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Giro d'ItaliaRadsportStraßenradsport

Giro d'Italia: Giro d’Italia #15 Vorschau: Den Civiglio sollte niemand unterschätzen

25. Mai 2019 by Michael Behringer

Giro Madouas

Radsport: Laut der offiziellen Einordnung der Giro-Organisation, gilt das morgige Teilstück als Hügel-Etappe. Bei genauerer Betrachtung erkennen wir jedoch: Im letzten Anstieg wird es zu Attacken und Zeitabständen unter den Favoriten kommen.

Giro d'Italia 2019 Profil 15. Etappe

Die Etappe vor dem zweiten Ruhetag

Einen Tag vor dem zweiten Ruhetag sitzen die Profis über 232,0 Kilometer von Ivrea nach Como im Sattel. Nach zwei Bergankünften in Serie wird die Ziellinie morgen nicht auf einem Gipfel überquert. 8,7 Kilometer vor dem Ziel jedoch, gilt es den Civiglio zu überqueren. Mit nur 4,2 Kilometern Länge ist er zwar eher kurz, doch die durchschnittliche Steigung von 9,6 Prozent wird für zahlreiche Attacken und Zeitabstände sorgen. Auch deshalb, weil zuvor mit den Anstiegen Madonna del Ghisallo und Colma di Sormano schon zwei Bergwertungen eine Herausforderung darstellen.



Alle Bergwertungen der 15. Giro-Etappe

  • 2. Kategorie: Madonna del Ghisallo (8,6 km à 5,6 %) → 58,3 km vor dem Ziel
  • 2. Kategorie: Colma di Sormano (9,6 km à 6,6 %) → 42,4 km vor dem Ziel
  • 3. Kategorie: Civiglio (4,2 km à 9,6 %) → 8,7 km vor dem Ziel

Velomotion-Prognose: Ausreißer sichern sich den Etappensieg

Die 15. Etappe des Giro d’Italia ist perfekt geeignet für eine Ausreißergruppe. Sie ist zu lange, als dass die Teams der Klassementfahrer über 200 Kilometer hinweg nachführen möchten. Sind keine gefährlichen Fahrer in der Flucht aktiv, kann es durchaus Abstände von über zehn Minuten geben. Alle Teams, die keinen Kandidaten für das Podium haben und noch keine Etappe gewonnen haben, werden sich morgen in der Ausreißergruppe platzieren. Die Entscheidung um den Etappensieg fällt dann rund acht Kilometer vor dem Ziel. Die Klassementfahrer hingegen werden parallel ein ganz anderes Rennen bestreiten, in welchem es um wertvolle Sekunden geht. Sicher wird Vincenzo Nibali (Bahrain – Merida) wieder etwas probieren.

* * * Valentin Madouas (Groupama – FDJ)
* * Mikel Nieve (Mitchelton – Scott), Tanel Kangert (EF Education First)
* Tony Gallopin (AG2R La Mondiale), Victor de la Parte (CCC), Jan Hirt (Astana)

Stichworte:Giro d'ItaliaNews

Über Michael Behringer

Radsport mit all seinen Taktiken, Etappenanalysen, Platzierungen und Prognosen sind die große Leidenschaft von Michael Behringer. Im Jahr 1996 hat er seine erste Tour de France verfolgt. Seitdem beobachtet er nahezu jedes Rennen. Seine Passion Radsport begleitet ihn also seit über zwei Jahrzehnten. Ein Ende ist nicht in Sicht.

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