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Radsport: Tour Down Under #3: Der Tag der alten Herren

23. Januar 2014 by die Redaktion

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Die dritte Etappe wartete mit einem Finale auf, dessen Scharfrichter bereits vor dem Start seinen Schatten voraus warf und der seinem Namen alle Ehre machte: der Corksrew Hill. Hier setzte der in bestechender Form fahrende Cadel Evans (BMC) eine Attacke, der keiner der übrigen Fahrer gewachsen war. Simon Gerrans (Orica-GreenEdge) kämpfte sich hinter seinem Landsmann den 2,5 Kilometer langen Anstieg hoch, gefolgt von Richie Porte (Sky). Doch während beide schließlich wieder von den Verfolgern gestellt wurden, gelang es dem Toursieger von 2011, seinen Angriff zu vollenden. Am Tagesende durfte sich Evans nicht nur über den Etappensieg, sondern auch über die Führung in der Gesamtwertung freuen.

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Cadel Evans vom BMC Racing Team attackierte am Donnerstag bei der Santos Tour Down Under auf der Corkscrew Road und raste die Abfahrt hinunter ins Ziel. Sein Einsatz wurde mit dem Solosieg und dem Führungstrikot belohnt.

Im Ziel betrug Evans Vorsprung 15 Sekunden. „Ich habe mir gedacht, dass sich eine Gelegenheit ergeben würde und diese habe ich genutzt. Das Team hat wirklich sehr gut trainiert und wir haben eine solide Gruppe hier in Down Under. Es macht viel Spass, hier zu fahren und ich hoffe, ich kann vor dem Heimpublikum noch mehr zeigen“, so der Weltmeister des Jahres 2009.

Hinter Evans führte Nathan Haas (Garmin-Sharp) eine zwölf Mann starke Gruppe ins Ziel. In dieser waren auch Gerrans und Diego Ulissi (Lampre-Merida) vertreten, die Gewinner der beiden ersten Etappen.



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Bevor das Feld mit den Favoriten am Corksrew Hill ihr Rennen eröffnete, bestimmte eine dreiköpfige Spitzengruppe das Tagesgeschehen. In dieser sorgte vor allem der Berliner Jens Voigt (Trek Factory Racing) für das Tempo. Gemeinsam mit dem Australier Travis Meyer (Drapac) und dem Ukrainer Andrei Grivko (Astana) wehrte er sich gegen das aufkommende Feld. „Mir war klar, dass wir nicht durchkommen würden. Wir hatten nie mehr als zweieinhalb Minuten Vorsprung, vor allem da Grivko nur 21 Sekunden in der Gesamtwertung zurücklag“, so Voigt nach dem Rennen. Für seine Anstrengungen wurde er als Aktivster Fahrer geehrt.

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Für Evans ist das ockerfarbene Leadertrikot das erste Führungstrikot seit seinem Sieg beim Critérium International 2012. Dass er sich darüber entsprechend freut, zeigte er nach der Siegerehrung: „In den entscheidenden Phasen solcher Rennen muss ich immer lächeln. Es geht um Sieg oder Niederlage. Es ist grossartig, dass so viele Australier Interesse am Radsport zeigen und unsere Fahne hoch halten. Das macht diese Rundfahrt aus.“ Cadel Evans‘ letzter Start bei der Tour Down Under war im Jahr 2010. Diesmal könnte er als Sieger aus der Rundfahrt hervorgehen. Die Form, die er über die letzten drei Tage gezeigt hat, spricht jedenfalls dafür.

//Ergebnis

1. Cadel Evans (BMC) 3:34:05
2. Nathan Haas (Garmin-Sharp) 0:00:15
3. Diego Ulissi (Lampre-Merida) 0:00:15
4. Adam Hansen (Lotto-Belisol) 0:00:15
5. Simon Gerrans (Orica-GreenEdge) 0:00:15



//Gesamtwertung

1. Cadel Evans (BMC) 10:46:39
2. Simon Gerrans (Orica GreenEdge) 0:00:12
3. Diego Ulissi (Lampre-Merida) 0:00:15
4. Nathan Haas (Garmin-Sharp) 0:00:27
5. Robert Gesink (Belkin) 0:00:29

Stichworte:Cadel EvansJens VoigtSimon GerransTour Down Under

Über die Redaktion

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