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Spektrum

Spektrum: 10 Fahrräder, die man gesehen haben muss!

3. Dezember 2017 by Florian Nowak

Spektrum: Es gibt nichts, was es nicht gibt. Dieses Motto lässt sich auch beim Thema Fahrrad immer wieder bestätigen. Wir haben für euch zehn einzigartige Räder zusammengestellt, die man unbedingt gesehen haben muss. Von Spezialanfertigungen über Leichtgewicht bis hin zu innovativen Konstruktionen ist alles dabei.

1. Specialized Custom Designs by Aaron Miletich

https://www.instagram.com/p/BRFPuFvAzEP/?taken-by=aaronmiletichphotography

Für alle Rennfahrer und Liebhaber haben wir hier einige Specialized S-Works Modelle mit exklusiven Paintjobs von Aaron Miletich. Unser Favorit dürfte fast das reflektierende S-Works Venge Vias sein, welches auch im dunklen leuchtet. Außerdem gibts auch ein Specialized Shiv in wahnsinnig detailverliebter Red Bull Lackierung zu sehen.



2. Ein goldenes Rad by Goldgenie

Foto: Goldgenie


Wenn es mal wieder etwas besonderes sein darf, warum nicht ein komplett vergoldetes Rad ?! Bei Goldgenie bekommt man nämlich genau das. Das auf den Bildern zusehende Modell wurde in 24K vergoldet. Dazu gibt es einen hochwertigen Wildledersattel und sportliche Rennradreifen. Da Gold alleine ja noch nicht ausreicht soll das edle Gefährt auch noch mit Diamanten besetzt werden und dann ab £250.000 (ca. 290.000 €) erhältlich sein.

Foto: Goldgenie
Foto: Goldgenie
Foto: Goldgenie
Foto: Goldgenie

 



3. Das leichteste Rad der Welt

Foto: EMIR IBRAHIMPASIC

Das Gewicht am Fahrrad war und ist schon immer ein heikles Thema und für viele sogar das einzige was zählt. Bei den Profis liegt das Gewichtslimit bei 6,8 kg und soll vor allem der Sicherheit der Fahrer dienen, damit die Räder und Komponenten genug Stabilität aufweisen. Leichtere Räder sind aber natürlich machbar. So hatten Gunther Mai und Fairwheel Bikes sich gegenseitig ergänzt und ein Rad mit gerade einmal 2,7 kg aufgebaut. Das meiste sind Maßanfertigungen und Unikate, die speziell für das Leichtbauprojekt entworfen und hergestellt wurden.

Foto: AXLightness


Zum Vergleich: Das leichteste Rad, welches es zu kaufen gibt ist das AX Lightness VIAL Evo Ultra. Fast doppelt soviel wie der obige Leichtbau bringt es auf die Waage, nämlich 4,4 Kilogramm. Der AX Rahmen wiegt gerade einmal 660 Gramm und ist natürlich aus Vollcarbon. Für schlappe 15.000€ kann man den Renner sein Eigen nennen.

4. Bicymple – Eine minimalistische Innovation

Foto: Bicymple

Ganz weg vom Thema Rennrad zeigt das Bicymple, dass es auch ohne viel drumherum geht. Der Rahmen besteht, wenn man so will, aus zwei Gabeln und einem doppelten Oberrohr. Der Antrieb erfolgt direkt über das Hinterrad, weshalb keine Kette notwendig ist. Damit gleicht die Konstruktion mit nur einer Bremse am Vorderrad schon beinahe einem Fixie. Gerade in der Stadt sicher eine coole Idee.



Foto: Bicymple

 

5. Das Halbrad – Ein halbes Fahrrad?

Foto: Halbrad


Das Halbrad erklärt sich schon vom Namen her fast von selbst. Es sieht beinahe aus, wie ein Einrad und verfügt über ein großes Hauptrad und ein kleineres Steuerrad an der Vorderseite, welches mit dem Lenker verbunden ist. Beim Fahren sitzt man sehr aufrecht und hält die Hände hinter dem Rücken bzw. Sattel am Lenker. Definitiv mal was anderes. Für 1.500€ wir das Halbrad individuell in der Grundausstattung aufgebaut.

Foto: Halbrad

 



6. Das Linde Hydrogen Fahrrad

Foto: Linde

Das Thema E-Bike ist in aller Munde und vom Markt kaum noch wegzudenken. Linde hat sich dem Trend angeschlossen, allerdings mit einer etwas anderen Antriebsform und zwar Hydrogen.Eine kompakte Brennstoffzelle ersetzt die übliche Batterie und erzeugt den benötigten Strom aus Wasserstoff und Sauerstoff aus der Umgebungsluft. Die Reichweite soll 100km betragen ein Wiederbetanken dauer nur wenige Minuten. Die CO2-Bilanz des Linde-H2-Bikes ist damit wesentlich besser als der Energiemix des deutschen Netzstroms, wie er beim Aufladen eines batteriebetriebene Pedelecs zur Anwendung kommt. Vielleicht ja schon bald die Zukunft nicht nur in der Fahrradbranche.

 



Foto: Linde

 

7. Lopfit – Das Laufband-Fahrrad

Foto: Lopifit


Lopifit ist eine Kombination aus einem Laufband und einem Fahrrad mit E-Motor. Man läuft also auf diesem Fahrrad und setzt es durch die Schrittbewegung in Gang. Durch den Motor wird das Tempo so unterstützt, dass man auch mit normalen Fahrrädern mithalten kann. Geht es mal ein Stück bergab können Sie dieses Lopifit auch im Leergang nutzen und so einfach nur den Hügel runterrollen. Das Lopifit hat eine Schaltung mit 6 Gängen und einen Leergang den man bergab nutzen kann. Die Reichweite einer Batterieladung beträgt ca. 50 Km. Für jeden Geschmack sollte vorgesorgt sein, denn es gibt sämtliche Farbvarianten zur Auswahl.

 

Foto: Lopifit
Foto: Lopifit
Foto: Lopifit
Foto: Lopifit
Foto: Lopifit
Foto: Lopifit


 

8. Audi Wörthersee – Das E-Bike mit Wheelie-Funktion

Foto: Audi
Foto: Audi
Foto: Audi

Bei der E-Bike-Studie Wörthersee von Audi handelt es sich um ein Trial- und Stuntbike aus kohlenstoffverstärktem Kunststoff mit verschiedensten Antriebsmodi sowie einem Wheelie-Modus für Fahrten auf dem Hinterrad, was durch einen extrem niedrigen Schwerpunkt ermöglicht wird. Eine Lithium-Ionen-Batterie sitzt im Rahmen integriert, eine Vollladung des Akkus dauert laut Hersteller ca. 2,5 Stunden. Bei einem Gesamtgewicht von fast 27 kg braucht man auch ordentliche Power, die der Elektromotor mit 2,3 KW zu leisten vermag. So ist es auch möglich über 80 km/h schnell zu werden.



 

9. Kwiggle – Das kompakte Stehrad

Das Kwiggle ist ein extrem kompaktes Faltrad. Die Größe kann im Vergleich zum ausgeklappten Zustand um mehr als 60% reduziert werden. Außerdem bietet die Form des Kwiggle eine ganz neue Fahrposition, die extrem aufrecht ist. Dadurch bekommt man die Möglichkeit komplett unterschiedliche Bewegungsabläufe zu vollziehen, als beim normalen Fahrradfahren.



10. PodRide – Das E-Bike Auto

Foto: Podride

Podride ist ein Ebike-Auto. Klingt erstmal komisch, aber macht dann doch Sinn. Mit einem EBike Motor mit durchschnittlich 250 Watt Unterstützung wird das komplett geschlossene Mobil mit vier Rädern angetrieben. Das Innere erinnert aber sehr stark an ein Liegerad, welches eben überdacht ist und mit einem Elektromotor ausgestattet wurde. Für alle die sich lieber zurücklehnen wollen und dennoch etwas strampeln möchten ist Podride eine interessante Erfindung.

https://www.facebook.com/PodRide/videos/1741364826168041/



Stichworte:die man gesehen haben mussFahrräderGoldenes RadLaufradNews

Über Florian Nowak

Florian Nowak ist Radprofi auf EuropeTour Ebene und war schon bei vielen internationalen Rennen am Start. Bei der deutschen Meisterschaft 2017 war er bester nicht WorldTour Profi auf Platz 7 und konnte sich somit für die Tour de L'Avenir und die Weltmeisterschaften empfehlen. Er fühlt sich aber nicht nur auf dem Rennrad wohl, immer wieder zieht es ihn auch ins Gelände. Neben dem Sport arbeitet er an seinem zweiten Standbein und hat sein BWL Studium an der LMU München abgeschlossen.

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