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Tests: Garmin Edge 1000: Der Alleskönner

23. Oktober 2014 by die Redaktion

garmin 3

Test: Die Zeiten, in denen Garmin nur gute Navigationsgeräte herstellte, gehören der Vergangenheit an. Spätestens seit der Einführung der Edge-Serie zählt die Firma zu den Vorreitern in Sachen Fahrradcomputer.

Durch das Sponsoring des Profiteams Garmin-Sharp wurde die Marke einer breiten Öffentlichkeit bekannt. Doch die Produkte eignen sich nicht nur für Profis, sondern auch für Jedermänner. Dies gilt im Besonderen für den neuen Garmin Edge 1000, den wir uns genauer anschauen durften.



Der Edge 1000 schafft es, zwei Welten zu vereinen. Rein Optisch sieht das Navi mit seinem 3 Zoll großen, hochauflösenden Farbtouchscreen sehr edel und aufgeräumt aus. Die Bedienung funktioniert über drei Knöpfe sowie den Touchscreen.

Einmal eingeschaltet, wird man intuitiv durch die verschiedenen Funktionen des Gerätes geleitet. Die Beleuchtung des Displays ist in der Helligkeit verstellbar und lässt sich auch bei Sonne sehr gut ablesen.

garmin 2



Vor dem Start kann man zwischen Training und Rennen wählen. Die angezeigten Parameter kann man entsprechend konfigurieren. So kann man frei wählen, ob man pro Anzeige nur 1 oder gar 10 Parameter abrufen möchte. Das Ablesen von bis zu zehn Parametern auf einer Anzeige kann während der Fahrt jedoch zum Abenteuer werden.

Der Edge 1000 ist mit ANT+, Bluetooth® und WLAN ausgestattet und ein echter Alleskönner. So kann man das Gerät mit dem Trittfrequenzsensor, dem Geschwindigkeitssensor, dem Powermeter, aber auch dem Smartphone verbinden.

Durch die Verbindung mit dem Smartphone kann man nicht nur sehen, wer gerade anruft oder von wem man eine Email erhält, man kann mittels Garmin Connect die aufgezeichneten Daten auch direkt auswerten. Einmal mit dem Handy verbunden, kann man sich so von seinem Coach navigieren lassen. Positiv ist dabei zudem, dass man im Falle eines Unfalls den Aufenthaltsort nachvollziehen kann. Je Features man gleichzeitig abruft, umso schneller lehrt sich die Batterie. Mit abgeschaltetem Blutooth kann man jedoch locker bis zu 15 Stunden trainieren.



garmin 1

Um mit dem Gerät navigieren zu können, bedarf es nicht unbedingt einer Planung am PC. Die vorinstallierte Garmin-Karte Europa beruht auf Open-Street-Map-Daten mit routingfähigen Straßen, Radwegen, Höhendaten, Points of Interests und einer Adresssuche. Vor dem Start der Navigation kann man wählen, ob man mit dem Rennrad, dem MTB oder auf einem anderen Rad unterwegs ist. Mit der RoundTrip Routing-Funktion kann man danach die gewünschte Dauer der Fahrt bestimmen. Danach offeriert einem der Edge 1000 drei unterschiedliche Runden mit verschieden Höhenprofilen. In der Praxis funktionierte dies, bis auf 200 Meter Schotter im Rennrad-Modus, erstaunlich gut. Wem diese Art der Routenplanung jedoch nicht taugt, der kann auch problemlos Tracks aus dem Internet auf das Gerät übertragen.

Fazit

Der Garmin Edge 1000 ist ein echter Alleskönner und ist ein perfekter für Begleiter, sowohl für Profis wie auch ganz normale Radfahrer. Einzig der Preis von 579 Euro für das Bundle ist ein kleiner Wermutstropfen und lässt so manche Träume platzen.



Produkthighlights

  • Funktionsvielfalt
  • großes Display
  • Kompatibilität

Preis und Web

  • 579,00 Euro
  • www.garmin.com
Stichworte:GarminNewsTest

Über die Redaktion

Velomotion ist euer Team aus Fahrrad- und E-Bike-Experten, Radprofis und begeisterten Radfahrer*innen. In unserem Magazin stellen wir Produktneuheiten, aktuelle und kritische Testberichte sowie News aus der Welt des Radsports vor. Wir stehen für Qualitätsbewusstsein, Know-How und gelebte Begeisterung für das Thema Fahrrad.

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