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BekleidungTests

Weste statt Jacke?: Dirtlej Weste im Test

10. März 2025 by Michael Wahl

Dirtley Weste

Dirtlej Weste im Test: Let’s get dirty! Die südbadischen Schlechtwetter-Experten haben für jede Bedingung die passende Lösung parat. Jetzt gibt es keine Ausreden mehr. Wir haben ihre Weste ausgiebig getestet.

Daten zur Dirtlej Weste

PassformKörpernahe Passform
Robustheit95%
Regenschutz85%
Windschutz85%
Atmungsaktivität90%
ReflektorenJa
NachhaltigkeitJa
Preis99€


Erster Eindruck

Ganz klar, eine Weste ersetzt keine vollständige Regenjacke, dementsprechend fallen die Werte in unserer Tabelle beim Regen und Windschutz geringer aus. Aber gerade in der Übergangsjahreszeit kann eine Weste die perfekte Lösung sein. Doch dazu mehr im Praxistest, schauen wir uns erst mal die Weste genauer an. Dirtlejs Ziel war es eine leichte und kompakte Weste, die ein geringes Packmass besitzt, zu konstruieren. Die Vorder- und Rückseite besteht aus einer wasser- und winddichten Membran (20.000mm Wassersäule), die zudem elastisch ist. Für weitere Bewegungsfreiheit sorgen die Seiteneinsätze, die aus einem Polyester/Elastan-Mix bestehen. Im Vergleich zu anderen bikespezifischen Jacken, besitzt die Dirtlej Weste kein verlängertes Rückenteil, sondern gleich einen verlängerten Saum. Das bedeutet, dass die gesamte Weste nach unten hin verlängert ist. Die Rückenpartie ist zusätzlich mit einem blauen Gummibund, der zur Innenseite zusätzlich mit gummierten Dirtlej-Logos versehen ist, bestückt. Die Weste bietet zwei Taschen, in der Brustasche findet beispielweise das Smartphone seinen Platz und in der offenen Innentasche können Riegel oder Taschentücher untergebracht werden. Die Innentasche ist aber grundsätzlich dafür da, dass die Weste darin platzsparend verstaut werden kann, wenn sie nicht gebraucht wird. Damit ihr auch bei schlechten Lichtverhältnissen von hinten erkannt werdet, ist das Dirtlej-Logo auf dem Rücken reflektierend.

Bei einer Körpergröße von 1,83m und einem Brustumfang von 97cm passt die Größe M gut. Bei der Testfahrt konnte noch eine Protektorenweste und ein Langarmtrikot darunter getragen werden.



Dirtley Weste

Dirtlej Weste im Praxistest

Wie schon angedeutet ist eine Weste besonders in der Übergangszeit ein sehr sinnvolles Kleidungsstück. Auf unserer Testtour ging es in den frühen Morgenstunden bei 6°C auf’s Rad und kaum zwei Stunden später kletterte das Thermometer bei sonnigem Wetter über 15°C. In diesem Zeitfenster war die Dirlej Weste genau der richtige Schutz um nicht auszukühlen. Die Weste hält um den Körper herum angenehm die Wärme und an den Armen darf es dann gerne etwas kühler sein, denn so entsteht kein Hitzestau. Als die Weste dann nicht mehr benötigt wurde, konnte sie unkompliziert in ihrer eigenen Innentasche verstaut werden und verschwand in der Hüfttasche. Auch hier bringt eine Weste gegenüber einer Jacke Vorteile, denn durch die fehlenden Arme, besitzt sie ein geringeres Packmaß. Was den Sitz der Weste betrifft, so können wir hier nur lobende Worte finden, durch den Materialmix und den fehlenden Armen schränkt die Weste die Bewegungsfreiheit nicht ein. Auch der verlängerte Saum bleibt an Ort und Stelle und deckt somit den Rücken optimal ab. Und sollte euch auf dem Trail Schlamm, Matsch und Spritzwasser um die Ohren fliegen, seid euch gewiss, die Dirtlej Weste hält euch am Körper trocken.



Web: dirtley.de

Was du vor dem Kauf einer Regenjacke beachten sollst, verraten wir dir hier:

[blog specific=“200079″]
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Fazit: Dirtley Weste

Pro

  • Sehr gute Bewegungsfreiheit
  • Hält den Körper warm
  • Wasserdicht
  • Geringes Packmaß

Contra

  • Kein vollständiger Regen- und Windschutz

Fakten

Produktjahr2025
Preis99 Euro
Web www.dirtlej.de

Gesamtwertung

83%

Preis-/Leistung

83%
Die Dirtlej Weste ist eine echte Alternative zur klassischen Regenjacke, wenn die Temperaturen schwanken oder ein leichter Schutz vor Spritzwasser und Matsch benötigt wird.
Stichworte:dirtleyregenjacken24Weste

Über Michael Wahl

Michael arbeitet Hauptberuflich als Entwicklungsingenieur in der Automobilbranche. In seiner Freizeit ist der Saarländer am liebsten auf anspruchsvollen Trails mit seinem Bio Mountainbike unterwegs. Egal ob Bikepark oder Alpencross, bei der Auswahl seines Equipment überlässt er nichts dem Zufall. Im Alltag lässt er gerne das Auto stehen und fährt E-Bike.

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