenden Job für Kapitän Gaviria erledigte und die Führung in der Bergwertung übernahm – wurde die Gruppe zeitig gestellt.

#TourofGuangxi 🇨🇳 Stage 1
1. Gaviria
2. Groenewegen
3. Ackermann
4. Walscheid
5. Wippert pic.twitter.com/OafRECwj0r



— Pinarello España (@Pinarello_es) 19. Oktober 2017

Gaviria bedankt sich bei Cavagna

Auf Grund des geringen Vorsprungs gesellte sich auf den letzten Kilometern Jonathan Lastra (Caja Rural-Seguros RGA) zu Cavagna. Das Duo wehrte sich gegen das herannahende Feld, hatte jedoch keine Chance. Für das Team Quick-Step Floors ging die Rechnung voll auf. Durch Cavagna in der Spitzengruppe musste keine Nachführarbeit verrichtet werden. Im Sprint selbst erwies sich Gaviria als stärkster Profi, doch er dachte auch an die Hilfe seines noch jungen Kollegen: „Die Etappe war kurz und schnell. Und deshalb war es auch ein schneller Sprint. Wir hatten nur vier Fahrer für den Leadout, aber wir wollten die Etappe gewinnen. Cavagna war wirklich stark an der Spitze und das bedeutete für uns, dass wir dahinter nicht arbeiten mussten.“ Aber auch Gaviria gebührt ein ganz besonderes Lob. Der Kolumbianer gewann in dieser Saison bei jeder Rundfahrt, an der er teilnahm, mindestens ein Teilstück.



Partyyyyyy!!!!!
😁😁😁😁#TourofGuangxi pic.twitter.com/T1AbEedaK6

— Quick-Step Cycling (@quickstepteam) 19. Oktober 2017



Kommt es auch morgen zum Massensprint?

Nicht ganz gereicht hat es heute in China für die deutschen Sprinter Pascal Ackermann (Bora-hansgrohe), Max Walscheid (Sunweb) und Rick Zabel (Katusha-Alpecin). Auf den Plätzen drei, vier und neun lässt sich jedoch in den kommenden Tagen aufbauen. Denn auch morgen und übermorgen sollte es zu einem Massensprint kommen. Die vierte Etappe der Tour of Guangxi endet mit einer kleinen Bergankunft und wird somit vermutlich die Gesamtwertung entscheiden. Nach einem hügeligen fünften Teilstück geht das letzte WorldTour-Rennen der Saison am Dienstag vermutlich mit einem weiteren Massensprint in Guilin zu Ende.

„It was an honour for me to be led out by the green jersey.“ – @MaxWalscheid after taking 4th at #TourofGuangxi.

📝 https://t.co/drQv7idgkB pic.twitter.com/QFUB0imAsy



— Team Sunweb (@TeamSunweb) 19. Oktober 2017

Stichworte:AckermannCavagnaGaviriaGroenewegenGuangxiNews

Über Michael Behringer

Radsport mit all seinen Taktiken, Etappenanalysen, Platzierungen und Prognosen sind die große Leidenschaft von Michael Behringer. Im Jahr 1996 hat er seine erste Tour de France verfolgt. Seitdem beobachtet er nahezu jedes Rennen. Seine Passion Radsport begleitet ihn also seit über zwei Jahrzehnten. Ein Ende ist nicht in Sicht.

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