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Revolutionäres Rennformat startet im Steinbruch Oetelshofen mit leicht geändertem Konzept: Red Bull Radical ohne Zuschauer und ohne Massenstart

5. Oktober 2020 by Andreas Waldera

Red Bull Radical

MTB News: In weniger als drei Wochen bildet der Steinbruch Oetelshofen bei Wuppertal die Kulisse eines völlig neuen Mountainbike-Rennformats. Ähnlich wie bei anderen beliebten Event-Serien wie dem Tough Mudder dürfen sich die Teilnehmer beim Red Bull Radical auf jede Menge kreative Herausforderungen freuen. Die COVID-19-Pandemie wird aber auch bei dieser Veranstaltung ihre Spuren hinterlassen. Statt Massenstart wird das Rennen in Heats unterteilt, um die Gesundheit und Sicherheit der Teilnehmer zu gewährleisten. Besucher sind gar nicht erst zugelassen.

Red Bull Radical
Der Deutsche Cross Country Vize-Meister in der Seniorenklasse Sebastian Mordmüller startet ebenfalls beim Red Bull Radical

Das neue Mountainbike-Rennformat verlangt von den Fahrern und Fahrerinnen definitiv einiges ab. Gefragt sind Ausdauer, Technik und eine gehörige Portion Nervenstärke. Auf dem 25 Kilometer langen Kurs mit insgesamt 600 Höhenmetern gilt es 22 Hindernisse zu überwinden, zu denen unter anderem Rope Climbs, Truck Tyre Pryamids und Gravel Pits gehören. Um die Gesundheit und Sicherheit der Teilnehmer in Bezug auf COVID-19 zu gewährleisten, wird das Rennen in Heats unterteilt und somit vom geplanten Massenstart abgesehen. Zudem wird die Cut-Off Time auf zweieinhalb Stunden verlängert – angedacht waren hier ursprünglich zwei Stunden. Grundsätzlich gilt während der Veranstaltung auf dem Gelände das absolute Einhalten der AHA-Regel. Während des Rennens dürfen die Teilnehmer die Masken allerdings abnehmen. Zuschauer sind beim Red Bull Radical nicht zugelassen.



Neben der Cross Country Junioren-Weltmeisterin Laura Stigger und der Enduro-Legende René Wildhaber wird auch der Deutsche Cross Country Vize-Meister in der Seniorenklasse Sebastian Mordmüller mit an den Start gehen. Der Wuppertaler engagiert sich für den MTB-Nachwuchs in seiner Heimatstadt und freut sich dementsprechend über die Ausrichtung einer solch hochkarätigen Veranstaltung in seiner Region: „So ein vielversprechendes Event wie Red Bull Radical bei uns in der Region zu haben, ist schon eine tolle Sache für alle lokalen Mountainbiker. Das wird ziemlich spektakulär und etwas ganz anderes als ein normales Cross Country Rennen. Es zeigt die vielen Facetten unseres Sports und das Beste ist: Jeder kann daran teilnehmen“. Wer sich vorab die Strecke ansehen will, findet alle Informationen zum Kurs unter redbull.com/radical



Stichworte:NewsRed Bull RadicalSteinbruch OetelshofenWuppertal

Über Andreas Waldera

Andreas Waldera ist bereits seit vielen Jahren als Online-Redakteur und Testfahrer tätig. Mit seinen im BMX und Downhill verankerten Wurzeln kann es für ihn beim Biken nicht ruppig genug sein. Für seine Leidenschaft Fahrradfahren ist der gebürtige Niederrheiner in die schöne Eifel gezogen.

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