Velomotion logo Velomotion small logo
Search icon
  • Produktnews
  • Radsport
  • Tests
    • Kompletträder
    • Komponenten
    • Zubehör
  • Ratgeber
    • Kaufberatung
    • Leasing
    • Recht
    • Werkstatt
    • Radreise

RennräderTestsTrekking- und Citybikes

Rennräder: Test: Pure Cycles Veleta – Günstiger Klassiker für die Stadt

29. September 2017 by Joseph Kuchler

Test: Um klassische Fixies oder Singlespeeder gibt es in den Städten schon über Jahre hinweg einen großen Hype. Allerdings sind diese durch die Übersetzung meist eher weniger komfortabel und für hügelige Regionen ohnehin nicht besonders gut geeignet. Wer aber dennoch auf den klassischen Look und den nötigen Coolness-Faktor nicht verzichten möchte, sollte sich mal das Pure Cycles Veleta anschauen – pragmatische Ausstattung, Gangschaltung, cleane Optik – zu einem durchaus vernünftigen Preis.

Pure Cycles Veleta – Der Rahmen

Only steel is real – Das könnte das Motto des Veleta sein. Die schlanken Stahlrohre sind mit dezenten Schweißnähten verbunden und ergeben einen klassischen Diamant Rahmen, wie man es aus der Blütezeit des Rennradsports kennt. Auch bei der Lackierung gibt sich das Bike sehr klassisch. Ein dezenter weißer „Pure Cycles“ Schriftzug zeichnet sich auf dem Unterrohr ab. Gelb-orange Streifen, die ein wenig an die Regenbogen-Weltmeisterstreifen erinnern, vervollständigen den klassischen Look. Passend zum Rahmen wurde eine klassische schwarze Starrgabel aus Stahl verbaut, an der sich zwei Gewinde für die Befestigung von Schutzblechen oder Gepäckträgern befinden. Auch am Hinterbau können Schutzbleche oder Gepäckträger durch die entsprechenden Vorbereitungen problemlos montiert werden, was die Alltagstauglichkeit deutlich steigert. Außerdem gibt Pure Cycles eine lebenslange Garantie auf den Stahlrahmen. Der Rahmen wird in sechs Rahmengrößen angeboten. Wobei sich die Größen zwischen 49cm und 60 cm in 2 cm Schritten verteilen.

pure cycles veleta test rahmen detail



Pure Cycles Veleta – Die Ausstattung

Für nur 549 € bekommt man mit dem Pure Cycles Veleta schon ein komplettes Rennrad, das sich optisch schon mal nicht verstecken muss. Bei diesem Preis stellt sich natürlich die Frage, welche Parts dort verbaut sind. Der Blick auf´s Rad lässt gleich erkennen, dass die Ausstattung zwar günstig, aber keineswegs schrottig ist. So wird z.B. mit einer 2×8 Shimano Claris Schaltgruppe geschaltet. 2×8 mag sich heutzutage fast mickrig anhören und ist für den sportlichen Einsatz sicherlich nicht mehr state-of-the-art, aber wer braucht in der Stadt schon mehr? Gebremst wird mit einer Promax RC-469 Bremse in Verbindung mit den Shimano Claris Bremshebeln. Als Reifen werden Hutchinson Nitro 2 verbaut. Ansonsten kommen viele Parts, wie z.B. Laufräder, Sattelstütze, Vorbau und Lenker, aus dem eigenen Hause. Diese machen einen durchaus soliden und qualitativ hochwertigen Eindruck. Einen leichten Renner erwartet man hier nicht, aber mit 11,8 kg bleibt das ganze noch im Rahmen.



Pure Cycles Veleta – Auf der Straße

Beim ersten Platznehmen auf dem Bike merkt man schon, dass auch die Sitzposition eher klassisch ist. Durch das lange Oberrohr und dem langem Vorbau sitzt man recht gestreckt und durchaus sportlich auf dem Bike. Beim ersten Antritt spürt man verglichen mit einem modernen Renner das Mehrgewicht. Das Bike wirkt eher ein wenig schwerfällig als spritzig, doch ist man einmal auf Tempo rollt es super.

In Sachen Komfort macht das Valeta einen guten Eindruck. Mit 28 mm breiten Hutchinson Reifen und den angenehmen Komforteigenschaften eines Stahlrahmens lässt sich das Bike auch auf z.B. Kopfsteinpflaster noch schnell bewegen, ohne dass man sich den kompletten Rücken kaputtfährt. Die 2×8 Übersetzung war im Testeinsatz in der Stadt völlig ausreichend. Mit der kleinstmöglichen Übersetzung von 34×32 sollten auch steile Rampen kein Problem sein. Im Allgemeinen funktionierte die Shimano Claris Schaltung sehr gut und machte für die Preiskategorie einen guten Eindruck. Auch die Anbauteile am gesamten Bike waren während dem Test unauffällig und machten einen passablen Eindruck. Die Bremsen verlangen nach hohen Handkräften und sind in der Praxis sicherlich die Schwachstelle des günstigen Stahlrenners.



pure cycles veleta test

Fazit: Pure Cycles Veleta

Pro

  • Gelungene Optik
  • Solide Ausstattung
  • Günstig

Contra

  • Schwache Bremsen
  • Schwerfällig

Fakten

RahmenmaterialStahl
BremseFelgenbremse
Gewicht11,8kg
Preis549€
Web www.purecycles.com
EnduranceRace
 
Das Pure Cycles Veleta im Velomotion Fahrradmarkt
Insgesamt kann man sagen, dass sich das Bike sehr gut als schneller Renner für die Stadt eignet. Für längere Touren, wie es der Hersteller vorschlägt, würden wir ein sportlicheres und leichteres Rennrad wählen. Preis-Leistung stimmt in jedem Fall und man bekommt ein stylisches, gut funktionierendes Rennrad dafür.
Stichworte:NewsPure CyclesRennradStahlrenner

Über Joseph Kuchler

Joseph Kuchler war in jungen Jahren aktiver XC-Racer und hat zwischenzeitlich in München Medienmanagement studiert. Zurück in seiner niederbayerischen Heimat ist er wieder öfter auf den Trails im bayrischen Wald anzutreffen.

Giant Trance Advanced E+: Trail-E-Bike unter 22 kg dank neuem Motor

E-Bike-Tuning

Warum Fahrer im Ernstfall ihre Existenz riskieren: E-Bike-Tuning ist mehr als nur illegal

Zéfal Shield G50 Gravel-Schutzbleche im Test: Einfache Montage, ehrlicher Schutz

Neue Buster- und Nyte-Modelle: SIGMA erweitert Smart Light Series

Aventon Naro

Starker Preis, geringes Gewicht, moderne Features: Aventons erstes City-E-Bike ist eine Kampfansage

Schwalbe Clik Valve: Zeit für einen (neuen) Standard

Gewinne einen DT Swiss E 1800 SPLINE 20 : Leichter Endurance-Laufradsatz mit neuem Speed-Sensor-Konzept

HillMate Zugsystem: Kompakt und kräftig

Limitierte Jubiläumskollektion zum 25-jährigen Bestehen: All Mountain Style x Red Bull Rampage

Mondraker Arid Carbon R: Synthese aus Gravel Race und Trail

Race Face Turbine Pedal: Turbine dreht den Grip hoch

Komplette Neuentwicklung für das Modelljahr 2027: ROTWILD R.XX

Bulls Vuca Evo AM 2 im Test: Trail-Performance trifft auf Alltags-Features

Giant Contend AR: Vielseitiges Alu-Bike zwischen Straße und Gravel

Ähnliche Beiträge

  • Das Parlee Ouray im Test: Zwischen Race und Allroad
  • Das neue Cube Attain 2025 : Exklusiver Neuheiten-Test
  • Wettkampf-Bike vom Direktversender aus Bocholt: ROSE XLITE 06 Ultegra Di2 im Test
  • Treuer Begleiter für legendäre Anstiege und mehr: MyVelo Tourmalet im Test
  • MyVelo Verona im Test: Sportiver Renner aus dem Schwarzwald
  • Velomotion Team
  • Mediafacts
  • Impressum
  • Datenschutz/ DSGVO

© 2026 · Velomotion GmbH