Velomotion logo Velomotion small logo
Search icon
  • Produktnews
  • Radsport
  • Tests
    • Kompletträder
    • Komponenten
    • Zubehör
  • Ratgeber
    • Kaufberatung
    • Leasing
    • Recht
    • Werkstatt
    • Radreise

RadsportStraßenradsport

Radsport: Nico Denz fährt mit dem Rad zum Teamhotel – auf der Autobahn

20. Januar 2018 by Michael Behringer

Denz Nico

Radsport: Wenn du dich schon immer gefragt hast, wie die Radprofis nach dem Rennen eigentlich zum Hotel kommen, hat dir Nico Denz (AG2R La Mondiale) heute eine Antwort darauf gegeben. Im Renntagebuch auf seiner Webseite berichtet er davon, dass er nach der Etappe mit dem Rad bis ins Hotel gefahren ist. Nicht nur, dass er somit weitere 52 Kilometer auf dem Drahtesel zu absolvieren hatte, nein, er wurde von seinem Navi sogar auf die Autobahn gelotst.

„Nicht blind dem Navi hinterherfahren“

Auf dem vorletzten Teilstück der Tour Down Under steht seit Jahren der Willunga Hill im Weg. Auch heute mussten die Profis auf der fünften Etappe den Hügel gleich zweimal hinauffahren. Insgesamt galt es, 151, 5 Kilometer zurückzulegen – und das, nachdem es die letzten beiden Tage brutal heiß war. Heute war das Wetter deutlich angenehmer, aber dennoch wurden die Radprofis ordentlich gefordert. Trotzdem entschied sich Nico Denz vom Team AG2R La Mondiale dazu, nach dem Rennen den Weg zum Teamhotel auch noch auf dem Fahrrad zurückzulegen. Also: Navi an und los geht’s! Was dann passierte, schildert der sympathische 23-Jährige in seinem Renntagebuch auf seiner Webseite.

„Da meine Teamkollegen keine Anstalten machten, mich zu begleiten, fuhr ich alleine los und folgte ohne zu zögern meinem GPS. Nur dass das die schnellste Route anzeigte und mich auf die Autobahn schickte. Einmal dort war natürlich nichts mit umdrehen, sodass ich weiter bis zu einer Behelfsausfahrt fuhr um dort dann sicher auf den Radweg gelangen konnte. Moral der Geschichte ist, dass man nicht blind dem Navi hinterherfahren, sondern auch mal Schilder lesen sollte …“



„Fühle mich wieder richtig gut“

Abgesehen von der lustigen Story nach dem Rennen, hatte Nico Denz aber auch über die Etappe selbst etwas zu erzählen. Vor dem Schlussanstieg verrichtete er wichtige Arbeit für seine Teamkollegen. Kapitän Pierre Latour kam in der zweiten Gruppe nach dem Tagessieger ins Ziel und landete auf der #12.

„Nach zwei richtig heißen Tagen waren heute wieder einmal etwas normalere Temperaturen angesagt. Mit etwa 35° wurde es aber dennoch relativ heiß. Allerdings konnte man direkt spüren, dass die Beine viel eher bereit waren, ihre Arbeit zu verrichten, als noch an den Tagen zuvor. Meine Aufgabe bestand heute darin, das Team optimal in die erste Passage des Willunga Hills zu bringen. Also fuhr ich in der langen Gegenwind-Geraden von vorne und erledigte meinen Job. Danach scherte ich aus und fuhr mein Rennen im Gruppetto zu Ende. Heute fühlte ich mich zum ersten Mal während dieser Rundfahrt wieder richtig gut. Das liegt definitiv an der Hitze, mit der ich einfach noch immer kein freundschaftliches Verhältnis aufbauen kann. Nach dem Rennen zeigte ich mich von meiner motivierten Seite und fuhr die 52 km zurück ins Hotel.“

Der Rest ist Geschichte …



Nico Denz.de – @tourdownunder #5 https://t.co/QO1OtHJzq8

— Nico Denz (@NicoDenz) 20. Januar 2018



Stichworte:DenzTour Down Under

Über Michael Behringer

Radsport mit all seinen Taktiken, Etappenanalysen, Platzierungen und Prognosen sind die große Leidenschaft von Michael Behringer. Im Jahr 1996 hat er seine erste Tour de France verfolgt. Seitdem beobachtet er nahezu jedes Rennen. Seine Passion Radsport begleitet ihn also seit über zwei Jahrzehnten. Ein Ende ist nicht in Sicht.

Giant Trance Advanced E+: Trail-E-Bike unter 22 kg dank neuem Motor

E-Bike-Tuning

Warum Fahrer im Ernstfall ihre Existenz riskieren: E-Bike-Tuning ist mehr als nur illegal

Zéfal Shield G50 Gravel-Schutzbleche im Test: Einfache Montage, ehrlicher Schutz

Neue Buster- und Nyte-Modelle: SIGMA erweitert Smart Light Series

Aventon Naro

Starker Preis, geringes Gewicht, moderne Features: Aventons erstes City-E-Bike ist eine Kampfansage

Schwalbe Clik Valve: Zeit für einen (neuen) Standard

Gewinne einen DT Swiss E 1800 SPLINE 20 : Leichter Endurance-Laufradsatz mit neuem Speed-Sensor-Konzept

HillMate Zugsystem: Kompakt und kräftig

Limitierte Jubiläumskollektion zum 25-jährigen Bestehen: All Mountain Style x Red Bull Rampage

Mondraker Arid Carbon R: Synthese aus Gravel Race und Trail

Race Face Turbine Pedal: Turbine dreht den Grip hoch

Komplette Neuentwicklung für das Modelljahr 2027: ROTWILD R.XX

Bulls Vuca Evo AM 2 im Test: Trail-Performance trifft auf Alltags-Features

Giant Contend AR: Vielseitiges Alu-Bike zwischen Straße und Gravel

Ähnliche Beiträge

  • Radsport: Heat Down Under: Stimmen von Greipel, Bauhaus, Selig & Denz
  • Tour Down Under #6: Sam Welsford ist wieder nicht zu schlagen
  • Tour Down Under #5: Narvaez siegt auf dem Willunga Hill
  • Tour Down Under #4: Bryan Coquard siegt vor Phil Bauhaus
  • Tour Down Under #3: Javier Romo siegt als Solist in Uraidla
  • Velomotion Team
  • Mediafacts
  • Impressum
  • Datenschutz/ DSGVO

© 2026 · Velomotion GmbH