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23. November 2014von Michael Faiß

Bestenliste Spikereifen Urban

Bestenliste Spikereifen Urban
Diese Bestenliste wurde vor über drei Jahren veröffentlicht. Entsprechend sind möglicherweise nicht mehr alle Produkte im Handel erhältlich.

Wann sind Spikereifen die richtige Wahl?

Spikereifen spielen insbesondere bei Eisglätte ihre großen Vorteile aus. Überfrierende Nässe treibt wohl jedem winterlichen Verkehrsteilnehmer die Schweißperlen auf die Stirn. Hat man Spikereifen auf seinem Drahtesel, kann man bezüglich dessen deutlich gelassener sein: Die Metallnieten krallen sich fest in die Eisschicht und sorgen für richtig guten Grip, selbst wenn sich Fußgänger nicht mehr auf die Fahrbahn trauen. Angemessenes Tempo ist natürlich trotzdem unabdingbar!

Viele Radfahrer nehmen fälschlicherweise an, dass Spikereifen auch bei Schneeglätte Vorteile bieten, doch das kann man so pauschal nicht behaupten. Hier spielt das Profil des Reifens und auch die Auflagefläche eine wesentlich größere Rolle – die Spikes finden keinen Halt im losen Schnee. Anders sieht die Sache allerdings bei festgefahrenem und/oder vereisten Schnee aus, hier finden die Spikes wieder guten Halt.

Was gilt es bei Spikereifen zu beachten?

Spikereifen unterscheiden sich in so mancher Hinsicht von normalen Fahrradreifen. Zum einen ist es sehr wichtig, die Reifen anfangs ca. 50km auf trockenem, festen Untergrund gut einzufahren. Hintergrund ist, dass sich die Spikes erst einmal richtig in den Reifen einarbeiten müssen – das beugt der Gefahr vor, dass man die kleinen Metallnieten später dann verliert.

Davon abgesehen, unterscheidet sich auch das Fahrgefühl mit Spikereifen elementar von dem gewohnten. Am Auffälligsten aber auch zugleich unwichtigsten ist die extreme Geräuschkulisse auf Asphalt. Bei dem lauten Summen, das man mit montierten Spikereifen auf dem Rad von sich gibt, kann man sich eine Klingel beinahe sparen.

Wesentlich wichtiger ist zum einen der deutlich höhere Rollwiderstand. Gerade zu Anfang muss man sich wirklich an die doch deutlich bremsenden Spikereifen gewöhnen – wenngleich der Rollwiderstand natürlich von Modell zu Modell variiert wie unser Test zeigt.

Last but not least sollte man auch im Hinterkopf behalten, dass die Metallnieten auf harten, glatten Untergründen wie beispielsweise Gullideckeln zum Rutschen neigen. Auch auf nasser, nicht gefrorener Straße muss man vor allem in Kurvenfahrten Abstriche in Punkto Grip machen – also: Mit Spikereifen lieber etwas vorausschauender und mit gedrosseltem Tempo fahren.

3 Tipps zum Thema Spikereifen

  1. Nur am Vorderrad montieren: Der große Rollwiderstand und das hohe Gewicht von Spikereifen sind nicht zu unterschätzen. Unser Tipp ist deshalb, nur am Vorderrad einen Spikereifen zu montieren. Da am Hinterrad der Rollwiderstand eine wesentlich größere Rolle spielt, macht sich ein leichter laufender Reifen dort sehr viel stärker bemerkbar. Außerdem ist der Grip gerade am Vorderrad entscheidend: Ein rutschendes Hinterrad lässt sich oftmals noch abfangen, rutscht allerdings das Vorderrad, kann man sich meist nur noch auf den Sturz vorbereiten.
  2. Luftdruck variieren: Viele Spikereifen lassen sich mit dem entsprechenden Luftdruck sehr gut auf die vorherrschenden Bedingungen anpassen. Bei den meisten Spikereifen sitzen die Spikes am Rand, das bedeutet, dass die Spikes bei hohem Druck kaum auf der Straße aufliegen und der Rollwiderstand somit elementar sinkt. Benötigt man wegen eisiger Verhältnisse die Spikes, genügt es, den Druck im Reifen zu verringern, damit er mit der gesamten Fläche, also auch mit den Spikes auf der Straße aufliegt.
  3. Am Ende der Saison kaufen: Spikereifen sind teuer. 100€ für ein Paar ist keine Seltenheit. Wesentlich günstiger sind die Reifen am Ende der Wintersaison, wenn der Frühling vor der Tür steht – oftmals lassen sich so 50% und mehr sparen. Also: Am Ende des Winters sparen – der nächste kommt bestimmt!
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