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Radsport: Radsport Highlights: Diese 4 Profis haben uns im Mai überzeugt

3. Juni 2019 by Michael Behringer

Radsport Highlights Mai Ackermann

Radsport Highlights: Im Mai fand das vorerst letzte wichtige Eintagesrennen statt und gleichzeitig die erste Grand Tour. Kein Wunder, dass wir auf einige Radsport Höhepunkte zurückblicken können. Ganz besonders ein Deutscher hat für gute Laune gesorgt.

1) Im Mai überstrahlt Pascal Ackermann alles

Dass aus Deutschland gute Sprinter kommen, ist seit vielen Jahren der Normalfall. Nach der Ära Zabel konnten André Greipel und Marcel Kittel die Lücke schließen. Jetzt hat ein weiterer Top-Sprinter die Weltklasse-Bühne betreten. Denn Pascal Ackermann (Bora – hansgrohe) ist im Mai endgültig zu einem absoluten Spitzenfahrer gereift. Direkt am ersten Tag des Monats gewann er das Eintagesrennen Eschborn – Frankfurt. Danach ging’s direkt zum Giro d’Italia. Obwohl dies seine erste dreiwöchige Rundfahrt war, sicherte sich der amtierende Deutsche Meister zwei Etappensiege (Etappe #2 & Etappe #5) und direkt den Gesamtsieg in der Punktewertung. Während sich Elia Viviani und Caleb Ewan nach der Hälfte verdrückt haben und die Heimreise antraten, kämpfte sich Pascal Ackermann trotz Sturzverletzungen durch die Berglandschaft. Chapeau, Pascal!



2) Stefan Küng erinnert an Fabian Cancellara

Heimsiege sind die schönsten Siege. Dies bekam auch Stefan Küng (Groupama – FDJ) im Monat Mai zu spüren. Der Schweizer gewann bei der Tour de Romandie die zweite Etappe in der schönsten aller Formen: als Solist! Gemeinsam mit fünf weiteren Profis konnte sich Stefan Küng früh absetzen und die Gruppe des Tages bilden. Im strömenden Regen behielt das Hauptfeld die Kontrolle – zunächst! Denn obwohl der Abstand stets klein war und sich das Tempo im Peloton immer weiter erhöhte, hielt Stefan Küng den Abstand. Allein gegen alle behauptete er sich und kam im Zielort Morges mit knapp einer Minute Vorsprung an. Diese Rennhärte in der Ebene erinnerte die Fans der Eidgenossen stark an einen Fabian Cancellara.

3) Rick Zabel springt ein – und sprintet zum Sieg

Unverhofft kommt oft. Doch selten sieht das Ergebnis so strahlend aus, wie am 3. Mai. Bei der Tour de Yorkshire wurde die zweite Etappe ausgetragen. Das Team Katusha – Alpecin galt noch vor der Rundfahrt als Mitfavorit auf Etappensiege. Als jedoch Sprintstar Marcel Kittel seinen Start absagen musste, fiel plötzlich der Sprintkapitän weg. Trotz einer eher schwachen Besetzung konnte der Schweizer Rennstall daher nicht mehr von einer guten Siegchance ausgehen – doch dann kam Rick Zabel. Eigentlich als Anfahrer von Marcel Kittel angestellt, sprang der Sohn von Erik Zabel nun als Kapitän ein. Auf der 132,0 Kilometer langen Etappe von Barnsley nach Bedale gewann er deutlich vor Boy Van Poppel und Chris Lawless. Damit durfte er nach knapp vier Jahren endlich wieder einen eigenen Sieg bejubeln.



4) Cima bringt Denz und Ackermann zur Weißglut

Im Radsport gibt es für die Fans nichts schöneres, als einen knappen Rennausgang. Die Zuseher wollen Dramatik, Kampf und Leidenschaft. All dies bekamen sie auf der 18. Etappe des Giro d’Italia, obwohl das Profil nicht gerade anspruchsvoll war. Das Rennen zu einem echten Highlight machten erst die drei Ausreißer. Nico Denz (AG2R La Mondiale), Mirco Maestri (Bardiani – CSF) und Damiano Cima (Nippo – Vini Fantini – Faizanè) hielten das geschwächte Peloton auf Trab. Bis zur Zielgeraden lagen die drei Flüchtigen vorn – doch dann begann Pascal Ackermann seinen Sprint. Während Nico Denz und Mirco Maestri plötzlich zu stehen schienen, konnte sich deren Fluchtgefährte Damiano Cima gegen die Sprinter behaupten. Der Italiener rettete sich wenige Zentimeter vor dem Deutschen Meister über die Ziellinie.



Stichworte:Damiano CimaNewsPascal AckermannRadsport HighlightsRick ZabelStefan Küng

Über Michael Behringer

Radsport mit all seinen Taktiken, Etappenanalysen, Platzierungen und Prognosen sind die große Leidenschaft von Michael Behringer. Im Jahr 1996 hat er seine erste Tour de France verfolgt. Seitdem beobachtet er nahezu jedes Rennen. Seine Passion Radsport begleitet ihn also seit über zwei Jahrzehnten. Ein Ende ist nicht in Sicht.

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