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Tour de France #20 Vorschau: Siegt Wout Van Aert jetzt auch im Zeitfahren?

16. Juli 2021 by Michael Behringer

Radsport: Morgen kommt es bei der Tour de France zur Entscheidung in der Gesamtwertung. Wer belegt Rang zwei? Wer wird Vierter? Und wer holt sich in Saint-Emilion den Tagessieg? Wir tippen auf Wout van Aert, der damit seine Sammlung komplett macht.

Wout van Aert Tour de France 2021 Etappen

Spannung zwischen den Plätzen 2/3 & 4/5

Am vorletzten Tag der Tour de France wird traditionell die Gesamtwertung gemacht – endgültig. Entscheidend sein werden 30,8 Kilometer im Einzelzeitfahren von Libourne nach Saint-Émilion. Das Profil ist flach und kommt damit den klassischen Zeitfahr-Spezialisten entgegen. Der Tagessieg wird also an einen echten Meister im Kampf gegen die Uhr gehen. Da das Gelbe Trikot bereits sicher auf den Schultern von Tadej Pogacar sitzt, wird es höchstens auf den Plätzen dahinter spannend. Jonas Vingegaard und Richard Carapaz trennen nur wenige Sekunden. Sicher dürfte allerdings sein, dass der Däne und der Ecuadorianer neben dem Slowenen auf dem Podium in Paris stehen werden. Denn dahinter klafft bereits eine Lücke. Wer Gesamtvierter wird, ist aber noch nicht klar. Wilco Kelderman wird alles daran setzen, Ben O’Connor doch noch abzufangen.



Die Schlüsselmomente der 20. Etappe

  • Die Fahrer starten in Libourne zwischen 13:05 und 17:19
  • Erste Zwischenzeit in Pomerol nach 7,6 Kilometern
  • Zweite Zwischenzeit in Montagne nach 20,1 Kilometern
  • Zieleinfahrt in Saint-Émilion zwischen 13:41 und 17:55

Velomotion-Prognose: Wout van Aert kann alles

Wout van Aert ist ein Phänomen. Der Belgier hat bei der Tour de France bereits eine Etappe im Hochgebirge gewonnen, drei im Massensprint und eine im Teamzeitfahren. Um die Sammlung komplett zu machen, fehlt ihm jetzt nur noch ein Erfolg im Einzelzeitfahren. Diesen wird er sich morgen schnappen. Anders als seine Konkurrenten aus der Schweiz konnte er die Bergetappen viel leichter wegstecken. Der Belgische Meister scheint zudem immer besser zu regenerieren. So wird es schwer, ihm morgen den Tageserfolg streitig zu machen. Auch Tadej Pogacar – der das erste Zeitfahren der diesjährigen Tour de France gewann – könnte es morgen etwas ruhiger angehen. Schließlich hat er seine Etappensiege bereits gefeiert und den Gesamtsieg hat er ebenfalls in der Tasche.

☆☆☆ Wout van Aert (Jumbo – Visma)
☆☆ Stefan Küng (Groupama – FDJ), Stefan Bissegger (EF – Nippo)
☆ Kasper Asgreen (Deceuninck – Quick-Step), Jonas Vingegaard (Jumbo – Visma), Tadej Pogacar (UAE)



Stichworte:NewsTour de FranceVelomotion-PrognoseWout van AertZeitfahren

Über Michael Behringer

Radsport mit all seinen Taktiken, Etappenanalysen, Platzierungen und Prognosen sind die große Leidenschaft von Michael Behringer. Im Jahr 1996 hat er seine erste Tour de France verfolgt. Seitdem beobachtet er nahezu jedes Rennen. Seine Passion Radsport begleitet ihn also seit über zwei Jahrzehnten. Ein Ende ist nicht in Sicht.

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