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Giro d'ItaliaRadsportStraßenradsport

Giro d'Italia: Giro d’Italia Etappe #5: Fernando Gaviria gewinnt auch in Messina

10. Mai 2017 by Michael Behringer

Radsport: Fernando Gaviria (Quick-Step Floors) hat auch die 5. Etappe des 100. Giro d’Italia gewonnen. Der Kolumbianer setzte sich in einem unkontrollierten Massensprint in Messina gegen Jakub Mareczko (Wilier-Selle Italia) und Sam Bennett (Bora-hansgrohe) durch. André Greipel (Lotto Soudal) sprintete auf Rang vier. Damit muss der Deutsche sein Sprintertrikot an Gaviria abtreten. Fünfter wurde Phil Bauhaus (Sunweb). In der Gesamtwertung gab es wie erwartet keine nennenswerten Veränderungen. In Rosa bleibt somit der Luxemburger Bob Jungels (Quick-Step Floors).

Fernando Gaviria 100. Giro d'Italia 2017 Messina Sizilien

Der Hai von Messina kommt nach Hause

Gestern bekamen wir auf der 4. Etappe des 100. Giro d’Italia die erste Bergankunft zu sehen. Heute stand eine weitere Flachetappe auf dem Programm. Dennoch dürfte sich der Vorjahressieger über dieses Teilstück besonders freuen: Vincenzo Nibali (Bahrain Merida) wurde in Messina geboren. In Pedara begann die Etappe im Süden Siziliens und führte die Fahrer dem Meer entlang Richtung Norden. Früh machten sich mit Evgeny Shalunov (Gazprom-RusVelo) und Maciej Paterski (CCC Sprandi Polkowice) zwei Ausreißer auf den Weg. Die Sprinter wollten sich die heutige Chance jedoch wie erwartet nicht entgehen lassen. So waren es die Mannschaften von André Greipel (Lotto Soudal), Fernando Gaviria (Quick-Step Floors) und Caleb Ewan (Orica-Scott), die den Flüchtigen keinen großen Vorsprung gönnen wollten. Auch Bahrain Merida beteiligte sich an der Tempoarbeit und riss das Feld kurzzeitig sogar in drei Teile. Übrigens wurde Javier Moreno (Bahrain Merida) nach seinen Handgreiflichkeiten gegenüber Diego Rosa vom Giro d’Italia ausgeschlossen.



Vincenzo Nibali 100. Giro d'Italia 2017 Messina

Luka Pibernik jubelt zu früh – Fernando Gaviria jubelt zurecht

Während die Stadt Messina erreicht wurde, konnte das Feld die beiden Ausreißer stellen. 15 Kilometer vor dem Ziel begannen auf dem abschließenden Rundkurs die Vorbereitungen für den Massensprint. Als Luka Pibernik (Bahrain Merida) eine Runde vor Schluss plötzlich eine Lücke hinter sich entdeckte, trat er an und jubelte beim Überqueren der Ziellinie – fünf Kilometer zu früh. Am Ende des Tages landete er auf Rang 148. Die Teams der Sprinter versuchten die letzten Meter kontrolliert aufzubauen, doch es kam zu einem eher unkontrollierten Massensprint. André Greipel war eingebaut und konnte somit nicht rechtzeitig zu seinem Antritt starten. Deutlich früher trat Sam Bennett (Bora-hansgrohe) an. Doch der Ire wurde noch von Fernando Gaviria übersprintet. Der Kolumbianer gewann bereits die 3. Etappe. Zwischen Gaviria und Bennett schob sich noch der Italiener Jakub Mareczko (Wilier-Selle Italia). Für Greipel reichte es zu Rang vier.

Fernando Gaviria 100. Giro d'Italia 2017 Messina



Das Ergebnis der 5. Etappe des 100. Giro d’Italia 2017

PlatzFahrerLandTeamZeit
1.Fernando GaviriaKolumbienQuick-Step Floors3:40:11
2.Jakub MareczkoItalienWilier-Selle Italiast
3.Sam BennettIrlandBora-hansgrohest
4.André GreipelDeutschlandLotto Soudalst
5.Phil BauhausDeutschlandSunwebst
6.Kristian SbaragliItalienDimension Datast
7.Ryan GibbonsSüdafrikaDimension Datast
8.Roberto FerrariItalienUAEst
9.Jasper StuyvenBelgienTrek-Segafredost
10.Enrico BattaglinItalienLottoNL-Jumbost

Die Gesamtwertung des 100. Giro d’Italia 2017 nach der 5. Etappe

PlatzFahrerLandTeamZeit
1.Bob JungelsLuxemburgQuick-Step Floors23:22:07
2.Geraint ThomasGroßbritannienSky+0:06
3.Adam YatesGroßbritannienOrica-Scott+0:10
4.Domenico PozzovivoItalienAg2rst
5.Vincenzo NibaliItalienBahrain Meridast
6.Tom DumoulinNiederlandeSunwebst
7.Nairo QuintanaKolumbienMovistarst
8.Bauke MollemaNiederlandeTrek-Segafredost
9.Tejay Van Garderen USABMCst
10.Andrey AmadorCosta RicaMovistarst
Stichworte:GaviriaGiroGiro d'Italia 2017MareczkomessinaNewspaterskiShalunov

Über Michael Behringer

Radsport mit all seinen Taktiken, Etappenanalysen, Platzierungen und Prognosen sind die große Leidenschaft von Michael Behringer. Im Jahr 1996 hat er seine erste Tour de France verfolgt. Seitdem beobachtet er nahezu jedes Rennen. Seine Passion Radsport begleitet ihn also seit über zwei Jahrzehnten. Ein Ende ist nicht in Sicht.

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