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Giro d'ItaliaRadsportStraßenradsport

Giro d'Italia #6 Vorschau: Auch in Matera könnte ein Ausreißer jubeln

7. Oktober 2020 by Michael Behringer

Narvaez Giro d'Italia

Radsport: Bisher bleibt sich der Giro d’Italia in diesem Jahr treu. Keine Etappe war wirklich tellerflach. So ist es auch morgen. Daher haben erneut die Ausreißer gute Chancen auf den Tagessieg.

Restrepo Giro d'Italia

Velomotion-Prognose: Ineos geht mit Narváez auf Etappenjagd

Von Castrovillari nach Matera müssen morgen beim Giro d’Italia 188,0 Kilometer absolviert werden. Ausruhen können sich die Profis auch auf der sechsten Etappe nicht, denn von Beginn an ist der Streckenverlauf als wellig zu bezeichnen. Obwohl nur in Millotta ein Berg der dritten Kategorie erklommen werden muss, sollten auch die Klassementfahrer wachsam sein. Denn darauf folgt eine Abfahrt und ein äußerst unrhythmischer Schlussanstieg. Große Zeitabstände – oder überhaupt Zeitabstände – zwischen den Favoriten sind aber trotzdem eher unwahrscheinlich.



Demnach wird sich wohl auch keine Mannschaft finden lassen, welche der Fluchtgruppe konsequent hinterher jagt. Auch Sunweb und Bora – hansgrohe dürften für ihre Kapitäne Michael Matthews und Peter Sagan eher geringe Chancen sehe – es sei denn, die beiden gehen direkt in die Gruppe. Daher jubeln morgen die Ausreißer. Wir tippen auf einen Sieg von Jhonatan Narváez! Schon heute hat die britische Mannschaft Ineos gezeigt, dass sie nach dem Aus von Geraint Thomas auf Etappenjagd gehen. Morgen könnte dafür der Mann aus Ecuador der richtige sein.

☆☆☆ Jhonatan Narváez (Ineos)
* * Pavel Kochetkov (CCC), Giovanni Carboni (Bardiani – CSF – Faizanè)
* Nathan Haas (Cofidis), Óscar Rodríguez (Astana), Geoffrey Bouchard (AG2R La Mondiale)

Stichworte:Giro d'ItaliaJhonatan NarváezNewsVelomotion-Prognose

Über Michael Behringer

Radsport mit all seinen Taktiken, Etappenanalysen, Platzierungen und Prognosen sind die große Leidenschaft von Michael Behringer. Im Jahr 1996 hat er seine erste Tour de France verfolgt. Seitdem beobachtet er nahezu jedes Rennen. Seine Passion Radsport begleitet ihn also seit über zwei Jahrzehnten. Ein Ende ist nicht in Sicht.

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