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Radsport

Radsport: Cape Epic 2017 #6: Pannenpech bringt Schurter in Pole Position

25. März 2017 by Michael Faiß

MTB-News: Es war die Königsetappe des diesjährigen Cape Epic. Im Vorfeld gingen die beiden Teams von Scott SRAM mit Nino Schurter und Matthias Stirnemann mit einem knappen Vorsprung auf das Specialized Duo Christoph Sauser und Jaroslav Kulhavy an den Start. Wieder ereilte Sauser/Stirnemann das Pannenpech – des einen Glück des anderen Leid: Schurter und sein Partner gehen mit einem dicken Polster in die letzte Etappe am morgigen Sonntag.

Es war ein brutaler Tag beim Cape Epic. Die Königsetappe mit mehr als 2.500hm auf schwierigem Terrain erforderte auch in der finalen Phase des Etappenrennens nochmals sämtliche Konzentration von den Fahrern. Vor allem der erbarmungslose Anstieg auf den Groenlandberg direkt im ersten Drittel war von vielen Fahrern und Experten als „Zünglein an der Waage“ um den Gesamtsieg gesehen worden. Dass es am Ende dann tatsächlich auch so kam, lag aber leider nicht an der Schwere des Terrains oder des Anstiegs sondern am erneuten Plattenpech der beiden Specialized-Fahrer Sauser und Stirnemann.



An diesem entscheidenden Anstieg fuhr Sauser platt und das Scott-SRAM Team nutzte die Gelegenheit. „Eigentlich wollten wir bei Investec Songo Specialized bleiben, und schauen was passiert. Aber so haben wir natürlich unsere Chance genützt,“ sagte Olympiasieger Nino Schurter nach Rennende. Mit einem Polster von über sechs Minuten sollte der Routinier mit seinem Schweizer Landmann im Finale morgen jedenfalls nichts mehr anbrennen lassen.

Ebenfalls erneut im Pech war Sabine Spitz bei den Frauen. Nach ihrem Sturz vor einigen Tagen hatte sie sich mit ihrer Partnerin Robyn de Groot wieder in eine vielversprechende zweite Position im Gesamtklassement gearbeitet. Ein erneuter Sturz mit anschließendem Lenkerbruch kostete das Duo gestern aber fast 35 Minuten und damit rutschten sie auf Rang drei der Gesamtwertung ab, den es dann morgen im Finale zu sichern gilt.

Stichworte:Cape EpicNewsSchurter

Über Michael Faiß

Michael Faiß hat in München Englisch und Geschichte studiert. Nach einem einjährigen Aufenthalt in England arbeitete er als Übersetzer unter anderem für das Magazin Procycling und das Degen Mediahouse. Außerdem ist er seit der Kindheit passionierter Radfahrer und –schrauber und fühlt sich vor allem abseits der asphaltierten Wege zuhause.

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