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Giro d'ItaliaRadsportStraßenradsport

Giro d'Italia #9: Olav Kooij bezwingt Jonathan Milan in Neapel

12. Mai 2024 by Michael Behringer

Kooij Giro d'Italia Neapel

Radsport: Olav Kooij hat seinen Etappensieg beim Giro d’Italia eingefahren. Der Niederländer gewann das neunte Teilstück in Neapel im Massensprint vor Jonathan Milan. Damit feiert Kooij seinen ersten Tagessieg bei einer Grand Tour. Leader Tadej Pogacar trat diesmal als Sprint-Anfahrer in Szene.

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Kooij sprintet in Neapel zum Etappensieg

Ein spannendes Finale in Neapel geht mit einem Etappensieg für Olav Kooij (Visma – Lease a Bike) zu Ende. Der Niederländer setzt sich im Sprint eines dezimierten Hauptfeldes vor Jonathan Milan (Lidl – Trek) und Sebastian Molano (UAE) durch. Dass es nach 214 Kilometern überhaupt noch zu einem Massensprint kam, ist vor allem Leader Tadej Pogacar (UAE) zu verdanken. Der Slowene forcierte das Tempo im Peloton auf dem letzten Kilometer für seinen Teamkollegen und sorgte somit dafür, dass Jhonatan Narvaez (Ineos Grenadiers) doch noch eingeholt werden konnte. Der Ecuadorianische Meister attackierte über die letzte Kuppe hinweg und sah schon fast wie der sichere Sieger aus.



Giro d’Italia: Teams scheuen das Risiko

Eigentlich wäre die neunte Etappe des Giro d’Italia wie gemacht gewesen für eine frühe, große Ausreißergruppe. Doch wie heißt es so schön? Die Fahrer machen das Rennen! Und heute hat – bis auf eine Ausnahme – keine Mannschaft Interesse an einer Fluchtgruppe gehabt. Mit Andrea Pietrobon (Polti – Kometa) und Mirco Maestri (Polti – Kometa) haben sich lediglich zwei Fahrer in die Offensive gewagt. Da stellt man sich als Zuschauer die Frage, worauf all die anderen Teams warten, die keinen GC-Fahrer und keinen Top-Sprinter in ihren eigenen Reihen haben. Da im Hochgebirge gegen einen immer hungrigen Tadej Pogacar (UAE) kaum etwas zu holen ist, sind es genau Etappen wie die heutige, die eigentlich für alle anderen Teams interessant sein sollten. Nicht mehr an den Start gegangen ist an Tag neun des Giro d’Italia Alexey Lutsenko (Astana).

Lidl – Trek übernimmt die Verantwortung

27 Kilometer vor dem Ziel hat Julian Alaphilippe (Soudal – Quick-Step) das Finale eröffnet. Der Franzose zog Nicola Conci (Alpecin – Deceuninck), Ewen Costiou (Arkéa – B&B Hotels), Lewis Askey (Groupama – FDJ) und Kevin Vermaerke (dsm-firmenich PostNL) mit sich. Im immer kleiner werdenden Peloton hatten nach und nach mehr Sprinter Mühe, dem Tempo zu folgen. Tim Merlier (Soudal – Quick-Step) und Fabio Jakobsen (dsm-firmenich PostNL) mussten bereits abreißen lassen. Aber Jonathan Milan (Lidl – Trek) schien sich auch heute gut zu fühlen und sich zuzutrauen, dieses sehr schwierige und hügelige Finale zu überstehen. Seine Mannschaft hielt das Tempo hoch und konnte – bis auf Alaphilippe – auch die neu entstandene Fluchtgruppe wieder stellen. Der erfahrene Franzose hielt sich gut, bis 8 Kilometer vor dem Ziel weitere Attacken aus dem Feld heraus gestartet wurden.

Narvaez schnuppert am zweiten Etappensieg

Wieder war es Jhonatan Narvaez (Ineos Grenadiers), der mit einem Angriff das Finale noch schwerer machte. Der Ecuadorianische Meister konnte über die letzte Kuppe hinweg einen Vorsprung von einigen Metern herausfahren. Dahinter versuchten sich die verbliebenen Sprinter und deren Helfer wieder zu organisieren. Narvaez war stark, wurde aber auf der Zielgeraden gestellt, von keinem geringeren als Tadej Pogacar (UAE), der für seinen Teamkollegen Sebastian Molano (UAE) den Sprint anzog. Am Ende jedoch setzt sich Olav Kooij (Visma – Lease a Bike) vor Jonathan Milan (Lidl – Trek) durch.



| Geen Jhonatan Narváez, geen Jonathan Milan! Nee, het is Olav Kooij die wint! Zijn eerste etappezege in een grote ronde! ​​​​ #GirodItalia

Koers kijk je op discovery+ pic.twitter.com/FIjgmOqfBv

— Eurosport Nederland (@Eurosport_NL) May 12, 2024



Stichworte:#VMgiro24#VMradsportGiro d'ItaliaGiro d'Italia 2024Jhonatan NarváezNeapelNewsOlav Kooij

Über Michael Behringer

Radsport mit all seinen Taktiken, Etappenanalysen, Platzierungen und Prognosen sind die große Leidenschaft von Michael Behringer. Im Jahr 1996 hat er seine erste Tour de France verfolgt. Seitdem beobachtet er nahezu jedes Rennen. Seine Passion Radsport begleitet ihn also seit über zwei Jahrzehnten. Ein Ende ist nicht in Sicht.

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