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Radsport: Kein Mailand-Sanremo: Fernando Gaviria fällt mit Handbruch aus

12. März 2018 by Michael Behringer

Gaviria San Juan

Radsport: Noch bevor Mailand-Sanremo überhaupt begonnen hat, ist der erste Topfavorit bereits raus. Fernando Gaviria (Quick-Step Floors) hat es bei seinem Sturz auf der sechsten Etappe von Tirreno-Adriatico leider etwas schlimmer erwischt.

Gaviria löst Sturz aus – und bricht sich den Mittelhandknochen

Im Radsport kann es so schnell gehen. Heute Nachmittag hat die Mannschaft Quick-Step Floors den ganzen Tag daran gearbeitet, die Ausreißer einzuholen. Im Massensprint wollte man schließlich mit Sprinter Fernando Gaviria einen Etappensieg einfahren. Doch dann kam alles anders. Rund acht Kilometer vor dem Ziel reihen sich die Teams der Sprinter ein. Bei Quick-Step Floors sieht man die Fahrer wie an einer Perlenkette aufgereiht. Dann plötzlich kommt Fernando Gaviria ins Straucheln. Der Kolumbianer hat mit seinem Vorderrad das Hinterrad seines Anfahrers Maximiliano Richeze berührt. Der Sturz war nicht mehr aufzuhalten. Fernando Gaviria geht zu Boden und reißt das halbe Peloton mit sich.

Durch diese Unaufmerksamkeit hat sich Gaviria aber nicht nur den Massensprint der heutigen Etappe vermasselt, sondern auch gleich die kommenden vier Wochen noch mit dazu. Wie erste Untersuchungen ergeben haben, hat sich der Kolumbianer nämlich den Mittelhandknochen seiner linken Hand gebrochen. In den kommenden Wochen muss er sich schonen. Damit fällt für ihn auch das erste Monument des Jahres ins Wasser. Mailand-Sanremo wird ohne Fernando Gaviria stattfinden. Der 23-Jährige wurde im vergangenen Jahr Fünfter und hätte bei dieser Austragung zum engsten Favoritenkreis gezählt.



 

Stichworte:Fernando GaviriaMailand-SanremoSturz

Über Michael Behringer

Radsport mit all seinen Taktiken, Etappenanalysen, Platzierungen und Prognosen sind die große Leidenschaft von Michael Behringer. Im Jahr 1996 hat er seine erste Tour de France verfolgt. Seitdem beobachtet er nahezu jedes Rennen. Seine Passion Radsport begleitet ihn also seit über zwei Jahrzehnten. Ein Ende ist nicht in Sicht.

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