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RadsportStraßenradsport

Alexander Kristoff: „Du musst leiden können, um es als Profi zu schaffen“

29. Juni 2020 by Michael Behringer

Alexander Kristoff Interview

Radsport: Alle Radprofis träumen davon, in ihrem Leben einmal ein Monument zu gewinnen. Alexander Kristoff ist dies gleich zweimal gelungen. Heute stellt sich der coole Norweger im Interview unseren Fragen.

Alexander Kristoff Interview Alexander Kristoff Interview
Name:Alexander Kristoff
NationNorwegen
Geburtstag:5. Juli 1987
Geburtsort:Oslo
Team:UAE Team Emirates
Größte Erfolge:Bronze im Straßenrennen der Olympischen Spiele 2012
Sieger von Mailand–Sanremo 2014
Sieger der Cyclassics Hamburg 2014
Sieger des Scheldeprijs 2015
Sieger von Flandern-Rundfahrt 2015
4x Sieger von Eschborn – Frankfurt
Europameister im Straßenrennen 2017
Vize-Weltmeister im Straßenrennen 2017
Sieger von Gent – Wevelgem 2019
3x Etappensieger bei der Tour de France

Alexander Kristoff ist zäh, hügelfest & schnell

Alexander Kristoff als klassischen Sprinter zu bezeichnen, würde dem Norweger nicht gerecht werden. Statt sich nur auf Flachetappen hinter seinen Anfahrer zu spannen und dann den Rest des Feldes zu übersprinten, kann der mittlerweile 32-Jährige auch ganz anders Erfolge einfahren. So gewann er unter anderem schon einige Teilstücke, welche durch zahlreiche Hügel kurz vor dem Ziel für die reinen Sprinter zu schwer waren. Seine Triumphe bei den beiden Monumenten Mailand – Sanremo und der Flandern-Rundfahrt bestätigen seine Vielseitigkeit – und vor allem seine Zähigkeit. Im gesamten Fahrerfeld des Straßenradsports gibt es wohl keinen Fahrer, der so zäh und schwer an seine Grenzen zu bringen ist. Eine hohe Kilometerzahl und schlechtes Wetter machen Alexander Kristoff nur noch stärker.



Wie motivierst du dich während der Corona-Pause für das Training?

Alexander Kristoff: „Ich bin sehr glücklich, mein eigenes Fitnessstudio in meinem Haus zu haben, also benutze ich das oft. Auch während des Lockdowns kann ich hier in Norwegen auf der Straße trainieren. Für mich ist es also wieder wie im Wintertraining.“

Wie entspannst du dich nach einer harten Trainings-Session oder nach intensiven Rennen?

„Im Moment bleibt wenig Zeit zum Entspannen, da meine Frau gerade Zwillinge bekam und wir uns sehr um sie kümmern. Wenn ich Zeit habe, spiele ich gerne Videospiele, höre Musik und gehe im Winter Skifahren.“

Kannst du unseren Lesern eine gute Serie oder einen guten Film empfehlen?

„Ich habe nicht wirklich einen Lieblingsfilm, aber eine Serie, die ich wirklich mag, ist Eastbound and Down.“



Wie sieht dein Lieblingsessen aus und über was freust du dich im Verpflegungsbeutel besonders?

„Für die Rennen macht unser Food-Sponsor Enervit wirklich leckere Riegel und Gele, deshalb bin ich sehr zufrieden mit ihnen.“

Wer ist deiner Meinung nach der größte Radprofi aller Zeiten? Hattest du in deiner Jugend ein Vorbild?

„Der Größte aller Zeiten ist auf jeden Fall Eddy Merckx.“

Warum ist der Radsport die geilste Sportart der Welt?

„Ich liebe es, draußen zu sein und mich körperlich an meine Grenzen zu bringen. Das Radfahren lässt mich genau das tun.“



Schaust du selbst gerne Radrennen? Erinnerst du dich an das erste Rennen, welches du gesehen hast?

„Als ich jünger war, war die Tour de France das Hauptrennen, das ich wie die meisten jungen Radfahrer gesehen habe. Wenn ich jetzt Zeit habe und nicht an Wettkämpfen teilnehme, schaue ich auch zu, aber manchmal brauchst du eine Pause davon.“

Welches war deiner Meinung nach das beste Rennen aller Zeiten?

„Für mich waren die Olympischen Spiele 2012 ein besonderes Rennen. Mit einer Medaille auf dem Podium zu stehen war unglaublich. Ich werde diesen Moment nie vergessen.“

Wie sieht dein nächstes großes Ziel aus?

„Eines Tages Weltmeister zu sein, wäre sehr schön. Aber im Moment wollen wir alle nur wieder Rennen fahren.“



Welche Tipps kannst du an junge Nachwuchsfahrer weitergeben?

„Genieße das Fahrradfahren und alles, was dazu gehört – zum Beispiel die Freundschaften und die Emotionen. Aber du musst auch wirklich leiden können, um es als Profi zu schaffen.“

Stichworte:10 Fragen an die Top-StarsAlexander KristoffInterviewNews

Über Michael Behringer

Radsport mit all seinen Taktiken, Etappenanalysen, Platzierungen und Prognosen sind die große Leidenschaft von Michael Behringer. Im Jahr 1996 hat er seine erste Tour de France verfolgt. Seitdem beobachtet er nahezu jedes Rennen. Seine Passion Radsport begleitet ihn also seit über zwei Jahrzehnten. Ein Ende ist nicht in Sicht.

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